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InDesign: Einführung zu E-Books (EPUB)

Hervorgehobene Antworten

Nach dem wir Printprodukte bisher immer auch als Screen-PDFs an unsere Kunden geliefert haben, mehren sich aktuell die Anfragen zu E-Books die auch auf E-Book-Readern genutzt werden können. Hat jemand Erfahrungen mit den verschiedenen Möglichkeiten (festes Seitenlayout vs. anpassbare Bildschirmdarstellung, technische Probleme, ...) und könnte mir Literatur oder Tutorials empfehlen? Eine Suche hier im Forum hat mich im ersten Schritt noch nicht weiter gebracht ...

 

:shock:

Ich würde an Ebooks genauso rangehen wie an Webseiten. Die Medium ist das gleiche: ein Dir unbekannter Bildschirm. Der einzige Unterschied zum Web, der mir spontan einfällt, ist, dass es Lesegeräte gibt, die keine eigene Beleuchtung haben.

  • Ersteller

Das ist soweit schon klar. Die Frage ist, ob es einführende Literatur dazu gibt mittels der man sich einen Überblick verschaffen kann.

vor 21 Minuten schrieb Phoibos:

Der einzige Unterschied zum Web

Na da gibt es schon einiges mehr:

  1. oft ganz andere Auflösung
  2. oft nur schwarz-weiß (nicht mal Graustufen!)
  3. oft sehr langsame Refresh-Raten (wichtig für Animationen aller Art)
  4. ganz andere Bedingungen, was das Einbinden von Bildern, Videos, Schriften und anderen Medien angeht

und und und

vor 2 Minuten schrieb Þorsten:

mehr

Das, was Du aufführst, hatte ich bei Bildschirm inkludiert 😉

vor 16 Minuten schrieb Phoibos:

Das, was Du aufführst, hatte ich bei Bildschirm inkludiert

Dann hättest du die oft fehlende Beleuchtung desselben aber auch nicht zu erwähnen brauchen. 8-)

vor 11 Minuten schrieb Þorsten:

Dann hättest du die oft fehlende Beleuchtung desselben aber auch nicht zu erwähnen brauchen.

Stümmt! War aber das augenfälligste, was mir spontan einfiel. Sind Ebook-Reader eigentlich noch ein Ding? In meiner Blase hat sich in den letzten drei Jahren (wahrscheinlich länger) niemand mehr einen gekauft. Sie sind zu beschränkt. So gut wie alles, was ein Ebook-Reader kann, kann auch ein Tablet, das wiederum kann unendlich mehr als ein Ebook-Reader (mal Akkulaufzeit außen vorgelassen).

Hatte ich auch vermutet – bis ich zu meinem letzten Geburtstag (Ende Mai) einen Kindle Paperwhite geschenkt bekam. Welche Offenbarung!

 

Das ist wirklich eine ganz andere Leseerfahrung als mit normalen Tablets.

Ich erinnerte mich grad daran, dass ich früher öfters das Smashing Magazine besucht hatte. Die haben auch einen Artikel zu Ebooks, der ist aber neun Jahre alt! Entweder hat sich seitdem nicht mehr viel getan oder es ist tatsächlich nicht mehr so der heiße Scheiss:

https://www.smashingmagazine.com/2011/09/how-to-make-an-ebook/

Dass Menschen sich selten einen E-Reader kaufen, liegt möglicherweise daran, dass die Dinger nicht kaputt gehen und praktisch nicht veralten. Ein Buch liest sich darauf auch nach acht, neun Jahren noch, wie sich ein Buch eben liest. Seite für Seite. Die E-Ink-Technik verschleißt im Grunde nicht und hat in all der Zeit auch nichts von ihrer Attraktivität eingebüßt – wie Þorsten schrieb, wirklich eine ganz andere Leseerfahrung als mit normalen Tablet. Selbst beim Vergleich zwischen einem Reader von 2010 und einem Tablet von 2020. Es gibt keine Apps, die auf alten Systemen oder Geräten nicht mehr laufen würden; insofern auch keinen Anlass, ein Nachfolgemodell zu kaufen.

@Microboy Hast du Page Nr. 09/2015 parat? Darin ist eine Einführung in das Thema enthalten: »E-Books bauen in InDesign – so geht’s«. Das Ganze kann man auch einzeln als 8-seitiges »Dossier« bei Page herunterladen. Wie gut der Inhalt sich auf die Realität übertragen lässt, kann ich dir leider nicht sagen.

Es sind halt sehr viele kleine Unterschiede, die insgesamt die Leseerfahrung sehr viel angenehmer machen. Mein Gerät ist etwas größer als das größte Telefon, das ich je hatte und etwas kleiner als das kleinste moderne Tablet. Aber nur der E-Reader ist da für mich im Goldilocks-Bereich: klein (und damit leicht) genug, um noch lange angenehm gehalten werden zu können; groß genug, um nicht ständig blättern zu müssen.

 

Die regelbare Helligkeit ist auch gerade richtig, sowohl im Dunkeln als auch am Strand. Da kommt auch kein Telefon mit.

 

Ich kann damit einschlafen, ohne Angst haben zu müssen, dass es unter ein Kissen rutscht und dort überhitzt oder sich bis zum nächsten Morgen entlädt. Ich muss mich überhaupt nicht so darum sorgen wie um ein Telefon. Ich weiß, dass ich den Reader auch mal eine Woche im Regal liegen lassen, dann aber trotzdem nahtlos weiter lesen kann.

 

Klar, perfekt sind die Geräte nicht. Reich illustrierte Bücher machen da keinen Spaß. Für Bilder (auch in Graustufen) ist die E-Ink-Technoligie zumindest meines Geräts (letztes Jahr brandneu) einfach nicht gemacht. Aber für Romane? Perfekt!

  • Ersteller

Ich hab mir jetzt mal ein paar Links zum Thema zusammengesucht und werde die durcharbeiten. Bei der Page kaufe ich auf längere Sicht nichts mehr – das letzte Mal habe ich eine Ausgabe mit einem großen Special zu Agentursoftware gekauft. Das Special erwies sich aber quasi als Sammlung von Anzeigen der unterschiedlichen Anbietern ohne redaktionelle Aufarbeitung. 

… bzw. 😪 was die Pages angeht.

 

Vielleicht brauchen wir differenzierte Bewertungsmöglichkeiten:

Danke, dass du geschrieben hast. Gut, was du vorhast. Aber doof, was dir da passiert ist.

Vielleich hilft ja auch dieses YouTube-Video etwas ...

 

Terry White hat dazu auch Videos auf YouTube gemacht, allerdings auf Englisch.

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