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Farbzuordnung Parteien

Hervorgehobene Antworten

Wir sitzen gerade an einer Publikation die 2-farbig gedruckt wird und auch Grafiken zu Parteien enthält. Diese sind dort bzw. in den Legenden in Abstufungen der beiden Druckfarben (Blau und Orange) gekennzeichnet. Für die PDF-Version soll dies nun auf die üblichen Farben der Parteien abgeändert werden. Ich halte das für unnötig und eher schwierig wenn die Publikation in zwei Farb-Varianten existiert. Man die SPD auch zuordnen wenn sie blau ist und die Grünen wenn sie orange sind. Es ist aber natürlich nicht ganz so intuitiv wie gewohnt. Wie seht ihr das?

 

Kann man das pauschal sagen? Es kommt doch auf Gesamtgestaltung und visuelle Wirkung, Zielgruppe, konkreten Inhalt, Veröffentlichungskontext und so weiter an, wenn man eine Designentscheidung diskutieren will. Beispiel: In einer akademischen Behandlung von Parteiprogrammen würde ich so ein Stilmittel anders bewerten als in einer Infobroschüre für Erstwähler.

Generell können Publikationen, die für Print und Web in zwei verschiedenen Farbversionen produziert werden, sinnvoll sein; aus ökonomischen und kommunikativen Gründen. Damit hatte ich in der Vergangenheit auf Produzenten- und auf Rezipientenseite zu tun.

vor 1 Stunde schrieb Microboy:

Man die SPD auch zuordnen wenn sie blau ist und die Grünen wenn sie orange sind.

Ja, aber … die Zielgruppe, für die das unproblematisch ist, erscheint mir nicht allzu groß.

  • Ersteller

Das Medium richtet sich eher an ein Fachpublikum und es handelt sich bereits um die zweite Ausgabe. Sprich es gab letztes Jahr schon die besagten Grafiken – damals in Abstufungen von zwei Farben. Bei der Print-Version wird dies auch beibehalten. Optisch würde es in der PDF-Version aber schon auffallen, wenn dort auf 4 bis 5 von 260 Seiten plötzlich zusätzliche Farben auftauchen.

vor 3 Stunden schrieb Microboy:

… auch Grafiken zu Parteien enthält. Diese sind dort bzw. in den Legenden in Abstufungen der beiden Druckfarben (Blau und Orange) gekennzeichnet.

Das hatte ich vorher aus irgendeinem Grund als »Grafiken von den Parteien« gelesen. Also Logos etc.

Jetzt verstehe ich es als Balkendiagramme o. ä. – richtig?

In dem Fall und wenn Logotypen oder parteibezogene Symbole komplett außen vor bleiben, behielte ich das bereits festgelegte Farbschema für die gesamte Publikation bei – zumal bei dem genannten Verhältnis von 5 Seiten zu 260 Seiten und einer Leserschaft, die selbst vom Fach ist.

  • Ersteller
vor 18 Stunden schrieb D2C:

Jetzt verstehe ich es als Balkendiagramme o. ä. – richtig?

Sorry wenn ich mich da missverständlich ausgedrückt habe – es geht um Balken- bzw. Punktediagramme und die Zuordnung der Parteien über Farbabstufungen.

Mischen könnten wir theoretisch aber bei zwei Pantone-Farben ist mir das ohne Andruck zu heikel. Das kann ja schon sehr matschig/braun werden und das würde sicher zu Diskussionen führen.

Ich denk mal laut:
Aus gestalterischen Gründen und der Frage nach der Konsistenz und Konsequenz würde ich auch sagen: Alles so lassen wie im gedruckten Exemplar.

Ich frage mich nur wie gut das überhaupt funktioniert so viele Parteien mit nur zwei Farben gut unterscheidbar zu kodieren. Aus didaktisch-intuitiver Sicht kann ich daher auch den Wunsch nachvollziehen, die Farben anzupassen. 

Wenn man sich aber ohnehin schon auf die zweifarbige Lösung eingelassen, diese funktioniert und das angesprochene Fachpublikum die Abstraktion höchstwahrscheinlich nachvollziehen kann, fällt der didaktische Aspekt vielleicht weniger ins Gewicht und kann vernachlässigt werden?

Schadet es aber jetzt Eurer Beziehung zum Auftraggeber sich hier gestalterisch durchzusetzen, würde es dann schwerwiegende Folgen für Euer Renommee nach sich ziehen, dem Wunsch der Farbanpassung zu folgen?

Bearbeitet ( von R::bert)

  • Ersteller
Am 22.1.2025 um 11:14 schrieb R::bert:

Schadet es aber jetzt Eurer Beziehung zum Auftraggeber sich hier gestalterisch durchzusetzen, würde es dann schwerwiegende Folgen für Euer Renommee nach sich ziehen, dem Wunsch der Farbanpassung zu folgen?

Der Beziehung zum Auftraggeber schadet es sicher nicht wenn man stichhaltige Argumente hat. Es geht auch nicht um das Durchsetzen selbst sondern um eine Lösung die sinnvoll ist. Die Grafiken sind mitunter schon sehr überladen mit Information und die farbliche Zuordnung macht das nicht besser ...

Oder du machst es, wie der Kollege hier im lokalen Mitteilungsblatt. 🤣

Es ist zwar ein Rollenoffsetdruck, aber da wäre etwas mehr Unterscheidung möglich gewesen. Oder war es gar Absicht?

 

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