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Microboy

InDesign: mitlaufende Verweise außerhalb des Satzspiegels

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Microboy

Ich sitze gerade an einem Buch beim dem innerhalb der Texte auf andere Texte im Buch verwiesen wird. Jeder Text hat eine Nummer und Verweise zeigen entsprechend auch Nummern. Die Verweise stehen immer im Bund. Fügt man die Verweise als »verankertes Objekt« ein funktioniert das im Großen und Ganzen auch. Nur müsste der Verweis im Textrahmen dann je nach dem ob er auf einer linken oder rechten Seite steht anders angeordnet sein (links- bzw. rechtsbündig) und der kleine Pfeil müsste einmal links neben der Nummer und einmal rechts neben der Nummer stehen.

 

Hat jemand eine Idee oder muss ich die Ausrichtung dann von Hand vornehmen wenn alles final gesetzt ist? :shock: Ich steh gerade total auf dem Schlauch.

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Ist-Zustand

 

 

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Soll-Zustand

 

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Martin Schulz
vor 27 Minuten schrieb Microboy:

und der kleine Pfeil müsste einmal links neben der Nummer und einmal rechts neben der Nummer stehen.

Irritierend. Wieso sollte sich die Position des Pfeils auf geraden und ungeraden Seiten verändern? Die Leserichtung bleibt doch immer gleich.

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Microboy
vor 47 Minuten schrieb Martin Schulz:

Irritierend. Wieso sollte sich die Position des Pfeils auf geraden und ungeraden Seiten verändern? Die Leserichtung bleibt doch immer gleich.

Weil der Verweis einmal rechts und einmal links vom Text steht und der Pfeil vom Fließtext auf den Verweis zeigen soll. Das wird in dieser Form auch nicht von links nach rechts gelesen sondern mit einem Blick erfasst.

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KlausWehling

Ich kann nicht zur Problemlösung beitragen, aber ich schlage vor, dass die Ausrichtung des kleinen Pfeils sich nicht danach richten sollte, ob er auf einer linken oder rechten Seite steht, sondern danach, wo im Buch der Verweis steht (also vor dem Hauptkapitel oder danach). In dem gezeigten Beispiel müsste der Pfeil also immer nach links weisen.

 

Beste Grüße

 

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Martin Schulz
vor 28 Minuten schrieb Microboy:

Weil der Verweis einmal rechts und einmal links vom Text steht 

und der Pfeil vom Fließtext auf den Verweis zeigen soll. Das wird in dieser Form auch nicht von links nach rechts gelesen sondern mit einem Blick erfasst.

Dein Beispiel spricht für sich – sieht tatsächlich überzeugend aus. Obgleich Du beim Ist-Zustand auch die Ausrichtung leicht angleichen könntest …

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JulieParadise

Ich finde den ersten gezeigten Soll-Zustand (Pfeil jeweils zwischen Text & Nummer) gut nachvollziehbar und wesentlich hübscher als den meinem Post vorausgehenden, kann aber zu einer Lösung leider nichts beitragen. :-|

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R::bert

Dem kann ich nur zustimmen. :nicken: Das macht es doch gerade erst interessant und es wirkt durchdachter/liebevoller gestaltet auf mich.

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Microboy

Danke fürs Feedback. 

 

Für die technische Umsetzung gibts wahrscheinlich keine automatisierte Lösung. Aber dann geh ich am Ende eben über alle rechten Seiten einmal drüber und tausche Pfeil und Ausrichtung. Bei insgesamt ca. 280 Seiten hält sich der Aufwand in Grenzen.

 

Die Frage wäre aber, ob ich den kleinen Verweis mit der ersten Seite des dazugehörigen Textes und unabhängig von der Seitenzahl verlinken kann um in der PDF-Version direkt dorthin zu springen. Das ich den link einmal manuell setzen muss lässt sich sicher nicht vermeiden. Die Frage ist ob ich das machen kann bevor die Seitenzahlen feststehen.

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Norbert P

Sorry, aber das (der »Soll-Zustand«) wäre für mich ein Fall von »overdesigned«. Mich irritiert das, wenn der Pfeil auf der rechten Seite nach links zeigt – soll ich den Verweise eher weiter vorne im Buch suchen und den auf der linken weiter hinten? Wenn der Pfeil immer in eine Richtung zeigt, ist jedenfalls klar, dass er eine semantische Funktion hat.

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Microboy

Der Pfeil soll die Verbindung von Fließtext und Verweis darstellen und gehört deshalb aus meiner Sicht zwischen die beiden Objekte.

 

Das jemand die Pfeilrichtung als Richtung in der sich der Verweis befindet verstehen könnte kann ich nicht nachvollziehen. Hab das auch gerade noch einmal im Team besprochen und alle waren irritiert über diese Sichtweise. Das heißt natürlich nicht, dass eine Sichtweise besser oder logischer ist als die andere. Ich denke eher es kommt auf den Kontext an aus dem man kommt.

 

Im Buch gibt es einleitend einen Text der die Bestandteile des Layouts und alle Hervorhebungen kurz erklärt. Das hilft natürlich nicht beim kurzen hineinblättern – wenn man sich intensiver mit dem Buch beschäftigt ist es aber eine Hilfe.

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Norbert P

Dann müsste aber zumindest ein Stichwort im Fließtext entsprechend markiert bzw. mit dem Verweis verbunden werden. So »schwebend« bleibt es irritierend.

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Microboy
vor 2 Minuten schrieb Norbert P:

Dann müsste aber zumindest ein Stichwort im Fließtext entsprechend markiert bzw. mit dem Verweis verbunden werden. So »schwebend« bleibt es irritierend.

Der Teil ist noch nicht ausgearbeitet. Es kann also durchaus sein, dass im Text noch ein Verweis gesetzt wird. Vielleicht rutscht auch der Pfeil in den Textrahmen und nur die Nummer steht neben dem Block ...

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Norbert P

Vielleicht ist es auch eine Lesegewohnheit aus meiner akademischen Vergangenheit. s., vgl., a.a.O. und eben auch → »lese« ich immer ausgeschrieben, also siehe, vergleiche, am angegebenen Ort und (wieder) siehe.

 

Darum wäre ich auch eher für eine Lösung ohne Pfeil. Du könntest ja eventuell ein Stichwort farbig hinterlegen und der Verweis-Ziffer am Rand eine passende Farbe zuordnen, falls sonst mehrere Verweise auf einer Seite zu unübersichtlich würden.

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Þorsten
vor 6 Stunden schrieb Microboy:

Für die technische Umsetzung gibts wahrscheinlich keine automatisierte Lösung.

Könnte man den Verweisen kein von der Seite (rechts oder links) abhängendes Zeichen- oder Absatzformat zuweisen?

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Dieter Stockert

Also die Option Absatzformat – Ausrichtung am Bund bzw. nicht am Bund. Das Problem dabei ist, dass der Pfeil einmal links und einmal rechts vom Verweis stehen soll. Das lässt sich über das Absatzformat, soweit ich das sehe, nicht lösen.

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Microboy
Am 4.5.2020 um 22:45 schrieb Dieter Stockert:

Also die Option Absatzformat – Ausrichtung am Bund bzw. nicht am Bund. Das Problem dabei ist, dass der Pfeil einmal links und einmal rechts vom Verweis stehen soll. Das lässt sich über das Absatzformat, soweit ich das sehe, nicht lösen.

Das hat mir gerade den Tag gerettet! :biglove:Ich habe diese Funktion bisher noch nie genutzt – warum nur?

 

Zur Erklärung: Der Pfeil ist aus dem Rennen und es bleiben nur die Nummern der Texte. Diese werden aber um die Titel der Texte ergänzt und da ist die Option »nicht am Bund« genau das was ich brauche um nicht jeweils die linken oder rechten Seiten manuell formatieren zu müssen!

 

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Microboy

Hab gerade noch per GREP zu jedem Verweis ein verankertes Objekt (je ein Rahmen für Nummer und Text) erstellen lassen. Einmal klicken und schon waren 195 Verweise erzeugt.

 

Die muss ich jetzt allerdings per Copy & Paste befüllen ... da hören meine GREP-Kenntnisse auf.

 

:cry:

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Iwan Reschniev — nach einer Schrift von Jan Tschichold
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