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Scan des Büchleins „Zirkular- und Kartenschriften“ der D. Stempel AG (ca. 1913)

Hervorgehobene Antworten

Endlich ist mein A3 Scanner angekommen.

Die Buchbinderin trennt gerade die Hauptprobe der D. Stempel AG auf, so dass ich dieses Werk dann demnächst einscannen kann.

Und dann muss ich mir mal Gedanken machen, wo das dann alles hingespeichert wird, so dass jeder drauf zugreifen kann.

 

Und hier erstmal ein Scan des Büchleins „Zirkular- und Kartenschriften“ der D. Stempel AG (ca. 1913).

Die Datei ist ca. 100 MB groß, da ich die Seiten in 600 dpi gescannt und im PDF auf 300 dpi habe herunterrechnen lassen.

Bei Bedarf kann ich einzelne Seiten auch in 600 dpi zur Verfügung stellen.

 

https://drive.google.com/file/d/1uqzYtX2oZ3dm4BPrcWWA2VSwJ3woaIvD/view?usp=sharing

 

vor 15 Minuten schrieb Taurec:

Die Buchbinderin trennt gerade die Hauptprobe der D. Stempel AG auf, so dass ich dieses Werk dann demnächst einscannen kann.

Gibt es keine anderen Wege als eine solche Hauptprobe aufzutrennen bzw. auseinanderzunehmen? :cry:

vor 8 Minuten schrieb Microboy:

Gibt es keine anderen Wege als eine solche Hauptprobe aufzutrennen bzw. auseinanderzunehmen?

Universitäten haben Buchscanner (sowohl als Scanner als auch mit einem Photographieverfahren, wenn das Objekt empfindlich gegenüber Licht ist) mit automatischen Falzausgleich, aber die Teile sind in Dauerbelegung und kosten für Externe Geld. Manchmal ist das Auftrennen der Bindung tatsächlich der minimalinvasivste Weg, qualitativ hochwertige Scans zu erhalten. Da die meisten Scanner im SoHo-Bereich durch das Auflegen des Objektes arbeiten (wie beim Photokopierer) gibt es einige Caveats: der Buchrücken kann brechen, die Binddung komplett aufgehen, im Falzbereich kommt es zu krassen Verzerrungen, ...
Aber da eine Buchbinderin involviert ist, gehe ich davon aus, dass das Buch hinterher wieder ganz sein wird 🙂

vor 8 Stunden schrieb Taurec:

Und dann muss ich mir mal Gedanken machen, wo das dann alles hingespeichert wird, so dass jeder drauf zugreifen kann.

Es gab bislang zwar wenig Fortschritt beim Projekt Letter Library, aber vielleicht wäre es ja ein guter Startschuss. 

 

Zitat

Gibt es keine anderen Wege als eine solche Hauptprobe aufzutrennen bzw. auseinanderzunehmen? 

Ich hab den Weg einer solchen »Opferung« auch ausdrücklich vorgeschlagen. Ich hab aus der Stempel-Probe schon mal 90 Seiten mit dem Buchscanner gescannt. Das geht gar nicht gut und man kommt eben auch nicht komplett in den Bund. Mit der Auftrennung ist ein perfekter Scan möglich, der damit weltweit und dauerhaft nutzbar sein kann. Das ist es doch locker wert bei einem gar nicht so seltenen Buch – was zudem ja auch nicht vernichtet ist, sondern eben nur (temporär) aufgetrennt. 

Die ganzen Aufsicht-Scanner (mit Glasplatten, V-Wippen etc.) in Archiven mögen schonend sein – für typografische Ansprüche genügen sie nicht, da eine absolut plane und verzerrungsfreie Darstellung nicht gewährleistet werden kann. Schon gar nicht bei so einem dicken Buch. 

 

vor 8 Stunden schrieb Taurec:

Und dann muss ich mir mal Gedanken machen, wo das dann alles hingespeichert wird, so dass jeder drauf zugreifen kann.

 

Archive.org ist sicher kein schlechter Ort. Noch besser wäre es, wenn du es in der Deutschen Digitalbibliothek hinein bekommen könntest. Da werden alle Proben, die im Rahmen des Berliner Schriftproben-Digitalisierung-Projekts digitalisiert werden, am Ende am einfachsten zu finden sein, denke ich.

 

Es kann jedoch sein, dass sie nur Bibliotheken deren Digitalisaten spiegeln. Eine Idee ist zum Beispiel, deine Scans eine Bibliothek anzubieten, die das Buch hat. Dann könnten sie die Daten in ihren Katalog womöglich einfügen und danach käme die Probe in der Deutschen Digitalbibliothek. Meistens ist es so, dass die Dateien die dort zu laden, eher schlechtere Qualität haben. Aber auf Anfrage bei der jeweiligen Bibliothek bekommt man oft 400–600 dpi Bilder zugeschickt, je nach dem, wie die Originalbilder entstanden sind.

 

Sowohl die Universitätsbibliothek in Frankfurt als auch die TU-Bibliothek in Darmstadt haben gute Schriftprobensammlungen in ihren Abteilungen für historischen Drucken. Die Frankfurter haben alle von ihren Einblattproben aus der Zeit zwischen 1592 und etwa 1800 auch schon digitalisiert und ins Netz gestellt. Die Abteilungsleiterin in Darmstadt kenne ich (die Leute aus Frankfurt leider nicht). Ich könnte also vermitteln.

  • Ersteller
vor einer Stunde schrieb Dan Reynolds:

Archive.org ist sicher kein schlechter Ort. Noch besser wäre es, wenn du es in der Deutschen Digitalbibliothek hinein bekommen könntest. Da werden alle Proben, die im Rahmen des Berliner Schriftproben-Digitalisierung-Projekts digitalisiert werden, am Ende am einfachsten zu finden sein, denke ich.

 

Es kann jedoch sein, dass sie nur Bibliotheken deren Digitalisaten spiegeln. Eine Idee ist zum Beispiel, deine Scans eine Bibliothek anzubieten, die das Buch hat. Dann könnten sie die Daten in ihren Katalog womöglich einfügen und danach käme die Probe in der Deutschen Digitalbibliothek. Meistens ist es so, dass die Dateien die dort zu laden, eher schlechtere Qualität haben. Aber auf Anfrage bei der jeweiligen Bibliothek bekommt man oft 400–600 dpi Bilder zugeschickt, je nach dem, wie die Originalbilder entstanden sind.

 

Sowohl die Universitätsbibliothek in Frankfurt als auch die TU-Bibliothek in Darmstadt haben gute Schriftprobensammlungen in ihren Abteilungen für historischen Drucken. Die Frankfurter haben alle von ihren Einblattproben aus der Zeit zwischen 1592 und etwa 1800 auch schon digitalisiert und ins Netz gestellt. Die Abteilungsleiterin in Darmstadt kenne ich (die Leute aus Frankfurt leider nicht). Ich könnte also vermitteln.

Hey Dan, da komme ich gerne drauf zurück, wenn ich mit der Arbeit fertig bin. Denn schließlich soll das Werk dann für die Öffentlichkeit und unentgeltlich verfügbar sein.

 

Ich habe dieses Exemplar gekauft, weil der Einband eh schon beschädigt war, die Innenseiten jedoch nicht. Meine Buchbinderin hatte auch extreme Bedenken, dieses Buch dann auseinanderzunehmen, da ja dann sein monetärer „Wert“ zerstört würde. Für mich ist dieses Buch jedoch keine Geldanlage sondern vielmehr ein historisches Dokument, welches momentan nur für einige Wenige zugänglich ist … was ich auf diesem Weg ändern möchte.

vor 12 Stunden schrieb Taurec:

Ich habe dieses Exemplar gekauft, weil der Einband eh schon beschädigt war, die Innenseiten jedoch nicht.

Hast du es zufällig kürzlich bei einem Berliner Auktionshaus gekauft? Da gab es im Nachverkauf ein ziemlich lädiertes Exemplar ...

  • Ersteller
vor 36 Minuten schrieb Microboy:

Hast du es zufällig kürzlich bei einem Berliner Auktionshaus gekauft? Da gab es im Nachverkauf ein ziemlich lädiertes Exemplar ...

Nein, ich hab mein Exemplar im letzten Herbst via eBay gekauft.

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