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Albert-Jan Pool

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  1. ein Beitrag in einem Thema wurde beantwortet von Albert-Jan Pool in Dauerbrenner
    Als Niederländer kann ich nur sagen, dass in Serifenschriften das IJ mit gekürztes I eher selten ist. Man findet es vielleicht auf Bilder mit alten Beschriftungen und bestenfalls in Schriften, die sich daran orientieren. Das gekürzte I mit Serifen ist ein Störenfried in jedes Wort in Versalien. Also etwas für Selbstverliebte und Leute mit einem Hang zur Selbstdarstellung.
  2. Um es noch deutlicher abzugrenzen: Compugraphic hatte nie was mit Bleisatz zu tun, weder Maschinensatz noch Handsatz. Aber dafür die ganze Linotype-Bibliothek geklaut und unter anderen Namen vermarktet. Compugraphic startete mit dem opto-mechanischen Fotosatz, gefolgt von diverse Generationen digitalen Fotosatz. Compugraphic wurde irgendwann zu AGFA-Compugraphic und kaufte unter anderem Monotype (nicht andersrum).
  3. ein Beitrag in einem Thema wurde beantwortet von Albert-Jan Pool in Dauerbrenner
    Interessante Diskussion zum Thema Versal-Eszett bei LinkedIn unter dem Beitrag von Michael Liebig getitelt »MAßLOSE ÄSTHETIKVERSTÖẞE«.
  4. Siehe auch: https://typo.social/@typeoff/110648677371032177 Das DIN-Archiv wurde großenteils im Technikmuseum in Berlin untergebracht. Das Foto habe ich gemacht zu der Zeit als das Archiv noch vollständig beim DIN war. Dan Reynolds machte sein Foto im Archiv des Technikmuseums.
  5. Die ursprüngliche Schriftart für die Berliner Straßenschilder wurde von Herbert Thannhaeuser entworfen. Laut Korrespondenz zwischen Ludwig Goller, der Obmann des Ausschusses »Schrift« beim DIN, und dem Haupttiefbauamt Berlin wurde sie 1942 eingeführt.
  6. Ist wieder Typo?
  7. Capitals Monumentalis … schön wär’s! Sieht eher aus wie die Times. Es sieht zumindest so aus, als hätte das C unten keine Serife. Wer bei LinkedIn ist, kann auch unter dem Post von Nora Gummert-Hauser (Prof. für Typografie an die Hochschule Niederrhein) seine Kommentare loswerden
  8. Zutaten auf Verpackungen: Besser strenge Regeln, als darauf zu hoffen, dass der Markt irgendwas regelt, gewissenlose Agenturen alles in 4 Punkt schmale Versalien in eine Ecke quetschen oder dass sich eher als Kunstschaffenden verstehenden sich auf Kosten der Verbrauchenden profilieren. Diejenigen die ihr Fach verstehen wollen, wissen darum dass wir nicht nur dafür bezahlt werden, irgendwas aufzuhübschen, sonder auch verständliche Kommunikation zu ermöglichen Es wäre erfreulich, wenn unsere Berufsverbände sich an den Gremien, die solche Regeln erarbeiten, beteiligen wurden. Beispielsweise indem sie die Arbeit ihrer Mitglieder die in solche Gremien arbeiten honorieren. Nur dann werden solche Regeln besser und sinnvoller.
  9. Wg. der Schriftlizenzierung? In welchem Fall soll das denn vorkommen? Deswegen gibt es doch PDF, so vermeidet man die Weitergabe offener Dokumente und Schriften. Gibt es wirklich noch Dienstleister die keine PDFs verarbeiten können?
  10. ein Beitrag in einem Thema wurde beantwortet von Albert-Jan Pool in Dauerbrenner
    Ja, für Kuppeldächer ist generell was zu sagen. Nur sollten sie idealerweise so gebaut werde, dass sie nicht an eine Seite mit einer aus Sicht eines Statikers (m, w, d) instabilen Unterkonstruktion getragen werden.
  11. ein Beitrag in einem Thema wurde beantwortet von Albert-Jan Pool in Dauerbrenner
    Aber sehr zeitgemäß! Das ẞ der Noto sieht aus, als ob es zu lange auf dem Smartphone gestarrt hat …
  12. Frohes Neues Jahr! https://www.instagram.com/reel/DEFFAactwCW/
  13. Mit welcher Begründung? Fast alle Schriftsysteme kennen einen Strichkontrast. Nicht zuletzt weil das in Lesegroßen eine bessere Verteilung von Schwarz- und Weißanteile innerhalb der Zeichen ermöglicht.
  14. ein Beitrag in einem Thema wurde beantwortet von Albert-Jan Pool in Dauerbrenner
    Hallo Ralf, ich denke, Du hast recht, die Idee ist ähnlich. Die von dir gezeigte Form ist nicht untypisch, wird aber häufiger für lineare Serifenlosen benutzt, meine ich. Sieht dann aber eher aus wie ein »aufgesägtes U«. Ich finde, die horizontale Serife auf Mitte stört das Schriftbild. Erfindungen wie dieser finden sich eher im Lettering und Display-Schriften der (gewollt) naiven Art.
  15. ein Beitrag in einem Thema wurde beantwortet von Albert-Jan Pool in Dauerbrenner
    Die kursive Form gefällt mir. Basiert auf das z mit Unterlänge, was man u.a. aus den gebrochenen Schriften kennt. Schrifties können erraten dass es ein Versal-ß darstellen soll, aber Normalsterbliche werden es wohl eher nicht schnallen. Die aufrechte Form kann ich nicht gutheißen. Bei den Versalien gehören horizontale Serifen am Anfang oder am Ende eines Striches, also im Normalfall auf der Grundlinie oder an der Versalhöhe. Ausnahme bildet das G, aber da hat der vertikale Strich nur ein Anfang, als auch nur eine Serife, und nicht zwei. Die Serife links oben ist demnach doppelt gemoppelt.

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