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Hervorgehobene Antworten

HEINEKEN (0,0%)    0,25 l     1.50 €

oder

HEINEKEN (0,0 %)    0,25 l     1.50 €

 

Normaler Weise wird zwischen Zahl und Prozentzeichen immer ein Leerzeichen gesetzt. Bei meiner Anwendung soll diese Angabe in einer Klammer stehen und sieht irgendwie eigenartig aus.  Vielleicht sieht man es oft ohne Leerzeichen und hat sich bereits daran gewöhnt? Vielleicht bin ich heute auch einfach mit dem falschen Fuß aufgestanden? Was meint Ihr?

 

Schreibweise einer Zahl mit Prozentzeichen:

50 %

50 % Anteil

 

Schreibweisen im fortlaufenden Text:

Ein 50%iger Anteil

Die 5%-Hürde

Die 2%-Obligationen

Nach meinem Gefühl, müsste hier bei „Die 5%-Hürde“ wenigstens ein 1/24 Geviert zwischen Zahl, Prozentzeichen und dem Bis-Strich oder man lässt den Bis-Strich komplett weg. Ist jetzt zwar nicht das Thema aber auch da würde mich eure Meinung interessieren.

 

Vielen Dank!

 

vor 18 Minuten schrieb lucien:

Bei meiner Anwendung soll diese Angabe in einer Klammer stehen und sieht irgendwie eigenartig aus.

Da stimm ich Dir zu, vielleicht tut es ja auch ein halbes Leerzeichen? Also ein Zwischenraum sollte es jedoch auf jeden Fall sein.
Ist das für eine Getränkekarte? Dann solltest Du besser spezifizieren, wovon 0,0 % in dem Heineken ist (Kalorien? Alkohol? Fett*?).

 

vor 20 Minuten schrieb lucien:

 wenigstens ein 1/24 Geviert zwischen Zahl, Prozentzeichen und dem Bis-Strich oder man lässt den Bis-Strich komplett weg.

Also ein 1/24-Geviert überfordert die Technik vieler Textverarbeitungen. Zwischen Prozent und Zahl macht das bei optischen Kollisionen aber Sinn, den Bindestrich in seiner Funktion als verbindendes Element kannst Du in meinen Augen nicht weglassen. Und auch hier würde ich bestenfalls winzige Abstände wählen, wenn es zu Kollisionen kommt.

*) Habe ich in den USA schon auf Wasserflaschen gesehen.

vor einer Stunde schrieb Phoibos:

*) Habe ich in den USA schon auf Wasserflaschen gesehen.

Das Zucker fettfrei und vegan ist, habe ich auch schon gesehen...

Forssman / de Jong schreiben in ihrer »Detailtypografie« auf Seite 177, dass zwischen Zahl und Prozentzeichen ein geschütztes flexibles Leerzeichen steht, bei weiter Zurichtung der Zeichen u.U. auch nichts.

Am 28.7.2021 um 18:23 schrieb Dieter Stockert:

…ein geschütztes flexibles Leerzeichen steht, bei weiter Zurichtung der Zeichen u.U. auch nichts.

Und dieses "nichts" ist dann wohl trotzdem ein geschütztes flexibles Leerzeichen, wenn auch ein sehr sehr schmales in der Dicke des Hautfettes das der Setzer bein Anfassen der Lettern hinterlässt?

Am 28.7.2021 um 11:22 schrieb lucien:

HEINEKEN (0,0%)    0,25 l     1.50 €

oder

HEINEKEN (0,0 %)    0,25 l     1.50 €

 

Normaler Weise wird zwischen Zahl und Prozentzeichen immer ein Leerzeichen gesetzt. Bei meiner Anwendung soll diese Angabe in einer Klammer stehen und sieht irgendwie eigenartig aus.

Hallo @lucien, nein, mit dem Leeraum sieht es richtig und besser aus.

 

Am 28.7.2021 um 11:22 schrieb lucien:

Nach meinem Gefühl, müsste hier bei „Die 5%-Hürde“ wenigstens ein 1/24 Geviert zwischen Zahl, Prozentzeichen und dem Bis-Strich oder man lässt den Bis-Strich komplett weg. Ist jetzt zwar nicht das Thema aber auch da würde mich eure Meinung interessieren.

Ich kenne das Wort ausgeschrieben in erster Linie als Fünf-Prozent-Hürde. Die Schreibung »5%-Hürde« kann man in Whatsapps oder anderen Kurznachrichten verwenden. In denen kommt es auf Mikrotypografie aber nicht an. Selbst dann wird jedoch der Bindestrich (es ist niemals ein »Bis-Strich«, also [Halb-]Geviertstrich) auf keinen Fall weggelassen. Das sonst entstehende Phänomen wird salopp als Deppenleerzeichen bezeichnet und ist ein Rechtschreibfehler.

vor 28 Minuten schrieb James Joyce:

Schreib doch »(alkoholfrei)«.

Das darfst du allerdings auch bei einem tatsächlichen Alkoholgehalt bis 0,5 Volumenprozent schreiben. Dieses »0,0 %« ist darum für die Hersteller ein zusätzliches Distinktionsmerkmal.

vor 41 Minuten schrieb D2C:

Das darfst du allerdings auch bei einem tatsächlichen Alkoholgehalt bis 0,5 Volumenprozent schreiben. Dieses »0,0 %« ist darum für die Hersteller ein zusätzliches Distinktionsmerkmal.

Okay, »Null Prozent« hätte ich noch im Angebot.

 

Da aber die anderen Angaben auch ein LZ haben (0,25 l und 1.50 €) würde ich sonst der Einheitlichkeit halber auch eines vor dem Prozentzeichen einfügen… und beim Preis statt dem Punkt ein Komma verwenden. 

 

Edit: »0,0 %« sieht übrigens wie eine Eule mit Haarspange aus. 

vor 24 Minuten schrieb James Joyce:

Okay, »Null Prozent« hätte ich noch im Angebot.

Auch das darf noch 0,x Prozent Alkohol haben. Das 0,0% ist ein anderer Brauprozess, wenn ich mich recht entsinne, bei welchem der Alkohol komplett via Umkehrosmose entzogen wird. Der Geschmack ist, wie ich finde, besser als bei Bieren, bei denen die Gärung schlicht unterbrochen wird. Die 0,0%-Biere sind, je nach vorherschender Tradition, sogar in einigen Ländern halal.

vor 13 Stunden schrieb Phoibos:

Auch das darf noch 0,x Prozent Alkohol haben. Das 0,0% ist ein anderer Brauprozess, wenn ich mich recht entsinne, bei welchem der Alkohol komplett via Umkehrosmose entzogen wird. Der Geschmack ist, wie ich finde, besser als bei Bieren, bei denen die Gärung schlicht unterbrochen wird. Die 0,0%-Biere sind, je nach vorherschender Tradition, sogar in einigen Ländern halal.

Ah ja. Anscheinend kenne ich mich mit Typografie besser aus als mit Alkohol. Und dabei soll es auch bleiben… 

vor 4 Stunden schrieb Oliver Weiß:

Wer trinkt denn nur einen Viertelliter Bier?? 

Kölner. Da muss die Servierkraft häufiger vorbeischauen. 
Und Niederländer. Die haben da sowieso komische Bräuche. 

vor 29 Minuten schrieb Thomas Kunz:

Bier

Klar, das hatte ich in Köln auch geordert. Und bekam es in diesen Reagenzgläsern serviert. Ich konnte den Serviermenschen aber davon überzeugen, mir mein Pils im Weizenglas zu bringen, denn sonst hätten wir ein echtes Logistikproblem (es war heiß, die Runde war cool, ich im Training und es gab viel zu wenig Personal für unseren Durst). 

vor 12 Minuten schrieb catfonts:

Stoßchen

Bier in Schnapsgläsern?! Was ist denn bloß da im Rheinland in der kulturellen Entwicklung schiefgelaufen? Aber die andere Seite des Extrem-Spektrums ist auch ziemlich krass, der Stiefel (so um die zwei Liter).

Und das habt Ihr jetzt davon, dass ich Euch alle an dem mich grade plagenden Ohrwurm teilhaben lasse, ein Lied, dass ich noch bei keinem Dom-Besuch nicht gehört habe:

 

vor 9 Stunden schrieb Phoibos:

Kölner. 

 

vor 8 Stunden schrieb Phoibos:

Und bekam es in diesen Reagenzgläsern serviert.

Nun darf ich mal Erbsen zählen. Die klassische Kölner Stange fasst nicht einen Viertelliter, sondern lediglich 0,2 l.

 

Edit: halber Denkfehler. 

vor 5 Minuten schrieb Mueck:

seltenst

Also im Erzgebirge war ich häufiger mit jungen Menschen unterwegs in diesen schicken kleinen Brauhäusern, die ein, zwei Stiefel an einem Abend wegtranken -- war immer dramatisch, dass ich als einziger, der keinen Tropfen Alkohol anrührte, auch derjenige ohne Führerschein war 😄 

Ah, Du verkehrst offenbar in falschen Kreisen ... ;-)

Unser Stiefel wird nur zu Trinkspielen in Gruppen rausgeholt ... ;-)

Für Alleinsäufer haben wir noch irgendwo Maßkrüge ... ;-)

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