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Schrift ähnlich Gill Sans aus DDR-Katalog (1968)

Hervorgehobene Antworten

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Beim stöbern bei ebay habe ich einen alten Prospekt für einen Schnellkochtopf entdeckt. Auf den ersten Blick dachte ich die Textschrift sei die Gill Sans ... aber einige Lettern (A, M, a, g, t, ...) sind komplett anders wären andere direkt aus der Gill Sans stammen könnten. Hat jemand eine Idee um welche Schrift es sich handeln könnte?

Gelöst von Philographus

  • Lösung

Das ist die Gill-Grotesk, allerdings mit den für den deutschen Markt gestalteten – und hier zu Bleisatzzeiten vorherrschenden – Alternativformen, die sich an der Futura orientieren. Auch das ungeschwänzte u und das zweistöckige J sind anders als bei der internationalen Gill.

 

Quelle: Georg Kandler: Alphabete, Nr. 84 f.

 

Edit: Die Gill Sans Nova bietet zumindest einige der Alternativformen als Opentype-Feature.

  • Ersteller

Danke für die Auflösung! Ich wusste nur, dass es für den Bleisatz eine »deutsche« Gill mit weniger dominanten Versalien gab. Die Gill Grotesk find ich ganz charmant ... 

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