Zu Inhalt springen

CRudolph

Typografie.info-Förderer
  • Beigetreten

  • Letzter Besuch

  1. Da stimme ich Dir allerdings zu; zum spielen taugen die nichts! Auch sind viele der Zitate viel zu klein. Das ist etwas schade. Trotzdem nehme ich sie gerne in die Hand und "stöbere" im Spiel. Aber das ist eben mein Privatvergnügen!
  2. Nur als Inspiration: das erinnert mich sofort an Fabien Barral. Sein Ephemerid-Deck habe ich mir nach Fertigstellung gekauft ...
  3. Aus Anwender-Ansicht muß ich da immer wieder anmerken: der "Grauwert" einer Seite (und darum geht es ja bei gutem Flattersatz) ist zu einem gewissen Grand ein Kunstprodukt unter Designern. Klar, es ist gar keine Frage daß es störende Löcher im Blocksatz oder auch im Flattersatz gibt, aber die wichtige Frage ist ja ob das den Lesern der Zielgruppe auffallen wird. Sind das Designer die sich an sowas stören? Oder sind das eher Otto-Normalverbraucher? Ich bin z.B. immer wieder Erstaunt daß sich das gesamte Kollegium an meiner Institution vehement gegen die Silbentrennung wehrt. Das ist dann zwar in Englischen Texten, aber die Schlußfolgerung ist ja daß den Lesern anständig umgebrochene Worte mehr störend auffallen als die Löcher im Flattersatz. Ich finde leider gerade das Bild nicht mehr, aber ich verweise immer wieder gerne auf "Schriftwechesel" von Stephanie und Ralf de Jong, ein typgrafisch wie ich finde sehr ansprechend gestaltetes Buch. In den Marginalien flattert es aber wie wild, das ist mir als Leser aber gar nicht aufgefallen. Überhaupt nicht. Ich habe das erst gesehen als es irgendwann einmal wieder um die Diskussion des "Grauwertes" einer Seite ging und ich aus anderen Gründen in dem Buch etwas nachschlug.
  4. Thema von U+05E9 wurde von CRudolph beantwortet in Dauerbrenner
    Ohhhh, die gefällt mir! Das Paket habe ich mir gekauft!
  5. Ja, das kann durchaus sein. Aber es macht den Austausch von Dateien echt nervig wenn es ein größeres Update ist und die Dateien dann nicht mehr rückwärtskompatibel sind. Die Kollegen wissen natürlich nichts vom Update, schicken die Daten, die kann ich dann nicht öffnen und muß die Kollegen darum bitten noch mal zu speichern. Die wissen dann nicht wie das geht, oder es verschiebt sich etwas und alles sieht anders aus - alles schon da gewesen! Ich habe in den letzten drei Jahren mit den Updates tatsächlich noch keine Probleme gehabt. Es lief immer alles wie es sollte, toi, toi, toi!
  6. Mal so zum Spaß noch ein anderes Argument - vielleicht ist das irgendwann für jemanden noch mal wichtig: ich unterhalte hier seit mehreren Jahren mein Adobe-CC-Abo von meinem privaten Geld obwohl wir eine Campus-Lizenz haben. Das Problem: unser IT-Department hängt immer rund ein großes Update hinterher, was den Austausch von Daten mit Kollegen, die entweder ein eigenes Abo haben oder ein besseres IT-Department, extrem erschwert, weil sie dann ggf. in ein kompatibles Format umspeichern müssen. Extrem mühsam, nervig und fehleranfällig. Alle Software-Updates werden hier auf dem Campus zentral gesteuert, und wenn man die Campus-Version installiert hat dann kann man nicht selbständig die Updates laufen lassen. Und so lasse ich mich weitgehend von der zentralen IT-Verwaltung befreien und lasse eigene Versionen laufen. Da es sich um eine akademische Lizenz handelt geht das einigermaßen, aber das Problem gab es vor dem Abo-Modell weniger, weil es weniger häufig "große" Updates gab. Innerhalb von CS6 war eigentlich immer alles kompatibel, soweit ich mich erinnere. Aus dieser Perspektive sehne mich nach der alten Struktur. Andererseits macht der Zugang zu Typekit für mich als Laien die Nachteile wieder mehr als wett ...
  7. LOL, das ruft alte Erinnerungen hervor: "Trenne nie st, denn es tut ihm weh!"
  8. Wo wir schon dabei sind: es sollte »30°C« heißen, am allerbesten noch mit einem geschützten schmalen Leerzeichen for dem »°«. Und »3000 m« sollte eigentlich mindestens ebenfalls ein geschütztes schmales Leerzeichen haben ...
  9. Thema von Kathrinvdm wurde von CRudolph beantwortet in Dauerbrenner
    Gehört eigentlich nicht hierher, interessiert mich aber gerade: ich kehre immer wieder zur NZZ zurück und finde z.B. daß insbesondere die Corona-Artikel deutlich besser und vorallem auch daten-getreuer sind als viele andere Kanäle. Allerdings ist diese Einschätzung relativ: hier in England nutzt man halt gerne die BBC-News-Internetseiten als Standard, und die finde ich absolut grauenhaft und auf halbem Weg zum Bildzeitung-Niveau. Die Frage wäre daher: was ist denn eigentlich derzeit im Deutschsprachigen Raum eine bessere Quelle?
  10. Viel Gutes wurde schon gesagt. Aber den Ansatz den Du hier verfolgst ist aus meiner Laiensicht gar nicht mal so verkehrt. Man muß ja mit Schriften Erfahrungen sammeln, und auch genauer lernen was es für Hürden gibt. Es ist, aus meiner Sicht, eine gute Idee mal eine wirklich professionelle Schriftenfamilie zu nehmen und ganz konkret ein bestimmtes Problem anzugehen. Das zeigt dann doch recht schnell ob der nötige Zeichenvorrat vorhanden ist, wie sich das Projekt präsentiert, ob Dir der Gesamteindruck zusagt etc. Falls Du auch etwas "billiges" im Schriftköfferchen hast würde ich dann die gleiche Arbeit noch einmal mit einer weniger durchdachtene Schrift machen. Falls Dir das Thema gefällt sparst Du Dir mit einem solchen Ansatz ggf. Mühe und Kosten. Ich habe immer mal wieder bei vergleichsweise dubiosen Sonderangeboten zugeschlagen, und meistens zeigt sich hier eben doch daß es diese Sonderangebote aus einem guten Grund gibt. Man stolpert alle Nase lang über kleine (oder auch größere) Probleme die es oftmals mit den professionellen Familien nicht gibt. Das ist hilfreich, weil man lernt daß "Sonderangebote" eben oftmals keine Sonderangebote sind. Und man lernt auch Details eine professionellen Schrift zu schätzen.
  11. Das ist ja eigentlich auch klar. Als Chemiker bist Du ja nicht an einem besonders ausgewogenen Grauwert der Seite interessiert, sondern daran die Formeln schnell und unmißverständlich erkennen zu können. Und da gelten dann eben doch wieder andere "Regeln". Und auch Gewöhnung spielt eine große Rolle. Man ist ja tendenziell den schoddrigen Satz gewohnt, weil die Mehrheit der Wissenschaftler eben alles Andere as Typografen sind. Und auch gerade in der Chemie ist LaTeX nicht wirklich verbreitet, daß findet man eher bei Physikern und Mathematikern. Man findet also vornehmlich was die gängigen Programme halt so machen und das wird igendwann der "Erwartungswert".
  12. Ich verstehe sofort was Du meinst. Aber ich denke es hängt eben auch hier wieder von der präzisen Anwendung ab. Die OT-Varianten sind ja mit ziemlicher Sicherheit für den Gebrauch im Fließtext entwickelt um sich gut einzufügen, und das funktioniert auch sehr gut – ich mache hier ja nun auch sowas beinahe täglich. Aber wenn man komplexere Reaktionsmechanismen darstellt ist die Wahrnehmung eben auch gleich wieder eine andere. Es geht hier um die schnelle Erkennung der entsprechenden Formel in einer oftmals hoch-komplexen Umgebung. Das bedeutet daß die Summenformeln oftmals klein sind. Und da macht es dann eben doch Sinn wenn die Zahlen stärker unten herausstehen, weil man sie nämlich schneller erkennt. Rein gefühlsmäßig, ohne es ausprobiert zu haben, würde ich persönlich mir wünschen daß in Ralf's schönem Beispiel der mittlere Schwung der 3 etwa mit der Serife vom H-Fuß übereinstimmt. Also genau wischen beiden Varianten. Die Minion Pro paßt für meine persönliche Wahrnehmung noch am besten.
  13. Thema von Pachulke wurde von CRudolph beantwortet in Dauerbrenner
    Ich persönlich habe ja eine Schwäche für den Stil der "Golden Era of Steam"-Werbungen, also die Zeit als die großen Eisenbahn-Firmen um die Gunst der Kunden warben. Finde ich immer wieder super. Die Porzellan-Werbung ist aus der gleichen Zeit und gehört nur insofern dazu daß sie ebenfalls von der Museumsbahn gesammelt wurde ...
  14. Thema von Pachulke wurde von CRudolph beantwortet in Dauerbrenner
    200 Jahre Sand, Wind und Salzwasser − aber die Schrift lässt sich, zumindest teilweise, trotz der Erosion noch lesen. Gesehen in Whitby in North Yorkshire.
  15. Thema von Pachulke wurde von CRudolph beantwortet in Dauerbrenner
    Aber dann habe ich ja gar nix mehr zum basteln! Aber genau so habe ich mir das tatsächlich vorgestellt. Ich schaue mir den New Victorian Printshop tatsächlich einmal näher an.

Wichtige Informationen

Wir setzen Cookies, um die Benutzung der Seite zu verbessern. Du kannst die zugehörigen Einstellungen jederzeit anpassen. Ansonsten akzeptiere bitte diese Nutzung.

Konto

Navigation

Browser-Push-Nachrichten konfigurieren

Chrome (Android)
  1. Klicke das Schloss-Symbol neben der Adressleiste.
  2. Klicke Berechtigungen → Benachrichtigungen.
  3. Passe die Einstellungen nach deinen Wünschen an.
Chrome (Desktop)
  1. Klicke das Schloss-Symbol in der Adresszeile.
  2. Klicke Seiteneinstellungen.
  3. Finde Benachrichtigungen und passe sie nach deinen Wünschen an.