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GRANSHAN 2011: Wettbewerb für nicht-lateinische Schriften

Ralf Herrmann

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Auf vielfachen Wunsch haben das Armenische Kultusministerium und die Typographische Gesellschaft München (tgm) die Einreichungsfrist für den diesjährigen internationalen Schriftwettbewerb „GRANSHAN 2011“ noch bis 8. September 2011 verlängert.


Mit der Konzentration auf die Kategorien Armenisch, Kyrillisch und Griechisch ist GRANSHAN weltweit der einzige Schriftwettbewerb, der die Entwicklung nicht-lateinischer Schriften fördert. Und damit im Spannungsfeld von Globalität und Regionalität hilft, Schrift als komplexes multilinguales Zeichensystem für die vielfältigen medialen Anwendungen als Kulturtechnik und Kulturspeicher zu erhalten.

Sprache wird durch Schrift erst schön – hierin sind sich die beiden Chairmen Edik Ghabuzyan, Head of the Department of Creating and Keeping Armenian Fonts of the National Book Chamber in Yerevan, und Boris Kochan, Erster Vorsitzender der Typographischen Gesellschaft München, einig. Das Armenische Kultusministerium hat den internationalen Schriftwettbewerb mit Fokus auf nicht-lateinische Schriften 2008 ins Leben gerufen. Seit 2010 findet er in Kooperation mit der tgm statt.

 

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Schriften in den Kategorien Armenisch, Kyrillisch, Griechisch und Display-Schriften können noch bis 8. September 2011 per E-Mail an [email protected] eingereicht werden. Eine internationale, mehrköpfige Jury wird die Schriften begutachten, bevor die Ergebnisse Ende September 2011 vom Armenischen Kultusministerium in Yerewan verkündet werden. Weitere Informationen und Einreichungsdetails finden Sie unter www.granshan.org.



Iwan Reschniev: eine Schriftfamilie basierend auf Schriftentwürfen von Jan Tschichold.
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