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Formbriefbogen A und B

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Gast Claudia günther

hallo,

ich hab mal eine kleine frage. wann verwende ich den formbriefbogen a und wan die form b? gibts dafür bestimmte regeln? habe bis jetzt nur rausfinden können, dass die form b die bevorzugte variante für geschäftspost ist. wofür wird dann form a angewendet?

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Gast Claudia günther

also...

der briefbogen nach din 676 teilt sich in zwei arten von normbriefbögen auf: form a und form b (es unterscheiden sich hier die falzmarken und die mittelmarke). ich möchte gern wissen für welche anwendungen man den normbriefbogen der form a bzw form b verwendet.

laut

http://www.typolexikon.de/d/din676-briefbogen.html

verwendet man form b bevorzugt für geschäftspost etc.

ich hoffe diesmal hab ich mcih nciht ganz so wirr ausgedrückt...

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Norbert P

Also B eignet sich natürlich hervorragend für die Langhülle mit Fenster, daher wohl die "Geschäftspost"-Bemerkung. Was A soll, verstehe ich auch nicht, so eine komische Faltung ist mir noch nie begegnet, nicht in der "normalen" Post, aber auch nicht in Mailings und schon gar nicht in der privaten Post.

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Janek

... und folgendes gefunden:

Bis ins 19.Jahrhundert waren zusammengefaltete Bögen die übliche Form eines Briefes während ein besonderer Umschlag die Ausnahme war. Die Form eines zusammengefalteten Foliobogens wurde die Normalgröße des Briefes, etwa 9x17 cm, das durchschnittliche Gewicht betrug etwa 1 Lot oder ½ Unze = rund 15 g.

Was zumindest den ersten Falzstrich bei 87mm laut typolexikon erklären könnte. Ich hab' aber absolut keine Ahnung, ob das irgendwas damit zu tun hat, vor allem passt diese Angabe dann auch wieder nicht mit dem DIN A4-Format zusammen. Interessanter Stand des Adressfensters übrigens :wink:

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Bleisetzer

Mh...

FORM A

Papierformat: DIN A4, 210 mm Breite x 297 mm Höhe (Deutsches Briefformat)

Linker Heftrand: 20 mm (vom linken Papierrand gemessen)

Obere Faltmarke: 87 mm (vom oberen Papierrand gemessen)Mittelmarke (Lochmarke): 148,5 mm (vom oberen Papierrand gemessen)

Untere Faltmarke: 192 mm (vom oberen Papierrand gemessen)Letzte Schriftsatzzeile: 257 mm (vom oberen Papierrand gemessen)

Numerische Koordinaten des Adressfensters: X 20 mm : Y 27 mm (vom linken/oberen Papierrand gemessen), Breite 85 mm x Höhe 45 mm.

Also ich habe einen A4-Bogen nach diesen Vorgaben gefalzt.

Aber ich kann keinen Sinn darin sehen.

Erst dachte ich an einen DIN A5-Briefumschlag mit Fensterfeld - wegen der eigenartigen Fenster-Positionierung. Aber ich glaube, solche Umschläge gibt es in Deutschland gar nicht. Jedenfalls nicht als Stanard-Format. Selbst wenn es das gäbe, würde es wegen des Zick-Zack-Falzes keinen Sinn ergeben. Aber einen Longa-Umschlag mit einem Fenster so weit links oben habe ich noch nie gesehen.

Eigenartig.

Georg

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Dieter Stockert
Also ich habe einen A4-Bogen nach diesen Vorgaben gefalzt.

Aber ich kann keinen Sinn darin sehen.

Ich glaube, ich kenne das (ich arbeite ja auch in einer Behörde, da kommt einem so etwas schon mal unter). Diese Falzmarken erlauben es, den Bereich, der im Sichtfensterumschlag erscheint, weiter nach oben zu setzen. So bleibt mehr Platz für den eigentlichen Brieftext. Das ist alles.

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Janek

Das ist ja mal, gelinde gesagt, eine ziemlich geniale Lösung. Muss ich mir merken! Und gleich mal ausprobieren. Dann passen auch endlich meine gigantischen Rechnungsbeträge auf eine Seite :lol:

Danke für die Erleuchtung!

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Janek

01.jpg

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03.jpg

Das Adressfenster ist aber m.E. in der Definition ein Stück zu weit oben platziert. Wird in einem Sichtfenster-Umschlag leicht abgeschnitten. Bleibt aber trotzdem eine nette Spielerei.

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Microboy

in dem ersten büro wo ich gearbeitet hab wurden

die brief auch so gefaltet. ich fand es nicht komisch

oder unsinnig sondern einfach nur anders ...

8)

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Bleisetzer

Langsam...

Logisch erscheint mir, daß man zunächst einmal Falzmarken und Fenstermarkierungen beliebig verschieben kann, um so für einen Brieftext mehr Platz zu erhalten.

Aber Fensterfelder sind doch kein Selbstzweck, sondern dienen dazu, im Sichtfenster eines Umschlages zu erscheinen. Versetzt man das Fensterfeld, setzt das voraus, daß auch das Sichtfenster des Umschlages entsprechend positioniert ist. Ist es das? Das wäre doch nur z.B. für die erwähnten Behörden wirtschaftlich, die einen immensen Ausstoß solcher Briefe haben.

Wäre aber Name und Anschrift des Adressaten nur aus formalrechtlichen Gründen eingefügt und eine Positionierung in einem Umschlag-Sichtfenster nicht zwingend erforderlich, dann wäre doch eigentlich auch eine fest vorgeschriebene Positionierung des Adressfeldes unnötig. Da die Adresse ja so oder so eben nicht in einem Sichtfenster gezeigt wird.

Georg

PS: Die Anschrift des Preußischen Bleisatz-Magazins lautet übrigens:

Papiermühlenweg 74

40882 Ratingen

Wer mir korrekt gefalzten Brief mit Sichtfenster-Verwendung schickt, dem sende ich auf eigene Kosten vier Farb-Postkarten des PBM retour :)

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Janek

Wer mir korrekt gefalzten Brief mit Sichtfenster-Verwendung schickt, dem sende ich auf eigene Kosten vier Farb-Postkarten des PBM retour

Echt? Dann schau mal in den nächsten Tagen in den Briefkasten :wink:

Und: Ich wollte die Adresse absichtlich nicht nennen. Dachte, dass das vielleicht nicht so toll ist, wenn überall deine Adresse rumfliegt.

PS: Bleisatz in Farbe ... ist die Revolution ausgerufen :wink: ?

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Dieter Stockert
Langsam...

Genau. Die Position der mittleren Falzmarke ist doch in beiden Fassungen identisch. Und dadurch kommt der Sichtfensterbereich auch wieder an die passende, normgerechte Stelle, wenn der Brief im Umschlag steckt.

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Gast Claudia günther

stimmt, es ändern sich falzmarken und position des adressfeldes fürs sichtfenster. der briefbogen wird einfach anders gefalten, wenn man form a und b gefalten nebeneinanderlegt, ist das adressfeld wieder an gleicher psoition für den dinlang umschlag mit sichtfenster. der nutzen von form a ist also das durchd as verrrucken nach obn von falzmarken etc. mehr platz für brieftext entsteht.

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Bleisetzer
Wer mir korrekt gefalzten Brief mit Sichtfenster-Verwendung schickt, dem sende ich auf eigene Kosten vier Farb-Postkarten des PBM retour

Echt? Dann schau mal in den nächsten Tagen in den Briefkasten :wink:

Und: Ich wollte die Adresse absichtlich nicht nennen. Dachte, dass das vielleicht nicht so toll ist, wenn überall deine Adresse rumfliegt.

PS: Bleisatz in Farbe ... ist die Revolution ausgerufen :wink: ?

Moin, Moin,

laut Google Analytics kommen etwas mehr als 50 Prozent der täglichen ca. 220 Besucher meiner Netzseite über Verweise auf anderen Seiten im Weltnetz. Und von diesen dann wiederum ca. 30 Prozent aus dem Ausland. Und das schöne: Alles nur Fachbesucher. Für so ein kleines Minimal-Ding, was ich da betreibe, eine stolze Leistung, finde ich :)

Was hier immer wieder viele verwechseln:

Konservativ und national zu sein, bedeutet doch nicht, daß jemand in logischer Konsequenz Neuem nicht aufgeschlossen ist und fremdenfeindlich. Das ist, mit Verlaub, Humbug, der den diversen Diffamierungskampagnen "Gegen Rechts" entstammen. Niemand, der sich mit mir bisher persönlich über das Thema unterhalten hat, hat diesen Eindruck von mir aufrecht erhalten. Aber manche kleben halt mit viel Liebe an ihren Vorurteilen. Vielleicht, weil sie sonst nichts anderes haben.

Mit vorzüglichem Gruß

Georg

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Bleisetzer
stimmt, es ändern sich falzmarken und position des adressfeldes fürs sichtfenster. der briefbogen wird einfach anders gefalten, wenn man form a und b gefalten nebeneinanderlegt, ist das adressfeld wieder an gleicher psoition für den dinlang umschlag mit sichtfenster. der nutzen von form a ist also das durchd as verrrucken nach obn von falzmarken etc. mehr platz für brieftext entsteht.

Verstehe. Aber dann wird der Brief doch dreimal gefalzt statt zweimal, richtig?

Also Herrmann Schmidt, unser damals von allen verehrter Chef bei Atex, sagte mir einmal: "Sie können jedes Problem der Welt auf einer DIN A4-Seite exakt beschreiben. Gelingt Ihnen das nicht, haben Sie nicht genug darüber nachgedacht."

Soviel zum Thema "Platz gewinnen".

Georg

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Gast Claudia günther

nein, er wird nur zwei mal gefalzt. am besten wird dir der unterschied klar wenn du mal ein blatt mit den falzmarken und adressfeldposition von form a und ein anderes mit den angaben zu form b falzt. da hat man dann nen aha effekt ;) erklären kann man ja viel, doch obs der andere dann richtig verseht ist ne andere sache. echt einfach mal testen. so hab ichs auch gemacht, weil ic es mir nicht vorstellen konnte.

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Gast bertel
01.jpg

Wir haben unser Briepapier so angelegt - mit der Spielerei dss das Logo eben nicht oben auf dem Briefkopf steht sondern auf der vollflächig farbigen Rückseite. Und genau dann entsteht ein farbiger Streifen… sieht gut aus.

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Dieter Stockert
"Sie können jedes Problem der Welt auf einer DIN A4-Seite exakt beschreiben. Gelingt Ihnen das nicht, haben Sie nicht genug darüber nachgedacht."

Soviel zum Thema "Platz gewinnen".

Das ist so richtig wie es falsch ist. Aber Form A hin, Form B her, in beiden Fällen geht's um das dasselbe Papierformat A4. Soviel zum Thema "Schiefe Vergleiche".

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Bleisetzer
"Sie können jedes Problem der Welt auf einer DIN A4-Seite exakt beschreiben. Gelingt Ihnen das nicht, haben Sie nicht genug darüber nachgedacht."

Soviel zum Thema "Platz gewinnen".

Das ist so richtig wie es falsch ist. Aber Form A hin, Form B her, in beiden Fällen geht's um das dasselbe Papierformat A4. Soviel zum Thema "Schiefe Vergleiche".

So isset.

Es war ja auch kein "schiefer Vergleich", sondern ein kleiner Abstecher von der trockenen DIN-Materie zur Auflockerung der auch so gestrengen Fachgemeinde. Im Rheinland nennt man so etwas "Dönkes erzählen".

Georg

Preuße aus der Provinz Rheinland

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Dieter Stockert
Es war ja auch kein "schiefer Vergleich

Ja, ich habe ja auch nur etwas gebraucht, um Dein "Soviel zum Thema" aufgreifen zu können.

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Bleisetzer
Es war ja auch kein "schiefer Vergleich

Ja, ich habe ja auch nur etwas gebraucht, um Dein "Soviel zum Thema" aufgreifen zu können.

"Das hast Du schön ausgedrückt, wobei..."

"In dem Zusammenhang scheint mir erwähnenswert..."

"Gut, daß Du das schreibst. Da fällt mir ein..."

Ich bin doch so eine Mimose und leicht zu verletzen.

So ein "Personaltrainer" sagte mir einmal in einem Seminar: "Immer positiv formulieren, Mann..."

Aber was trage ich hier Eulen nach Ich-weiß-nicht-wohin...

Georg

PS: War nur als Scherz gemeint.

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