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Hervorgehobene Antworten

Vor einigen Jahren bin ich in einem Buch, das sich mit einem Aspekt der nordfriesischen Lokalgeschichte befasst, erstmalig darauf gestoßen, dass es Ligaturen für die Buchstabenkombinationen »sp«, »st« und »ct« gibt. Die wurden in den kursiv gesetzten Bildunterschriften verwendet. Solcherlei hatte ich nie zuvor gesehen. Es war auf jeden Fall ein Buch eines kleinen, lokalen Verlages.

Im Mengentext würden sie meiner Meinung nach wegen ihrer Kuriosität den Lesefluss stören, aber in so etwas wie ausgezeichnetem Text, Überschriften oder Bildunterschriften machten sie meiner Meinung nach den Text interessant.

Weil ich solche Ligaturen nur dieses eine Mal in einem Buch gesehen habe, stellt sich mir die Frage, ob es Regeln für ihre Benutzung gibt oder ob hier »chaqun à son goût« gilt - und das »goût« der überwiegenden Zahl der Typographen »Finger weg« ist.

Bearbeitet ( von gyps_ruepelli)

Gelöst von Diwarnai

  • Lösung

Oft sind es Schmuckligaturen, die im Fließtext natürlich nicht verwendet werden:

Bildschirmfoto-2026-03-18-um-11-38-12.pn

»chaqun à son goût« wird übrigens »chacun à son goût« geschrieben, das nur am Rande.

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