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Hervorgehobene Antworten

Ist euch der Fachbegriff für ein unechtes (nicht gestanztes, sondern nur gedrucktes) Griffregister geläufig? Ich bin auf der Suche nach dem passenden Ausdruck.

 

Der Wikipedia-Eintrag Daumenregister hat mich zu Handmarke geführt. Der Begriff ist mir aber noch nicht untergekommen. Es wäre nett, wenn ihr mir kurz bestätigt, dass ihr das Wort Handmarke so kennt/gebraucht, oder wenn ihr mir ggf. eine gängigere Alternativformulierung nennt. Danke!

 

  • Griffregister

daumenregister.jpg

  • unechtes Griffregister durch Platzieren eines Elements auf der Seite über den Anschnitt hinaus

duden-juengste-auflage-bringt-viele-neue

  • unechtes Griffregister (auf den Vorderschnitt gedruckt)

240px-BuchschnittRegisterSiebdruck.jpg

Die Begriffe höre ich alle das erste Mal, glaube ich ...

Aber eine technische Frage: Wird die Handmarke in der Regel tatsächlich auf den Vorderschnitt gedruckt? Ich dachte da wird einfach nur der Effekt, der beim Druck im Anschnitt entsteht ausgenutzt :-?

  • Ersteller

Einen bedruckten Schnitt in der Form kenne ich nur von Mackensens Deutscher Rechtschreibung (1961). Dort heißt es im Impressum: »Die am Schnitt dieses Buches angebrachten Vollsicht-Register sind gesetzlich geschützt.«

 

Ich suche nach dem Namen für das Register, wie es der gezeigte Duden hat. Dort entsteht der Effekt so, wie Schnitzel es beschrieben hat.

Handmarke hab ich noch nie gehört. :-?

Und wie dieses auf den Vorderschnitt gedruckte Register passend zu den Seiten ausfallen soll, ist mir etwas schleierhaft. Ich könnte mir praktisch einen Mischung vorstellen: Die eigentlichen Daumenregister auf den Seiten über den Anschnitt gedruckt, und dann die Beschriftung dazu auf den Schnitt.

  • Ersteller

Wie die das beim Mackensen damals passgenau draufgezimmert haben, weiß ich nicht. Ist aber für mich jetzt auch unerheblich. (Heute kann man das via ForeEdge hinbekommen, ohne auf den Schnitt drucken zu müssen.)

 

Ich suche nur nach einem aussagekräftigen Wort, um die beiden Griffregister unterscheiden zu können. Mit Handmarke dachte ich einen Treffer gelandet zu haben, aber da es hier wohl auch keinem geläufig ist, werde ich wohl zur Umschreibung (gestanztes vs. gedrucktes Griffregister) Zuflucht nehmen.

Zitat

Handmarken sind meistens beim Buch am Vorderschnitt angebrachte, stufenartig gedruckte, Ordnungswörter, -buchstaben oder -zahlen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Handmarke :-?

  • Ersteller

Danke,  Schnitzel, die Seite hatte ich bereits gefunden  (und oben auch verlinkt). Nur da mir der Begriff Handmarke überhaupt nicht geläufig ist und ich ihn außerhalb von Wikipedia sonst nur im Handbuch Korrekturlesen von Johannes Sailler finden könnte, hatte ich gehofft, die  Druck-/Buchherstellungs-/Irgendwas-Profis hier im Forum hätten mir bestätigen können, dass das ein gängiger Ausdruck ist.

Das war eigentlich als Antwort auf Peters Einwurf gemeint und ich hatte mich selber gefragt, wo ich gelesen habe, dass die Marke auf dem Schnitt selber angebracht wird. Sorry, war zu faul, das zu erläutern … :aschehaupt:

Diese Fore-Edge-Geschichte ist ja spannend! Was es nicht alles gibt …

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