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Triviale Frage zur Wiederherstellung der Registerhaltigkeit nach Einschüben

Hervorgehobene Antworten

Manchmal kommt es vor, daß beim Seitenumbruch nicht-registerhaltige Einschübe, wie Listen, Definitionen, oder Zitatblöcke, zweigeteilt werden.  Ich kenne keine typographische Regel, der dies zuwiderliefe.

 

Hier ein Beispiel:

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Daß der Einschubteil auf der Versoseite etwas über der letzten Grundlinie endet, stört mich eher wenig. Was Forssman und de Jong dazu auf Seite 74 ihrer Detailtypografie (2.Aufl.) sagen, habe ich wohl nicht verstanden. Sie scheinen zu fordern, die letzte Zeile des Einschub(teil)s hier auf eine Zeile des Grundlinienrasters zu stellen. Würde das nicht bei gleichbleibendem Zeilenabstand den Weißraum über dem Einschub störend vergrößern bzw. verkleinern?

Auf der Rectoseite setze ich die erste Zeile des Einschubteils etwas tiefer als die Grundlinie, sodaß die Registerhaltigkeit des folgenden Textes gewahrt bleibt.

Ist dies der übliche, bzw. ein akzeptabler Umgang mit einer solchen Situation?  Oder stehend dem andere ästhetische Aspekte der Doppelseite entgegen? Ich frage, weil ich derzeit versuche, dies in LaTeX zu erzwingen, was mir nicht wirklich gelingt. Obiges Bild ist Resultat eines mutmaßlich praxisuntauglichen Pfusches. 

(Diese Lösung schaut m.E. auch etwas blöde aus, wenn die Versoseite mit einem Abschnittstitel und die Rectoseite mit einem Einschub beginnt, falls (wie in diesem Dokument) Titel und Einschübe  verschieden tief gestellt sind. Man hat dann im Dokument zumindest drei Arten verschieden hoch positionierter Anfangszeilen.)

Das Setzen von ganzen Leerzeilen vor und nach Abschnittstiteln und Einschüben würden natürlich alle diese Probleme bzgl. Registerhaltigkeit in einfachster Weise verschwinden lassen. Ich finde solche Abstände allerdings meist viel zu groß und ästhetisch unbefriedigend (auch wenn das in Bringhursts Elements funktioniert hat).  Ist dies nachvollziehbar, oder bin ich hier »visuell irregeleitet«?

  • Ersteller

Danke für den Kommentar.

Mir ist der Abstand dann zu groß. Noch irritierender finde ich die Plazierung der kursiven Unterabschnitte. Die liegen mir dann ebenfalls zu hoch.  

Einen Blindtext zum Vergleich der beiden Versionen habe ich angehängt. Alles ist noch unfertig. Derzeit geht es mir nur um die vertikalen Abstände und die Registerhaltigkeit. Ich bin für jede weitere Kritik dankbar.

Ich bin mir auch unsicher, ob der ZAB nicht etwas zu großzügig ist. Der getönte Bereich soll das Papierformat darstellen.

 

 

ZAB_Vgl.pdf

  • Ersteller
vor 14 Minuten schrieb Diwarnai:

Die Kursive wurde bewusst weggelassen?

Unbewußt. Auch die Breite des Zitats  ist wohl zu eng. Die diversen Vertikalabstände sind, wie gesagt, was mich derzeit einzig interessiert. 

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