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Suche "Die moderne Schrift" von Fr. A. Becker und F.Schweimanns, ca. 1903

Hervorgehobene Antworten

  • Ersteller

Phoibos,

Durch diese Datei bin ich überhaupt erst auf den Schweimanns gekommen, und nach dem darin enthaltenen Entwurf ensteht meine Version der Wodan. 
 

Erst Dein Link hat mir aber die Erleuchtung gebracht, daß ich vielleicht mal beim Klingspormuseum anfragen sollte, wo die Ihre Scans hergenommen haben...Viel Dank also für die Eingabe!

  • Ersteller

Dank Bertels link habe ich Bilder der Tafeln 31-35 und 39-54. Um den Rest habe ich mal beim Klingspor-Museum angefragt. Mal sehen, ob daraus was wird. 

 

 

  • Ersteller

Es wurde nichts. www.klingspor-museum.de hat nichts mit dem Klingspor-Museum in Offenbach zu tun. Deren webadresse lautet nämlich www.klingspormuseum.de. Man kann sich ja irren :-? 

Jedenfalls habe ich die im Impressum angegebene email mal angeschrieben. 

 

Übrigens gibt sich die Website mit dem Bindestrich als durchaus seriöser Internetauftritt des Museums aus, mit Öffnungszeiten und so. Erst beim zweiten Lesen fielen mir die Links auf die "offizielle website" und das wiederholte Wort "ehrenamtlich" auf. 

Das Ganze erinnert mich an einen älteren Herren aus meiner Kinderzeit, der sich in unserer Nachbarschaft als "ehrenamtlicher" Polizist betätigte und Falschparkern selbstgemachte Knöllchen verpasste...

  • Ersteller
Am 29.10.2019 um 09:31 schrieb Microboy:

Ich finde das ist recht gut verständlich

Ist es auch – aber nur, wenn Du über die Homepage in die Website einsteigst. Nicht aber wenn Google oder der oben eingestellte Link Dich direkt auf eine der vielen PDF Dateien bringt.

 

Übrigens habe ich inzwischen erfahren, daß es sich hier nicht etwa um eine Büberei handelt:  in grauer Vorzeit hat sich jemand aus Begeisterung bereit erklärt, für das Museum, und mit dessen Zustimmung, eine Website zu gestalten. 

Die (überaus hilfreichen) Inhalte, insbesondere die vielen PDF-Datein zu verschiedenen Schriftgestaltern (sogar zu mir!)  haben aber nichts mit dem Klingspor-Museum oder seinen Beständen zu tun, und das führt anscheinend immer wieder zu Missverständnissen. 

 

Genau. Die zwei Herren, die hinter diesen PDF-Dateien stehen, sind wirklich topp. Die Information ist unersetzbar. Ich finde die Information auf den Seiten wirklich wichtig. Klar, es ist ärgerlich, wenn man mehr über eine bestimmte Person oder eine bestimmte Schrift herausfinden möchte, und man in den PDFs nicht viel Information steht. Aber für die historischen Personen bzw. Schriften kann ich sagen … wenn es nicht mehr in den PDFs zu sehen gibt, ist das, weil es zu diesen Personen oder Schriften wirklich wenig übrig zu finden ist. Höchstens findet man mehr über denen aus, wenn man in den Fachperiodika der Zeit durch liest. Aber diese Erkenntnisse gewinnt man eher über Zufall. Das Textkorpus aus dieser Zeit ist größtenteils noch undigitalisiert, zumindest was das Schriftgießereigewerbe angeht.

  • 1 Jahr später...
Am 31.10.2019 um 09:42 schrieb Dan Reynolds:

Genau. Die zwei Herren, die hinter diesen PDF-Dateien stehen, sind wirklich topp. Die Information ist unersetzbar. Ich finde die Information auf den Seiten wirklich wichtig. Klar, es ist ärgerlich, wenn man mehr über eine bestimmte Person oder eine bestimmte Schrift herausfinden möchte, und man in den PDFs nicht viel Information steht. Aber für die historischen Personen bzw. Schriften kann ich sagen … wenn es nicht mehr in den PDFs zu sehen gibt, ist das, weil es zu diesen Personen oder Schriften wirklich wenig übrig zu finden ist. Höchstens findet man mehr über denen aus, wenn man in den Fachperiodika der Zeit durch liest. Aber diese Erkenntnisse gewinnt man eher über Zufall. Das Textkorpus aus dieser Zeit ist größtenteils noch undigitalisiert, zumindest was das Schriftgießereigewerbe angeht.

Ich kenne einen der Herren (Hans Reichardt) persönlich. Dieser Herr hat ein immenses Wissen was sowohl den Bleisatz als auch die Digitalisierung der Schriften für die diversen DTP-Systeme angeht. So hat er uns ausführliche erklärt, warum die digitale Reporter so aussieht, wie wir sie heute vom Computer her kennen und nicht mehr viel mit der Reporter im Bleisatz zu tun hat: „Damals waren Rechenleistung und vor allem Speicherkapazität stark begrenzt, also hat man vieles/alles weggelassen, was zu aufwändig war. Bei der Reporter die ganzen Details, die den Pinselstrich-Charakter erst ausmachen."

Selbst in Zeiten von OTF und SVG-Fonts hat sich niemand dran gemacht diesen Missstand zu beheben und/oder dazu noch die ganzen tollen Ligaturen und Alternativbuchstaben mit unterzubringen. 

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