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"Loveparade"-Schriftart gesucht

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Kann mir jemand helfen, um welche Schriftart es sich handelt, die ab ca. 2001 bis 2010 bei der damaligen Loveparade verwendet wurde?

Der Grafiker Alexander Branczyk, sendete mir auf Anfrage jedoch seine, für die Loveparade ursprüngliche Variante "Infoczyk Love".

Leider konnte er mir auch nicht helfen, obwohl seine und die, die ich suche sich ähneln.Screenshot_20230711_210858_Gallery.jpg.007adcac2d0c3ef4b658c617cdcfa46f.jpg

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… bei den Larabie-Fonts ist auch nichts dabei, zumindest nicht auf Myfonts …

(Ich habe ansonsten das Gefühl, dass da jemand die »Nightfever« oder etwas Ähnliches genommen und am M bzw. W herumgedoktert hat.)

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Ich habe bei Dafont etwas über ein Dutzend (»Techno«-) Schriften gefunden, die ein ähnliches Gestaltungsprinzip für M und W verwenden. Allerdings beschränkt sich das dann nicht nur auf diese beiden Buchstaben (eigentlich ist's ja auch nur einer, gespiegelt), sondern wird fürs ganze Alphabet durchgezogen.

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vor 17 Minuten schrieb Norbert P:

… bei den Larabie-Fonts ist auch nichts dabei, zumindest nicht auf Myfonts …

(Ich habe ansonsten das Gefühl, dass da jemand die »Nightfever« genommen und am M bzw. W herumgedoktert hat.)

Wenn es nur das wäre. Ich bin mir sicher, dass es sich um eine eigene Schriftart handelt, da ich vom besagten Grafiker eine ähnliche bekommen habe, wo die Buchstaben und Ziffern nochmal ähnlicher sind, als bei der Nightfever.

Hier im Anahng zu sehen, dass die Groß- und Kleinbuchstaben ganz anders sind.Screenshot_20240619_224452_Gallery.jpg.8ca9f2d3b64e30be57eca5accf641e41.jpg

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Ich habe mir auch gerade die Loveparade-Schrift bei https://xplicit.de/love-parade-font/ bzw. das bisschen, was es da zu sehen gibt, angeguckt. Bei den vielen Varianten, die sich da im Sample andeuten, müsste das aber doch eigentlich mit der Schrift zu machen sein, zumal die ja als »Corporate Font für eine Party« bezeichnet wird …

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vor 4 Minuten schrieb Norbert P:

Ich habe bei Dafont etwas über ein Dutzend (»Techno«-) Schriften gefunden, die ein ähnliches Gestaltungsprinzip für M und W verwenden. Allerdings beschränkt sich das dann nicht nur auf diese beiden Buchstaben (eigentlich ist's ja auch nur einer, gespiegelt), sondern wird fürs ganze Alphabet durchgezogen.

Ja auf Dafont hab ich auch schon mehrmals alle Kategorien durchgeguckt. Bei den "bekannteren" Seiten gibts die wohl nicht, weshalb ich glaube, dass die wohl ein Grafiker privat auf seinem Rechner hat oder diese zumindest nur käuflich erwerbbar ist, was mich auch nicht stören würde.

Hier ist übrigens die ursprüngliche Variante, die in den 90ern für die Loveparade benutzt wurde. Jedoch ist die mir einfach zu fett.Titelloses35_20240619223935.thumb.png.a206f7058bb8f5f8e739b8db6cfc0b47.png

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vor 4 Minuten schrieb Norbert P:

Ich habe mir auch gerade die Loveparade-Schrift bei https://xplicit.de/love-parade-font/ bzw. das bisschen, was es da zu sehen gibt, angeguckt. Bei den vielen Varianten, die sich da im Sample andeuten, müsste das aber doch eigentlich mit der Schrift zu machen sein, zumal die ja als »Corporate Font für eine Party« bezeichnet wird …

Ja das ist die, die ich von dem Grafiker Alexander Branczyk bekommen habe. Deshalb dachte ich, dass es da vielleicht noch eine dünnere Variante gibt, wie sie eben dann später (ab 2001) dann für die Parade verwendet wurde. Er konnte mir aber wie erwähnt nicht weiterhelfen.

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Da hilft wohl nur, wer das nach 2001 betreut hat. Eventuell hat da jemand auf der Basis der vorausgegangenen Schrift eine neue Version ebenfalls nur für die Loveparade gebaut (vielleicht, weil die fetten Buchstaben auf etwas Abstand optisch zulaufen, bzw. die Angleichung an ein erneuertes Logo) – und es gibt sie einfach nicht außerhalb dieser Verwendung.

Willst du mit der Schrift etwas gestalten oder geht es dir allein um die Historie?

P.S.: Die Nightfever ist 2001 erschienen, custom für ein Techno-Label. Vielleicht gibt es da ja einen (personellen?) Zusammenhang?

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vor 4 Minuten schrieb Norbert P:

Da hilft wohl nur, wer das nach 2001 betreut hat. Eventuell hat da jemand auf der Basis der vorausgegangenen Schrift eine neue Version ebenfalls nur für die Loveparade gebaut (vielleicht, weil die fetten Buchstebane auf etwas Abstand optisch zulaufen, bzw. die Angleichung an ein erneuertes Logo) – und es gibt sie einfach nicht außerhalb dieser Verwendung.

Willst du mit der Schrift etwas gestalten oder geht es dir allein um die Historie?

Lediglich für den privaten Gebrauch.

Ich wäre schon zufrieden, wenn man bestehende Schriftarten bearbeiten und als neue Datei abspeichern könnte. Die, die ich bereits habe, einfach nur in "medium" also wesentlich dünner, wie bei der Nightfever-Schrift.

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Eine andere Möglichkeit, wenn es jetzt nur um ein Plakat oder einen kleinen Flyer geht, den zu fetten Schnitt mit einer Kontur zu versehen und damit dünner zu machen, also in einem Zeichenprogramm wie Illustrator zum Beispiel. Quick & dirty, aber macht bei so technoider Formensprache wahrscheinlich wenig Schaden.

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vor einer Stunde schrieb Hans Schumacher:

Eine andere Möglichkeit, wenn es jetzt nur um ein Plakat oder einen kleinen Flyer geht, den zu fetten Schnitt mit einer Kontur zu versehen und damit dünner zu machen, also in einem Zeichenprogramm wie Illustrator zum Beispiel. Quick & dirty, aber macht bei so technoider Formensprache wahrscheinlich wenig Schaden.

Das hab ich schon versucht, aber das ist mir auf lange Sicht zu aufwendig, da die Zeichen dann recht weit auseinander stehen und ich mit meinem Programm jedes Zeichen einzeln markieren und engerstellen muss, um insgesamt vielleicht Platz zu sparen und den Text größer setzen zu können. Aber Danke trotzdem.

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Solange nicht in Zeichenwege umgewandelt wird, lässt sich in Illustrator Text eigentlich ganz gut global, also zum Beispiel über das Zeichenmenü die Laufweite für ganze Worte und Sätze bearbeiten – das kann ich jetzt nicht ganz nachvollziehen inwiefern da jedes einzelne Zeichen markiert und enger gestellt werden muss.

Aufwändig wird es, wenn farbige Hintergründe eingesetzt werden … dann müsste die Kontur entsprechend angepasst (also weiße Kontur auf weißem Hintergrund macht die Zeichen entsprechend dünner, steht das Ganze aber auf farbigem Hintergrund, sieht man die Outline) werden bzw. alles in Zeichenwege umgewandelt und die Kontur entfernt werden … aber das Beispiel ganz oben sieht ein bisschen danach aus, als wäre das auf ähnlichem Weg entstanden.

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vor 3 Minuten schrieb Hans Schumacher:

Solange nicht in Zeichenwege umgewandelt wird, lässt sich in Illustrator Text eigentlich ganz gut global, also zum Beispiel über das Zeichenmenü die Laufweite für ganze Worte und Sätze bearbeiten – das kann ich jetzt nicht ganz nachvollziehen inwiefern da jedes einzelne Zeichen markiert und enger gestellt werden muss.

Aufwändig wird es, wenn farbige Hintergründe eingesetzt werden … dann müsste die Kontur entsprechend angepasst (also weiße Kontur auf weißem Hintergrund macht die Zeichen entsprechend dünner, steht das Ganze aber auf farbigem Hintergrund, sieht man die Outline) werden bzw. alles in Zeichenwege umgewandelt und die Kontur entfernt werden … aber das Beispiel ganz oben sieht ein bisschen danach aus, als wäre das auf ähnlichem Weg entstanden.

Ich benutze dafür die App "IbisPaint X". Da ist die Bearbeitung von Texten realtiv begrenzt. Ich habe alterntiv folgenden Ablauf.: Ich muss erst den Text rastern, um dann diesen weiterbearbeiten zu können, wodurch der Text nicht mehr inhaltich verändert werden kann. Das heißt, ich kopier mir den erstmal vor dem Rastern, falls ich etwas an dem Text ändern möchte. Dann nutze ich einen Filter, der die Zeichen umrandet. Je nachdem wie stark ich den einstelle, verläuft die Umrandung in die Zeichen hinein, wodurch - wenn ich die Farbe des Filters, mit der des Hintergrundes angleiche - die Zeichen optisch dünner werden. Dadurch entsteht ein größerer Abstand zwischen den Zeichen (siehe Anhang).

Ich bin nur ein Amateur, was sowas angeht, ich probier mich nur in diversen kreativen Apps durch und gestalte Bilder mit Texten, Covers, Memes ect. für den privaten Gebrauch hobbymäßig. Der beschriebene Aufwand ist halt nur lästig auf Dauer, weils wohl auch umständlich ist, als wenn man geeignetere Programme dafür benutzt.

Gibt es denn keine Möglichkeit, eine Schriftart daurhaft zu "modellieren" und diese dann, wie eine "neue Schriftart" zu nutzen? Denn wie du schon andeutetest, hat das vielleicht auch ein Grafiker bei dem gesuchten Font getan.Titelloses1584_20240620163255.thumb.png.394d47e52b82bf340461f134ae1292a5.png

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Ich kenne IbisPaint X nicht, der Name suggeriert eher ein pixelorientiertes Malprogramm als ein Programm, das mit Vektoren gut umgehen kann. Geeignetere Programme ist ein gutes Stichwort, es gibt auch Alternativen zu Adobe CC Programmen, zum Beispiel aus der Open Source Ecke Inkscape als Pendant zu Illustrator, oder Affinity Designer als (kommerzielles) Konkurrenzprodukt.

Um eine Schriftart zu modifizieren braucht es spezialisierte Programme, die für die Erstellung von Fonts geeignet sind und dann doch eher etwas mehr Einarbeitung brauchen – neben rechtlichen Fragen, ob die Fonts die du als Ausgangspunkt fürs Modellieren nutzen möchtest, das auch zulassen – dazu müsstest du die Nutzungsbedingungen der jeweiligen Fonts lesen und beachten bzw. das Einverständnis des Designers einholen (aber nur zu: wenn du den Kontakt schon hattest kannst du den Alex Branczyk ja einfach fragen, ob du seinen Font für private Zwecke modifizieren und nutzen kannst – wäre vielleicht ein guter Ausgangspunkt für eigene Versuche). 

Ein Open Source Programm für Schriftgestaltung für viele Plattformen ist FontForge, für Apple (leider nicht für Windows) bewegt sich Glyphs Mini in einem preislichen Rahmen, der auch für Hobby-Nutzung geeignet ist (außerdem gibt es ein gutes Drumherum an Tutorials und Foren und 30 Tage »Free Trial Mode«). https://glyphsapp.com/buy

Ein Versuch lohnt sich vielleicht auch mit Fontra, ein in Entwicklung befindlicher Browserbasierter Schrift-Editor https://fontra.xyz

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Und relativ neu auf dem Markt ist Birdfont: https://birdfont.org/
Der unterstützt alle Desktop-Betriebssysteme und kommt in einer Vielzahl von Lizenzmodellen einher: Open Source, Freeware (erstellte Fonts müssen unter SIL veröffentlicht werden), Commercial (ca. 5€), Commercial Plus (ca. 10€, inkl. Color- und Variable-Fonts).

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vor 3 Stunden schrieb Phoibos:

Und relativ neu auf dem Markt ist Birdfont: https://birdfont.org/
Der unterstützt alle Desktop-Betriebssysteme und kommt in einer Vielzahl von Lizenzmodellen einher: Open Source, Freeware (erstellte Fonts müssen unter SIL veröffentlicht werden), Commercial (ca. 5€), Commercial Plus (ca. 10€, inkl. Color- und Variable-Fonts).

Kennst du auch eine App als gute Alternative?

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App wofür? iOS oder Android?
iOS das bereits erwähnte Glyphs, für Android kenne ich nichts, aber Android ist letztlich auch nur ein *nix, also sollten die *nix-fähigen Programme irgendwie schon zum Laufen gebracht werden können.

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vor 3 Stunden schrieb Phoibos:

App wofür? iOS oder Android?
iOS das bereits erwähnte Glyphs, für Android kenne ich nichts, aber Android ist letztlich auch nur ein *nix, also sollten die *nix-fähigen Programme irgendwie schon zum Laufen gebracht werden können.

Na dann bringt es mir nix. Ich mach das wie schon angedeutet alles nur über's Smartphone. Trotzdem Danke.

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