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Font aus Illustrator mit Plug-in! Gute Idee?


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Hallo in die Runde,

 

unser Designer gestaltet für unsere Textkästen gerade neue, viel kleinere Icons. Diese werden nun in den Fließtext integriert und stehen gleich am Anfang der Kasten-Überschrift. Höhe: 2,4 mm. Er arbeitet mit (der aktuellen Version von) AI und liefert sicher auch Vektorgrafiken im AI-Format an.

 

Meine Idee: Ich möchte die Icons gerne in die entsprechende Formatvorlage für Kastenüberschriften einbinden über die Aufzählungs-Funktion. (Da kann man ja aus jedem beliebigen Font Aufzählungszeichen holen und per Zeichenvorlage sogar noch einfärben usw..) Deshalb wünsche ich mir, dass die Icons als Font angeliefert werden.  Ein Font mit 5 Glyphen (für unsere 5 Icons).

 

Da ist mir diese Erweiterung untergekommen: https://www.fontself.com

 

Hat jemand damit schon Erfahrungen gesammelt? Ist das eine gute Idee? Wird die Qualität gut? Oder sollte/könnte man das anders lösen?

 

Wir setzen noch mit ID CS6, aber das sollte ja kein Problem sein. Danke fürs Mitdenken!

 

Liebe Grüße

Johann

 

 

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Quarz

Hallo Johann,

 

es gibt noch ein Script 'IndyFont' von 'indiscript'.
https://www.indiscripts.com/post/2012/06/indyfont-build-opentype-fonts-from-within-indesign


Allerdings stellt das gratis Script nur jeweils einen Buchstaben her.

Ich habe gute Erfahrung damit gemacht, wenn ich schnell einen einzelnen Buchstaben brauche.

 

Gruß Quarz

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Ralf Herrmann
vor 48 Minuten schrieb Buchlayout:

Hat jemand damit schon Erfahrungen gesammelt? Ist das eine gute Idee? Wird die Qualität gut? Oder sollte/könnte man das anders lösen?

Ich würde die so erstellten Fonts jetzt nicht verkaufen wollen, aber für die interne Verwendung spricht überhaupt nichts dagegen. 

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catfonts

Hat mir gestern grad @deaneau vorgeführt. Er erschien mir recht zufrieden damit zu sein

 

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deaneau

@BuchlayoutNun ja, ich arbeite wie @catfonts schon sagt gerne damit. es ist zumindestens eine gute Vorbereitung. Fontdesign-Software ist nicht zwingend, jedoch kann Fontself plugin für illustrator nicht alles. Ich arbeite gern mit mehreren Programmen. 

 

Fontself, FontCreator und seit neuem auch mit Fontlab.

Fontself gibt es für Illustrator und oder Photoshop einzeln oder im Bundle.

Preisleistung ist, wie ich finde unschlagbar. sehr intuitiv und für Designer die sonst nichts typografisches machen sehr gut geeignet.

 

Gerne kann ich dir das, wie ich es @catfontszeigte auch vorführen. Ihm habe ich es life in skype gezeigt, also nicht weggeschnitten etc.

Ich bin mit Fontself nicht involviert war nur so begeistert, dass es endlich ein Plugin gibt, dass auf mich zugeschnitten ist.

es gibt noch online Fonteditors.

 

Eins ist besonders gut nur leider bekommt man keine Registrierung weil wohl Beta-Status.

 

https://fontark.net/farkwp/

das wäre mein Traum das als Illustrator plugin.

 

Bleib gesund und kreativ

 

Gruß Dean

 

>>> https://www.youtube.com/results?search_query=fontself  <<<

 

 

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Oliver Weiß

Naja... wer bei der Schriftgestaltung in erster Linie darauf achtet wie lange es dauert, der ist m. E. nach schief gewickelt. Diese Werkzeuge vergrößern nur die so schon gewaltige Flut homogener Schriften, die in die Welt gesetzt werden. 

 

This 30 min video shows a 4 weights typeface designed from scratches in only 6 hours of work, most of which were dedicated to the styling and development of the typeface. 4 OTF fonts, in 6 hours of work! The video was recorded on the “A font a day, WEEK!” event we’ve conducted on April 2018 in which we have created a brand new typeface every day of that week, in order to demonstrate Fontark’s unique methodology and capabilities.

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deaneau

@Oliver WeißDu kennst den Zeitdruck nicht. Einige Designer müssen einige Projekte in kurzer Zeit umsetzen.

Ich gebe dir recht, dass die Flut von Schriften unüberschaubar wird.

Das liegt aber nicht an Fontself.

 

Bleib gesund und kreativ

Gruß Dean

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deaneau
vor 9 Minuten schrieb Oliver Weiß:

This 30 min video

hier mal die Übersetzung für unsere Leser, die englisch nicht lesen können:

 

Dieses 30-minütige Video zeigt eine Schrift mit 4 Schnitten, die in nur 6 Stunden Arbeit von Grund auf neu entworfen wurde, wobei die meiste Zeit dem Styling und der Entwicklung der Schrift gewidmet war.

 

4 OTF-Schriften, in 6 Stunden Arbeit! Das Video wurde im Rahmen der Veranstaltung "A font a day, WEEK!" (Eine Schrift pro Tag, WOCHE!) aufgenommen, die wir im April 2018 durchgeführt haben, bei der wir jeden Tag in dieser Woche eine neue Schrift erstellt haben, um Fontarks einzigartige Methodik und Fähigkeiten zu demonstrieren.

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Oliver Weiß

Ich bezog mich auf den fontark.net Werbetext, nicht auf einen Graphiker, der schnell was machen muß. Eine Schrift in vier Schnitten wird ja kaum darunter fallen.    

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catfonts

Ich denke auch, dass dieses Plugin keinen vollständigen Font-Editor ersetzen kann und auch gar nicht will, sondern es ist ein wirklich nützliches Werkzeug beim Zeichnen der Glyphen, und sei es, der Grafiker benötigt mal schnell ein Logo, dass dann auch in Texten benutzt werden soll, ist.

 

Es ist ja praktisch das, was ich in CorelDRAW seit der aller ersten Version drin habe, indem ich Glyphen sehr effizient zeichnen kann ist. ,Geerade weil ich diese nebeneinander in einer gemeinsamen Grafik anlergen kann, Teile anderer Glyphen direkt herüberziehen und modifirieren kann, und für meine Übersicht auch farbig füllen kann.  Wodurch ich hier ja schon öfter mit der Geschwindigkeit überraschen konnte.

Das da dann noch viele Stunden hinterher an Nacharbeit für fonttypische "Verewaltiungsarbeit" dran hängen, wie Kerning, Hinting und OpenType-Zauberei hinten dran hängen, ist klar. Dafür braucht man dann eben auch Spetzalsoftware, wie einen richtigen Font-Editor oder Tools wie Volt, oder auch das wirklich prima ttfautohint .

 

Aber immerhin hatte ich schon bei CorelDRAW 1.2 schon die Möglichkeit Glyphen in einen, damals im eigenen Font-Foemat *,wfn zu exportieren, und brauchte ich das dann inb einem der damals üblichen Font-Formate, wie z.B. Typ1 oder einem auf das Gerät hochladbaren Druckerfont, konnte ich das mit WFN-Boss konvertieren.

Bei meinen wenigen Gehversuchen mit Illustrator hatte ich diese Möglichkeit sehr vermisst, und wohl uch darum bin ich bei Corel geblieben. Und alles, was ich hier an Buchstaben in die Welt kritzel, fängt eben in einer Vektorgrafik an, und nur selten im Fonteditor. (einen Punkt muss ich nicht unbedigt aus der Vektorgrafik exporieren). Aber die Buchstaben dieser extrem verschnörkelten Bleisatzschrift  hätte ich in Fontlab nur mit großen Mühen gezeichnet bekommen.

 

Ich werde aber deshalb jetzt nicht zum Illustraor wechsen.

 

Was aber kommt, wenn die x86er Rechner-Architektur ans sich schon abzeichnende Ende kommt, und auf RISC-Prozessoren dann wirkich jede Software ersetzt werden muss, und dann auch alle kommerziellen  Vektorgrafikprogramme nur noch als Abo-Lizenzen  vertrieben werden, weiß ich noch nicht, Gut möglich, dass ich dann bei Inkscape und Fontforge lande.

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deaneau
vor 9 Stunden schrieb catfonts:

Das da dann noch viele Stunden hinterher an Nacharbeit für fonttypische "Verewaltiungsarbeit" dran hängen, wie Kerning, Hinting und OpenType-Zauberei hinten dran hängen, ist klar. Dafür braucht man dann eben auch Spetzalsoftware, wie einen richtigen Font-Editor oder Tools wie Volt, oder auch das wirklich prima ttfautohint .

das macht Fontself und man spart jeh nach Umfang der Glyphen 3-9 Stunden. Hatte ich dir ja life gezeigt.

 

hier noch mal in textform (englisch) 

 

https://help.fontself.com/en/articles/3722881-spacing-and-kerning-for-beginners

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bertel

Das scheint mir – nach dem, was ich dort so sehen kann – aber nur eine grobe Zurichtung zu sein. Sonst kämen keine so unausgegorenen Beispiele wie jenes heraus:

AfterSpacing.png?expires=1619287200&sign

Das "Wow!" ist von brauchbarem Kerning ja noch ein ganzes Stück weit entfernt.

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Oliver Weiß

Ganz zu schweigen von den Funktionen, die zur Erzeugung ausgewogener Kurven nötig sind. (Siehe auch hier)

 

 

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deaneau

@bertel Ich bin sicher dass du nicht alles gelesen hast.

https://help.fontself.com/en/articles/1199554-kerning-ligatures-alternates-issues

Ich schrieb ja nicht, dass dieses Plugin allein genutzt wird. Außerdem wurde oben von Icons im Satz gesprochen.

Es ist eine Vorbereitung und man kann jede Kombination manual auch noch selbst zurichten also die Abstände w! etc.

@Oliver Weiß

Kurven werden nicht in Fontself erstellt sondern in Illustrator.

 

Ich habe mir noch zusätzlich Astute gekauft womit man noch einiges tun kann, was aber nicht zwingend mit fontdesign zu tun hat.

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Oliver Weiß
vor 1 Stunde schrieb deaneau:

Kurven werden nicht in Fontself erstellt sondern in Illustrator.

Ja, ich war noch über fontark am Lästern...

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  • 2 Wochen später...
Buchlayout

Kurzer Abschluss: Wir haben unserem Designer das Plugin gestiftet, er konnte sich superschnell einarbeiten und eine halbe Stunde später war der Font mit fünf Glyphen auch schon fertig. Das Ergebnis ist toll und wir sparen jetzt pro Buch mindestens eine Stunde Satzarbeit mit unseren Kästen ein. Es gibt keinerlei Probleme mit der PDF-Datei.

 

Liebe Grüße und nochmals vielen Dank für die tollen Tipps und Infos!

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<p>Canapé – die gemütliche Schriftfamilie von Sebastian Nagel</p>
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