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Von der Monotype zum Mac

Ralf Herrmann

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Am Freitag, 7. Oktober 2011, 18 Uhr, wird im Museum für Druckkunst Leipzig die erweiterte Dauerausstellung eröffnet.

Bereichert wird die ständige Präsentation des Museums um die Bereiche »Von der Monotype zum Mac. Druckvorstufe seit 1950« sowie »Techniken des Musiknotendrucks«.

Mit dem neuen Bereich »Von der Monotype zum Mac. Druckvorstufe seit 1950« schließt das Museum für Druckkunst die Lücke zwischen Bleisatz und Desktop-Publishing. Bisher zeigte das Museum die Herstellung von Druckvorlagen für Schrift und Bild, wie sie bis zur 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts Anwendung fand. Ab 1950 kamen mit dem Fotosatz neue Verfahren auf, die die Erstellung von Druckvorlagen maßgeblich veränderten und zu einem schnellen Umbruch der Branche führten. Am Ende der technischen Entwicklung steht der Mac, der seitdem aus dem druckgrafischen Gewerbe nicht mehr wegzudenken ist.

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Der neue Bereich in der Dauerausstellung zeigt diesen technischen Fortschritt beispielhaft anhand zahlreicher Original-Exponate. Neben Apparaten aus dem Bereich der Reprotechnik und Fotosatz verschiedener Generationen werden auch eine seltene Monophoto-Filmsetzmaschine sowie zwei funktionierende Macintosh-Rechner aus den späten 1980er und frühen 1990er Jahren zu sehen sein.

Weniger schnell als der Satz von Text und Bild entwickelte sich die Druckvorlagenherstellung für den Musiknotendruck. Das im Museum für dieses Thema neu eingerichtete Kabinett zeigt anhand verschiedener Druckverfahren nicht nur den berühmten und vor allem in Leipzig zur Blüte geführten Notenstich, sondern auch den Satz mit Bleilettern und die Reproduktion von Musiknoten in der Lithografie. Diese umfassende und anschauliche Darstellung eines wichtigen Kapitels deutscher Musiktradition ist in Deutschland bisher einmalig und würdigt die Rolle Leipzigs als Musikstadt.

http://www.druckkunst-museum.de

Fotos: diatype: Ralf Herrmann; Mac: Wikipedia Commons; User Danamania; CC BY-SA 2.5

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