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Bleisatz Belwe-Antiqua gesucht

Hervorgehobene Antworten

Liebe Freunde der Schwarzen Kunst,

für einen Schrift-Vergleich benötige ich einen Probedruck mit der aus den 1915er Jahren stammenden Belwe-Antiqua, regular, in 12 pt und 20 pt. Einen Satz in Medium habe ich bereits als Option in der Druckerei in Dohna gefunden. Eventuell lagern in einem Keller noch Kästen mit einem regularen Schnitt?

Während meiner Walz (Verein für die Schwarze Kunst) fand ich in der tipoRenesansa in Ljubljana eine Schrift mit einem anderen Namen, Adrija, die alle Merkmale der Belwe aufweist. Gern möchte ich diese zwei Fonts vergleichen (und vielleicht feststellen, dass es ein Font ist).

Grüße aus Leipzig, Annett

Suche_VSK_Adrija:Belwe.pdf

Gelöst von Dan Reynolds

  • Ersteller
Am 19.9.2024 um 11:53 schrieb Diwarnai:

Danke den Beitrag.

Die Belwe-Antiqua kenne ich, die Schriftmusterbücher aus der Deutschen Nationalbibliothek habe ich mir angesehen.

Ich suche den Bleisatz als physisch verwendbare Schrift.

Dass es sich bei der Adrija sehr wahrscheinlich um eine Lizenzvariante der Belwe handelt kann man schon jetzt sehen. Es war damals gängig, dass Schriften von mehreren Schriftgiessereien unter unterschiedlichen Namen vertrieben wurden. @Dan Reynolds oder @Florian H. können dir da sicher etliche Beispiele nennen.

  • Lösung
vor 5 Stunden schrieb Microboy:

Dass es sich bei der Adrija sehr wahrscheinlich um eine Lizenzvariante der Belwe handelt kann man schon jetzt sehen. Es war damals gängig, dass Schriften von mehreren Schriftgiessereien unter unterschiedlichen Namen vertrieben wurden. @Dan Reynolds oder @Florian H. können dir da sicher etliche Beispiele nennen.

Hans Reichardt führt in seinem Internationale Index der Bleisatzschriften keine weitere Namen für die Belle. Ich gehe jedoch davon aus, dass die Adrija die Belwe ist. Meine Frage wäre eher aus welcher Schriftgießerei die umbenannte Schrift tatsächlich stammte. Möglicherweise kam sie aus der Staatlichen Schriftgießerei des ehemaligen Jugoslawien. Oder vielleicht aus der Ersten Ungarischen Schriftgießerei, die auch noch in der sozialistischen Ära aktiv war. Letztere hatte allerdings vor 1945 eher Berthold- und Stempel-Schriften im Sortiment. Meines Wissens nach hatte Nebiolo aus Torino die Schrift nicht, auch wenn Nebiolo mehrere Schelter & Giesecke Schriften hatte.

  • Ersteller

Dankeschön für die Informationen!

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