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Schrift für Kinderbuch gesucht

Hervorgehobene Antworten

... in Bremen haben wir damals (1970) zuerst nur Kringel gemalt und daraus dann das kleine e abgeleitet ... war auch nicht verkehrt.

...ja, war bei uns auch so. Ich hab immer einen zuviel gemacht, und das sah dann so aus: @ :D

Nur mal so zur Info: Erstklässler fangen nach modernen Methoden heutzutage erst mit Blockbuchstaben an und wechseln viel später zur Schreibschrift. In NRW ist das zumindest so. Ob das bundesweit so ist, wage ich aber zu bezweifeln

In BaWü kommt die Schreibschrift noch innerhalb des ersten Schuljahres dazu.

Ich habe die Schreibschrift als damals einziger Linkshänder weit und breit gehaßt. Ständig verbogene Füllerspitzen. Habe »illegal« auf Druckschrift umgestellt, die sich dann im Laufe der Zeit in eine eigene Schreibschrift umgewandelt hat. Muß es sorum nicht sein: Schreibschrift als Ergebnis schnell geschriebener Druckschrift?

Wenn einer von den durchgeknallten Reformern die Schreibschrift ganz abschaffen will, bin ich ausnahmsweise an vorderster Front dabei. Ganz ohne Rücksicht auf mögliche Studien, die das verurteilen. Da muß dann mal die Wut von Jahrzehnten der Unterdrückung stärker sein als die Vernunft! :evil:

Ich hab mich mal lurchimäßig auf den neuesten Stand gebracht: Die benutzen immer noch die lateinische Ausgangsschrift.

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demnächst werde ich ein kinderbuch gestalten. (...) leider habe ich bis jetzt keine nützlichen informationen bezüglich des leseverhaltens oder geeigneter schriften gefunden. (...)

(...) habe oft kinderbücher gesehen die mit futura 14 oder 16 punkt gesetzt waren, da habe ich mich gefragt, warum das so ist? es liest sich nicht gut.
Für Kinder ab 8 empfiehlt es sich, eine gut geschnittene, nicht zu moderne (Renaissance-) Antiqua einzusetzen, der Klassiker ist die Garamond und das ist auch völlig OK so.
(...) Darum ist die FF Schulbuch (AG Schulbuch) so verbreitet (einstöckiges a und g). In den 30er- bis 50er-Jahren hat man wohl aus "Verlegenheit" die Futura genommen. Wer das heute noch macht, hat keine Ahnung, aber das habe ja viele. (...)
(...) Es ist wohl vorwiegend ein Erwachsenending - aber es gibt da widersprüchliche Ansichten und Untersuchungen. (...)
gerrit nordzij hat dazu einen sehr interessanten artikel verfasst. (...)
... in Bremen haben wir damals (1970) (...)

kann ja sein, daß ich hier total falsch liege, aber lt. der anfangsfrage ging´s doch um GESTALTEN und nicht um die einhaltung von din-normen, minimalunterschiede bei schulschriften, auswertung von umfragen, lehrvorträgen und so weiter. warum geht der urheber dieser diskussion nicht hin, nimmt sich ein paar schriften für die headlines, ein paar schriften für den text, zeigt sie dann kindern und läßt die dann entscheiden? wenn die kinder die kunden (=addressaten) sind, dann werden die wissen was sie wollen. auch wenn sie es sicher nicht nach typographischen normen und regeln begründen können. dafür ist die diskussion mit denen dann auch kurz und knapp. ne "scheiß schrift" ist eine "scheiß schrift" und wird nicht dadurch "cool", daß sie von "führenden typographieinstituten" getestet und für gut befunden wurde. kinder ticken zum glück anders als wir.

kann ja sein, daß ich hier total falsch liege, aber lt. der anfangsfrage ging´s doch um GESTALTEN und nicht um die einhaltung von din-normen, minimalunterschiede bei schulschriften, auswertung von umfragen, lehrvorträgen und so weiter. warum geht der urheber dieser diskussion nicht hin, nimmt sich ein paar schriften für die headlines, ein paar schriften für den text, zeigt sie dann kindern und läßt die dann entscheiden? wenn die kinder die kunden (=addressaten) sind, dann werden die wissen was sie wollen. auch wenn sie es sicher nicht nach typographischen normen und regeln begründen können. dafür ist die diskussion mit denen dann auch kurz und knapp. ne "scheiß schrift" ist eine "scheiß schrift" und wird nicht dadurch "cool", daß sie von "führenden typographieinstituten" getestet und für gut befunden wurde. kinder ticken zum glück anders als wir.

Gerrit Noordzeij schreibt ja nichts anderes...

... minimalunterschiede bei schulschriften ...

:?: :?: :?:

sorry... streiche minimal... gehörte ursprünglich zu einem anderen wort...

Ich habe kürzlich für die Gestaltung eines Kinder- bzw. Jugendsachbuches (für 8-12 Jahre) die Caecilia benutzt, die, meiner Meinung nach, sehr gut zu lesen ist, wenn man ihr genügend Zeilenabstand gewährt.

Lurchihefte von Salamander mit der (damals noch handgeschriebenen!) Ausgangsschrift im "Blocksatz".

Ja, Blocksatz nur in Anführungszeichen, wie das inzwischen gezeigte Beispiel belegt. Heute würde man vielleicht von mißglücktem Flatterstaz reden ...

Ich hab mich mal lurchimäßig auf den neuesten Stand gebracht: Die benutzen immer noch die lateinische Ausgangsschrift.

Und jetzt mit richtigem Blocksatz.[/u]

ne "scheiß schrift" ist eine "scheiß schrift"

Nein, eine "scheiß schrift" gibt es nicht, wenn schon, dann allenfalls eine beschissene Schrift oder eine Scheiß-Schrift.

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