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FRIEDHOF SCHRIFT GESUCHT

Hervorgehobene Antworten

Guten Tag, hier kommen einige Eckdaten zu meiner Anfrage:

OBJEKT
Grabtafeln auf einem privaten Familienfriedhof

ZEIT
ca. Anfang 19. Jahrhundert

VERORTUNG
Friedersdorf/ bei Seelow

ANFRAGE-GRUND
Neusatz von Tafeln für einen Auftraggeber

BEREICH 
Kunstguss Gewerbe

INFOS ZUM SATZ DER ABBILDUNGEN

Satz der einzelnen Wörter/ Wortgruppen aus einen damals

vorhandenem Buchstabenvorrat, erkennbar durch verschieden

Abstände und Proportionen. Auftraggeber wünscht sich

den Neusatz von neuen Tafeln in eben diesen eingesetzten

Typenvariationen, um ein einheitliches Gesamtbild auf alten

und neuen Platten  zu erhalten (generationsübergreifend).


Ich hoffe, diese bereitgestellten Infos können weiterhelfen.

https://drive.google.com/drive/folders/138o-cC3q3n2NOdSrBHRcdflD_J4-ViLB?usp=sharing

 

GLG
A

Gelöst von Ralf Herrmann

  • Lösung
vor 1 Stunde schrieb A_X_E_L:

Auftraggeber wünscht sich

den Neusatz von neuen Tafeln in eben diesen eingesetzten

Typenvariationen

Das wird leider nichts werden. Was wir heute als Schrift mit eigenem Namen verstehen, war damals immer Druckschrift für Papier. Alles andere wurde anders hergestellt und hat daher auch nicht als Satzschrift überlebt. Selbst Druckschriften erhielten erst später eindeutige Markennamen. 

Stilistisch gehört das in den Bereich der »klassizistischen Antiqua«. Damit könntest du dich nach ähnlichen Schriften umschauen. Bekannte deutsche Vertreter sind zum Beispiel Walbaum und Prillwitz. Unterscheidet sich in den Details aber deutlich von den hier gezeigten Vorlagen. 

 

vor 4 Stunden schrieb A_X_E_L:

Auftraggeber wünscht sich den Neusatz von neuen Tafeln in eben diesen eingesetzten Typenvariationen, um ein einheitliches Gesamtbild auf alten

und neuen Platten  zu erhalten (generationsübergreifend).

Ein möglicher Weg, um den Wünschen des Auftraggebers zu entsprechen, wäre auf Basis deiner fotografischen Vorlagen (besser wäre vielleicht eine Frottage – also eine direkte Übertragung auf Papier durch Abreiben) eines exemplarischen Grabsteins einen digitalen Font von einem Schriftgestalter erstellen zu lassen – das wäre dann ein digitales Faksimile auf der Basis einer historischen Vorlage, möglich sind da auch »Typenvariationen«, also leichte Abweichungen bei identischen Buchstaben für ein möglichst variantenreiches Schriftbild, was eine Satzschrift normalerweise vermeidet. Möglicherweise eine Frage des vorhandenen Budgets, aber das wäre eigentlich technisch und formal-ästhetisch die sauberste Lösung. 

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