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Darkwing

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  1. Liebe Leute, ich bräuchte euren Rat und eure Empfehlungen. Ich stehe vor der grandiosen Aufgabe™, lange Dokumente mit Terms and Conditions, sowie Privacy Policy in mehreren Sprachen zu verwalten (verwalten zu lassen), die dann jeweils auf der Webseite, in der App oder per PDF existieren müssen. Da frage ich mich nun: gibt es da spezielle Tools für? Aktuell ist der Workflow eher unflowig: Geschäftsführer und Juristen kaspern den Inhalt aus und es entsteht das englischsprachige „Master-Dokument“ (in Word) Designer legen anschließend Zeile für Zeile, Absatz für Absatz HTML-Tags drum, um daraus ein Dokument für Web und App im CD zu stylen Andere Designer nehmen den Text und machen sich daraus ein PDF hübsch, für Download und ggf. Druckerei Übersetzungsbüro nimmt Word-Dokument und erzeugt in anderen Sprachen wiederum Word-Dokumente Designer tun Punkt 2 Designer tun Punkt 3 … und so immer im Kreis Das Ganze ist natürlich auf mehreren Schienen super fehleranfällig und nahezu nicht wartbar, wenn mal Änderungen und Neuerungen anstehen. Im Moment sind hier sehr viele Parteien mit unglaublich aufwändiger händischer Arbeit damit beschäftigt, alles unter einen Hut zu bekommen. … und ich bin dann der, der sich das hinterher ansieht und feststellen muss, dass jedem überall Mist passiert ist, ohne dass es bemerkt wurde. Deswegen meine Frage: gibt es für solche speziellen (oder auch nicht speziellen) Anwendungsfälle bestimmte Tools, dass aus dem Unterfangen irgendwie ein Workflow für mehrere Parteien werden kann? Ich danke euch schon mal recht herzlich für Tipps!
  2. ein Beitrag in einem Thema wurde beantwortet von Darkwing in Dauerbrenner
    Dient für meine Begriffe eher als Negativ-Beispiel, oder? Dieses Exemplar sieht nun gerade gar nicht versal aus, sondern wie der Kleinbuchstabe, der auf Zeilenhöhe gequetscht wurde. 🤷‍♂️
  3. Da hat er sich ja nicht lumpen lassen, der Herrn van Blokland und Danke für das hinzufügen zu unserer Sammlung hier! Muss bloß ehrlich sagen, dass mir die Federal eher „künstlich grungy“ vorkommt, nicht „edel“. Durch den Eindruck, dass die Schraffuren so stark auf dem Papier ausbluten, kann der Font eigentlich fast nur in kleineren Schriftgrößen wirken – größer sieht ja dann unnatürlich aus. Auch die verschiedenen optischen Größen helfen da nicht, denn der Strichstärkenkontrast von Buchstabe zu Schraffierung stimmt einfach trotzdem nicht. (Hat aber dennoch ein Lob verdient, so einen Font hergestellt zu haben. 😉)
  4. Dankeschön, ihr seid klasse! 😄👍 Die Chevalier war der goldrichtige Tipp – Danke, Danke Danke! Und wie aus dem dankenswerterweise verlinkten Handbuch der Schriftarten zu entnehmen ist, laufen solche Schriften auch gern unter „Kartenschrift“ oder „Magnaten-Schrift“. Auch die Azuree spielt in dieser Kategorie. Zu den anderen interessanten Kandidaten aus dem Buch konnte ich auf die Schnelle keinen entsprechende Variante als Font finden. Dennoch: alles prima, ihr habt mich erstmal in die richtige Richtung gestupst! Sidenote: Langsam beginne ich zu glauben, dass sich der Herr damals für die Visitenkarte ein Klischee hat machen lassen, mit der Chevalier als Font, denn auf der Karte ist ein passend gestaltetes „@“ mit in der E-Mail-Adresse – und ich bezweifle, dass es das im Bleisatz so damals gab. 😁
  5. Liebe Mitglieder, ich benötige heute mal eure Schwarmintelligenz. 😉 Ich suche den Namen einer Schrift, so einer „klassischen, fetten Dollar-Noten-Schrift“, aber mit Schraffur. Ich hatte vor vielen Jahren einmal eine Visitenkarte erhalten und darauf war eine solche in Bleisatz zu sehen (und hat mich nachhaltig beeindruckt). Nun habe ich bis zur Verzweiflung gestöbert, ob es denn so etwas als Font gibt, aber so richtig ergiebig war das noch nicht. 😢 Ihr seht oben, was ich denn als „ähnliches“ bisher so gefunden habe* – so etwa in die Richtung soll es gehen. Meine Fragen lauten also: Kennt zufällig jemand den Namen der auf der Visitenkarte verwendete Schrift in Blei? Kennt jemand weitere/ähnliche Schriften mit Schraffur beim Namen in Blei? Kennt jemand Fonts mit Schraffur, bevorzug diese „superfetten“ aus dem 19. Jh.? (Aber sie müssen halt „anmutig“ und „echt“ und „warm“ aussehen – keine ulkigen Spielereien oder welche wo einfach steril wirkende Striche innerhalb der Glyphen reingezogen wurden. Das ganze muss schon Qualität haben.) Bonusfrage: Kennt jemand eine Font-Library wo man mal nach Schraffur (hatching, carving, woodcutting, o.ä.) filtern kann? Ich glaub langsam ich hab Tomaten auf den Augen … 🍅🍅 Schon mal dickes Danke für euer Hilfe! 🙂👍 Vielleicht können wir ja hier etwas schönes zusammentragen. *= Ja, die Fette Bauersche Antiqua ist die von Catfonts. 😁
  6. ein Beitrag in einem Thema wurde beantwortet von Darkwing in Dauerbrenner
    Kuckt euch das mal an: Gibt’s auch (aktuell) hier nochmal in ordentlich: Die Schrift ist wohl die FF Info Display – und es ist kein kleines ß. Da scheint sich wohl jemand selbst ein bisschen beholfen zu haben, da die FF Info Display meines Wissens nach standardmäßig kein Versal-ß parat hat. (Jedenfalls kommt da nix in den Online-Vorschauen.) Schön, dass da scheinbar jemand Spaß dran hatte – ich finde es allerdings doch leider ein wenig zu unhübsch. Gliedert sich nicht wirklich gut in die Reihe der übrigen Majuskelformen ein: zu breit, zu untersetzt, zu viele „schnelle Kurven“, wurstelige Strichstärke … Was sagt ihr ?
  7. Da kann ja gerne der Schriftgestalter entscheiden, was er meint ist gut für die Schrift; das kundige Auge ist da der Richter – einerseits das des Gestalters und andererseits das des (Profi-)Anwenders, der diese getroffenen Vorgaben und Ansichten bewertet, ob sie „gut“ sind und benutzungs-/kaufwürdig. Ich würde es weich vllt. so formulieren: dass jede Majuskel gleichberechtigt und frei atmend neben der anderen stehen kann – ohne optische Lücken und Löcher zu reißen, oder zusammengepfercht zu erscheinen. (Das ganze hat eigentlich auch gar nicht unbedingt etwas mit Buchstaben zu tun, sondern ist eher ein allgemein „ästhetisch-geometrisches“ „Problem“.) — Aber nochmal zu myfonts: Ich war tatsächlich ganz nah dran, habe aber wieder nicht mit den massiven Unzulänglichkeiten zeitgenössischer Webseiten gerechnet … Wenn man die Suche bemüht, dann taucht im „ff“-Menü das OpenType-Feature nicht auf, nach dem man eben gerade noch gesucht hat. Befindet man sich hingegen auf der Produktseite, dann ist (zumindest) das Feature „vorhanden“. Ich gehe, gutgläubig wie ich bin, jetzt davon aus, dass hier auch dann alle anderen versprochenen Features vorhanden sind und auch funktionieren. Sehr schade dass man das nicht in der Suche benutzen kann, um verschiedene Schriften zu vergleichen. (Ist wahrscheinlich aber kein Bug, sondern ein Feature der Webseite.) — Nachdem wir das jetzt also alles erforscht haben, stellen wir fest: (1) Das OpenType-Feature ist vorhanden und zumindest testbar. (Ob das Ergebnis im InDesign dasselbe ist, weiß noch niemand.) (2) Der Doppel-A-Test zeigt, dass es da noch ein paar Defizite im Font wettzumachen gelten könnte. (Sebastian hat ja aber schon geschrieben, dass es sich hier um die „​einfache“ CPSP-Variante handelt, wo alle Buchstaben gleichermaßen etwas dazubekommen.) Besonders bei der Bold fällt’s halt gut auf, dass das „Dreieck“ zwischen den As eigentlich sehr einschneidend wirkt, im Vergleich zum Rest der Zeile. Aber es ist auf jeden Fall schon mal eine Verbesserung im Vergleich ohne CPSP! ― Um nochmal auf meine Eingangsfrage etwas zurückzukommen: mir ist natürlich klar, dass es eigentlich keinen Versalschnitt unbedingt braucht, sondern man sowas in ein OpenType-Feature stecken kann. Dort glaube ich aber fast, ist es eher etwas ver-steckt. Meine These ist folgende: Das Verwirft natürlich etwas die grandiose Errungenschaft „OpenType-Feature“. Würde aber nochmal mehr die Wichtigkeit von richtiger Verwendung der Majuskelformen betonen und geht damit nicht in den „Spielereien“ der sonst üblichen OpenType-Features unter. Es ist ja auch ganz normal dass es stellenweise Schnitte für Text, Caption und Display gibt. Derartige Dinge könnte man ja eigentlich dann auch als OpenType-Feature verbasteln, statt als einzelne Dateien bereitzustellen (z.B. als Stylistic Set, was dann eben alle Glyphen austauscht). Wie würdet ihr da argumentieren? (Mir fallen selber gerade mehr Gegenargumente ein. ^^ Aber ich wollte das gern mal mit euch durchdenken und diskutieren.) * = Wir erinnern uns: Selbst Corel Draw hat erst „vor kurzen“ ab der X6 nun endlich mal eine halbwegs vielversprechende OpenType-Unterstützung. Browser fangen langsam (aber mit großen Fortschritten) an, deratige Features einzubauen. Bei Word will ich da mal jetzt schweigen …
  8. Ok, danke schön für die Rückmeldungen! Na das ist doch eine Aussage: man muss also Ausschau halten nach dem CPSP-, CASE- und TITL-Feature (Capital Spacing, Case-sensitive Forms und Titling). Dann kann ich also jetzt mal die Frage anschließen: Bei welchem „Fontvertrieb“ funktionieren denn diese Features in der Vorschau, dass man sich auch mal ein Bild über die Qualität machen kann? Da wird sich von Seiten der Schriftgestalter und Fontersteller ja eine übelste Arbeit gemacht und dann ist das alles gar nicht sichtbar, habe ich den Eindruck. Ich war eben bei myfonts und habe nach Fonts mit Capital-Spacing-Feature gefiltert … das sah halt immer noch grausig aus, als würde das Feature nicht existent sein. Auch im „Advanced-typography“-Menü war nichts davon zu erblicken. Hab ich was falsch gemacht? Gern, Sebastian, wenn du magst, kannst du mal einen Screenshot von dir aus InDesign (o.ä.) hier reinstellen, wie das bei deiner Canapé mit aktiviertem Capital-spacing-Feature aussieht. Das hier jedenfalls purzelt bei myfonts raus: *grusel* Nix von Spacing zu sehen …
  9. Ihr werdet mir sicher zustimmen, dass das feinfühlige Ausgleichen von Versalzeilen heutzutage nahezu nirgends mehr praktiziert wird – sei es aus Nichtkönnen oder Nichtkennen. Ich habe den Eindruck, dass sich die Herren und Damen „Designer“ alltäglich damit begügen was aus dem Font herauspurzelt, wenn man Shift gedrückt hält. Umso mehr frage ich mich, ob es bei Fonts, bzw. Fontfamilien, neben Kapitälchen-Schnitten* nicht eigentlich auch Schnitte gibt, die ausschließlich die Versalien beinhalten, dafür aber schon so zugerichtet, dass es im Allgemeinen gut ausgeglichen aussieht, wenn man damit schreibt. Ich habe mal versucht nach so etwas Ausschau zu halten: also entweder gibt es keinen einzigen solchen Font auf diesem Planeten, oder aber mir fehlt die richtige Vokabel nach der ich suchen müsste. Kann mir da jemand weiterhelfen? ― Hättet ihr eigentlich sonst noch andere Ideen, wie man Schriftverwender in ihrer schnellebigen Alltagspraxis beim Setzen Schreiben von optisch ansprechenden Versalzeilen unterstützen könnte? Wäre es bspw. sinnvoll das als Unterschneidungspaare per OpenType-Feature in die Fonts einzubauen? Schon mal Danke für die Anregungen! * = die leider auch viel zu oft schlecht zugerichtet, bzw. ausgeglichen sind
  10. WhatTheFont spuckt das hier aus: Marlowe. Dein Beispiel sieht mir allerdrings wie eine etwas verschnittene Freeware-Alternative dazu aus. Vielleicht findest du die ja auf entsprechend einschlägigen Seiten nochmal wieder.
  11. Thema von U+05E9 wurde von Darkwing beantwortet in Dauerbrenner
    Kann ich nur unterstreichen: ich hatte jetzt auch E-Mail-Kontakt mit myfonts, wo ich sie auf einen möglichen technischen Defekt, bzw. eine fehlerhafte Produktbeschreibung hinweisen musste: Die Venus hat hier in den Tech specs angeblich 351 Glyphen – aber angeblich jede Menge „glyph coverage“ per OpenType-Feature wie Kapitälchen, Subs und Sups und Fracs … aber im „straight glyph dump“ ist da nix davon zu sehen. Finde ich etwas merkwürdig. Und das war nur eine beliebige Stichprobe meinerseits. Ich glaube, da wird ganz schön geschludert … oder aber die bekommens technisch-organisatorisch einfach nicht in den Griff.
  12. Danke für die Antworten! Ich musste ja jetzt ganz schön suchen, wo denn hier in den Glyphen die Swastika und das Symbol der Totenkopf-SS sein sollen … so wie’s aussieht existieren mehrere Versionen der „Tradizione“ und nur die Version „1.00 1“ bei abstactfonts ist derart, äh … „komisch“. Die anderen (z.b. bei dafont) sind ja mehr oder weniger „clean“. Ich war auch heute extra mal im Fanhaus von Dynamo Dresden. ^^ (Ich hätte mal nie gedacht, dass ich jemals da hingehe. Was doch die Typografie alles so bewerkstelligt … ;) ) Dort brachte jemand diese Schrift ebenfalls mit der Ultra-Fanszene, Italien und den 1950ern in Verbindung. Mehr wusste da niemand. Darauf angesprochen, ob da irgendwie „rechtsextreme Hintergründe“ damit verbunden sein könnten, besonders weil eben ein Font auffindbar ist, der diverse Glyphen beinhaltet: völliges Unverständis, ist für ihn nicht nachvollziehbar gewesen. Also etwas ein Mysterium ist es schon. Mal sehen, was ich noch so recherchieren kann. — Und ich hätte da eine Frage an Uwe Borchert, bzgl: Quelle, Beweis, Foto, etc? Wer hat diese Aussage getroffen und wieso; oder wie ist es zu dieser Annahme (deinerseits?) gekommen? (Was sind im Übrigen „faschistische Zentren“, mal so ganz dumm gefragt? Sowas hier? ^^) — Hier mal noch ein Foto vom heutigen Stadtrundgang. ;) Hat das wesentlich interessantere „O“ – ist aber leider zur Hälfte hinter der Hecke versteckt. Man kann sichs aber (da spiegelsymmetrisch) ganz gut zusammenreimen. ;)
  13. Ich bin ja selber ganz großer Gegner vom allgegenwärtigen Update-Wahn – aber wenigstens etwas aufhübschen könnte man Wikipedia ja wirklich, dass es sich nicht mehr ganz so wie 90er anfühlt. ^^ Grad auch was die typografische Qualität der Artikel anbelagt: wenn man mal schnell was nachschlägt hat man auf nem großen Monitor dann halt im Vollbild mitunter 40 cm lange Zeilen mit 30 Wörtern oder so … Ziemlich weit weg, vom 8-bis-12-Wörter-langem-Idealstandard. Ich passe mir auch die Schrift immer noch bisschen an – der Rest: ist halt Wikipedia wie wir’s kennen. Das Gesagte betrifft jetzt die Artikelseiten. Alles andere benutze ich halt nie, weil … ja weil mir das zu unübersichtlich ist und ich damit nichts anfangen kann. ^^ In so fern bin ich also prinzipiell vllt. schon irgendwie etwas pro Redesign – es sei denn es kostet die Foundation irgendwas und das Ende vom Lied sind dann wieder monatelange Spenden-Aufrufe … Deswegen gebe ich meinem Vorredner uneingeschränkt Recht: (Re-)Design muss unter Abwägung der real-praktischen Gegebenheiten einen konkreten Nutzen haben, einen Sinn verfolgen und für alle funktionieren.
  14. Ha, wie cool! Dickes Danke! =) Weiß jemand noch was genaueres über die Schrift? Hat die irgendwas mit ner Fußball-Tradition oder Ultra-Fans zu tun? o.0

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