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Quellenverzeichnis mit Links

Hervorgehobene Antworten

Ich möchte gerne von den Typografie-Profis wissen, was korrekt ist. Es geht um eine Zeitschrift mit ein paar Seiten am Ende mit Publikationen inkl. Links. Die Autoren- und Titelbeschreibung gefolgt von dem Satz "Weitere Informationen finden Sie hier." Nur das Wort "hier" soll zum Hyperlink werden. Ich war der festen Überzeugung, dass man Punkte und andere Satzzeichen generell so färbt wie den Rest des Textes, ich würde also nur das Wort "hier" einfärben lassen, der Punkt hätte wieder die "normale" Textfarbe. Ist das falsch?

  • Ersteller

Ich frage, weil ich als Notenstecherin ja quasi kein/e Fachmann*frau für Typografie bin. Und die Tage eben eine Diskussion mit einer gelernten Schriftsetzerin stattfand. Und die meinte nur lapidar "ja, das machen viele falsch… der Punkt am Ende bleibt im Hyperlink drin, alles andere sieht komisch aus".
Und mein Gefühl sagte mir, dass ich finde, eben genau das sieht merkwürdig aus. Deshalb: wenn mir jemand vielleicht mit dem Hinweis auf ein Fachbuch oder andere gesicherte Quellen helfen kann, wäre das großartig. Egal in welche Richtung es geht - ich liege auch gerne falsch - aber ich möchte es einfach jetzt genau wissen.

vor 13 Minuten schrieb Couchkatze:

der Punkt am Ende bleibt im Hyperlink drin, alles andere sieht komisch aus …

… ist aber eine sehr individuelle Meinung und basiert auf keinen Regeln. Das Satzzeichen ist mMn kein Bestandteil des Begriffs "hier", der verlinkt ist, daher ist das Satzzeichen auch kein Bestandteil des Links.

https://www.b2b-lektorat.de/urls/

https://www.duden.de/sprachwissen/sprachratgeber/verlinken-word-outlook-linktext

Der Duden meint zu den Satzzeichen:

»Diese Zeichen werden nur dann in den Link einbezogen, wenn sie auch inhaltlich zum Link gehören.« und gibt Beispiele dafür an.

 

Bearbeitet ( von Diwarnai)

vor 8 Stunden schrieb Couchkatze:

"Weitere Informationen finden Sie hier."

Ich hoffe ganz stark, dass es sich um eine ausschließlich digitale Publikation handelt 🙂 
Im Gedruckten ist "hier" nämlich absolut nichtssagend. Und fürs Gedruckte gilt, dass der Punkt am Ende keinesfalls zu einer URL dazugehört, eher sogar etwas abgesetzt, damit kein Neulandbesucher sich verirrt.

vor 1 Minute schrieb Phoibos:

ausschließlich digitale Publikation

»Nur das Wort "hier" soll zum Hyperlink werden. …« Das dürfte ausschließlich in einer digitalen Zeitschrift funktionieren :-D.

Couchkatze möchte keine URL verwenden, sondern den Begriff »hier« verlinken, da wäre der Punkt für den Link egal. Eine URL am Ende eines Satzes wäre wegen des folgenden Satzzeichens eh die denkbar schlechteste Formulierung und nie zu empfehlen.

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