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MyFonts: geänderte Desktop-EULA und PDF-Nutzung

Hervorgehobene Antworten

Wer es verpasst hat: Monotype hat für MyFonts die Desktop-EULAs abgeändert. Der Ausschluss von »kommerziellen PDF« sorgte für Missverständnisse und es gab einen (jetzt zurückgezogenen) Blog-Beitrag der TGM München und Spekulationen in den Sozialen Medien. 

Eine Klarstellung erschien jetzt im Design-Tagebuch:

https://www.designtagebuch.de/klarstellung-schriften-von-myfonts-monotype-koennen-weiterhin-in-nicht-bearbeitbaren-druckfertigen-pdfs-eingebettet-werden/

Selbst die Klarstellung lässt leider viele Fragen offen.

Was ist mit der Erweiterung bestehender Lizenzen? Für wen gelten die neuen und für wen die alten Lizenzbedingungen?

Was sind "bearbeitbare pdfs"? Was sind "kommerzielle pdfs"? Die Lizenzbedingung lässt sich dazu gar nicht aus und klärende Blogeinträge sind keine Lizenzbestandteile.

Alles in allem kein Wunder, dass vermehrt auf SIL oder Alternativen gesetzt wird und sich die Foundries für den breiten Markt ins Ausschießen schießen. Die Diskussion haben wir ja bei den »Corporate Lizentmodellen« schon.

Hallo,

vor 21 Minuten schrieb Diwarnai:

Selbst die Klarstellung lässt leider viele Fragen offen.

 

...[...]...

 

Alles in allem kein Wunder, dass vermehrt auf SIL oder Alternativen gesetzt wird und sich die Foundries für den breiten Markt ins Ausschießen schießen. Die Diskussion haben wir ja bei den »Corporate Lizentmodellen« schon.

Genau hier muss ich mich anschließen. Ich hatte schon vor vielen Jahren mir die Probleme mit der Lizenzverwaltung angesehen. Mein damaliger Zellennachbar auf Arbeit machte das für Software. Um 2000 rum war ich schon auf dem Trip mit GPL und OSS. Und wenn ich mir jetzt so das Gehampel mit den Schriften so ansehe … 

 

Wie viel Zeit verschwende ich mit dem organisatorisch-rechtlichen Kram? Kann ich diese Zeit nicht sinnvoller nutzen? Bei der Suche und Dokumentation von Schriften in meinem e-Katalog finde ich fast immer solide ausgebaute Versionen traditioneller Schriften mit SIL/OFL. Bei Dekokacke wird es manchmal schwierig.  Da habe ich privat noch Bitstream-Schriften von Corel-OEM-Software und verschiedene frei verteilte Softmakerschriften (SO, Freefont.de).

 

PS: Mein /usr/local/share/fonts ist voll mit Textdateien zu den jeweiligen Schriften, deren Lizenzen und deren Bezugsquellen. Die Dokumentation hilft aber auch den Überblick zu behalten.

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