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Hervorgehobene Antworten

wir hatten das thema schonmal, vielleicht findet es ja jemand, ich finds nicht.

kunde, größere unternhmen, lässt visitenkarten drucken, dort steht in einer zeile beim namen:

"Dipl. Ing (FH) Vorname Name" (bold) darunter dann was er im unternehmen ist. bsp.: Geschäftsführer (regular)

so weit so gut. jetzt kommen diese bachlor of arts und der kunde hätte gern das mit in den titel, allerdings

gibt er es hinter dem namen an, mit komma. im beispiel sieht das dann so aus:

Vorname Name, B. A. Architektur

Mädchen für alles

ich finds irgendwie schrecklich fehl am platze, hat jemand ’ne bessere lösung?

wie wäre das:

Vorname Name (B. A. Architektur)

Mädchen für alles

Hmmmm .... Viel kann man da ja jetzt nicht mehr machen, wenn es bereits die Konvention »Dipl. Ing (FH) Vorname Name« gibt ... Allerhöchstens die BA-Angabe in eine eigene Zeile setzen, wenn das geht und im Layout auch funktioniert ... Allerdings finde ich die einzeilige Lösung auch nicht schlimm: wenn ohnehin Titel immer angegeben werden ... Unschöner fände ich es eigentlich, für BAs eine Sonderlösung zu backen ... :-?

Jedenfalls würde ich die BA-Angabe keinesfalls in Roman und Klammern setzen, das sieht irgendwie aus, als wäre es nicht so angesehen wie die Dipl-Ing-Angaben auf den anderen Karten ...

  • Ersteller

sonderlösung wäre in klammern und dahinter.

in eine extra zeile will ich das aber auch nicht unbedingt verschieben,

das hebt es zusehr heraus.

der dipl. ing (FH) ist ja fett, die frage ist muss der B. A. auch fett sein?

bei dipl.-ing. steht auch die fachrichtung nicht dabei, muss die beim B.A.

dabeistehen? ggf. wäre dann

B. A. Vorname Name

Mädchen für alles

die "gerechteste" Lösung.

der dipl. ing (FH) ist ja fett, die frage ist muss der B. A. auch fett sein?

Ich persönlich würde das so halten, sonst gibt das noch Tränchen, weil sich jemand ungerecht behandelt fühlt ... ;-)

bei dipl.-ing. steht auch die fachrichtung nicht dabei, muss die beim B.A.

dabeistehen? ggf. wäre dann

B. A. Vorname Name

Mädchen für alles

die "gerechteste" Lösung.

Also, die Wikipedia behauptet:

Allgemein gilt, dass Grade nur in der Form geführt werden dürfen, die durch die Verleihungsurkunde oder die Prüfungsordnung festgelegt ist. Wurde der Diplomgrad einer Fachhochschule z. B. mit dem Zusatz (FH) verliehen, darf dieser Zusatz bei der Führung des Grades nicht weggelassen werden. Ob ein Grad als Namenszusatz vor oder hinter dem Namen geführt wird, ist im Gegensatz zu Österreich in Deutschland nicht gesetzlich geregelt. Allgemein üblich ist aber, dass Diplom- und Doktorgrade vor dem Namen, Magister- und Bachelor-/Master-/PhD-Grade hinter dem Namen geführt werden.

Wenn dann also wenigstens:

Vorname Name, B. A.

Mädchen für alles

Ob das Gebiet dabeistehen muss ...? Gute Frage ... :-?Muss es beim Doktor ja wohl auch nicht ... :-?

Noch zur Ergänzung: Anatol Stefanowitsch hat in seinem Sprachlog dazu gerade einiges geschrieben; so z.B. hier. Fand ich insgesamt ganz spannend und gut zusammengefaßt, auch wenn es für RobertMichael vermutlich nur am Rande interessant sein dürfte.

Grüße,

Christian

Ich bin ja auch nur einer dieser KlammeraufÄfHaKlammerzu-Absolventen. Während des Studiums haben wir immer gescherzt, wir lassen uns den „FH“ Weiß auf Weiß auf die Rückseite unserer VKs drucken. ;-)

Noch zur Ergänzung: Anatol Stefanowitsch hat in seinem Sprachlog dazu gerade einiges geschrieben; so z.B. hier. Fand ich insgesamt ganz spannend und gut zusammengefaßt, auch wenn es für RobertMichael vermutlich nur am Rande interessant sein dürfte.

Da geht's ja aber hauptsächlich um Adelstitel (was trotzdem spannend ist). Stefanowitsch behauptet, es gebe einfach keine Adelstitel mehr, und fordert, konsequent keine Adelstitel mehr zu verwenden.

Ich sehe das jedoch anders. Rechtlich wurden Adelstitel zwar in der Weimarer Republik abgeschafft, ich glaube jedoch nicht, daß es deshalb den Adel nicht mehr gibt. Man kann es gut finden oder schlecht, wichtig oder unwichtig, aber das Gesetz kann meiner Meinung nach den Adel als solchen nicht abschaffen – lediglich rechtliche Besonderheiten, die damit zusammenhängen. Den Adel gibt es so lange, wie Menschen sich dafür interessieren und Adelige als Adelige ansehen.

Da geht's ja aber hauptsächlich um Adelstitel (was trotzdem spannend ist). Stefanowitsch behauptet, es gebe einfach keine Adelstitel mehr, und fordert, konsequent keine Adelstitel mehr zu verwenden.

Diese Ansicht teile ich :-D

Ich sehe das jedoch anders. Rechtlich wurden Adelstitel zwar in der Weimarer Republik abgeschafft, ich glaube jedoch nicht, daß es deshalb den Adel nicht mehr gibt. Man kann es gut finden oder schlecht, wichtig oder unwichtig, aber das Gesetz kann meiner Meinung nach den Adel als solchen nicht abschaffen – lediglich rechtliche Besonderheiten, die damit zusammenhängen. Den Adel gibt es so lange, wie Menschen sich dafür interessieren und Adelige als Adelige ansehen.

Diese Ansicht teile ich nicht ... ;-) Adel ist doch nichts anderes, als ein System, mit dem eine herrschende Klasse in Ränge eingeteilt wurde. Da es die Funktion nicht mehr gibt, ist folglich auch der Titel vollkommen sinnlos geworden. Wenn früher die Regel so war, das ein Herrscher mit seinem Rang angesprochen wurde, und dass dieser Rang auch noch erblich wurde, weil das dem Verständnis der Zeit entsprach, ist das schön und gut; trotzdem ist dafür heutzutage keine Berechtigung oder Notwendigkeit vorhanden oder gegeben. Und die Menschen interessieren sich für jeden, der anders ist als sie, ob er nun einen anderen Rang in der gesellschaftlichen Hierarchie besitzt oder sonst irgendwie hervorsticht: dafür brauchen wir keine Adeligen, da reichen auch Blondinen mit großem Busen, Vergewaltiger und Fußballstars um die Boulevardblätter zu füllen :-D

[…]dafür brauchen wir keine Adeligen, da reichen auch Blondinen mit großem Busen, Vergewaltiger und Fußballstars um die Boulevardblätter zu füllen :-D

Mag sein, daß das reichen würde. Aber darüber, ob Adelige noch als solche wahrgenommen werden, entscheidet nunmal nicht die Notwendigkeit dazu. Adelige werden noch als solche wahrgenommen, als solche behandelt, und die Menschen (insbesondere natürlich Menschen, die für die Regenbogenpresse schreiben, und Menschen, die selbiges lesen) interessieren sich für den Adel. Das ist entscheidend – jedenfalls meiner Meinung nach.

Aber darüber, ob Adelige noch als solche wahrgenommen werden, entscheidet nunmal nicht die Notwendigkeit dazu.

Das vermutlich nicht, aber ...

Rechtlich wurden Adelstitel {...] in der Weimarer Republik abgeschafft [...]

... und ...

[...] aber das Gesetz kann meiner Meinung nach den Adel als solchen nicht abschaffen – lediglich rechtliche Besonderheiten, die damit zusammenhängen.

... doch, das kann das Gesetz, da es sich beim Adel ja auch um eine auf rechtlichen Grundlagen und den damit einhergehenden rechtlichen Besonderheiten beruhende Gesellschaftsschicht handelte.

Natürlich können sich die Nachfahren dieser Adeligen dafür auch heute noch toll finden, und Außenstehende dürfen das auch, warum auch immer sie das wollen, aber ohne die rechtliche Grundlage gibt es eben auch den Adel nicht mehr ... :-?

Laut Wikipädie ist der Adel eine „sozial exklusive Gruppe mit gesellschaftlichem Vorrang“. Rechtliche Besonderheiten braucht’s dafür doch nicht.

Nein, mein Lieber, laut Wikipedia ist Adel:

Der Adel [...] ist eine „sozial exklusive Gruppe mit gesellschaftlichem Vorrang“, die Herrschaft ausübt und diese in der Regel innerfamiliär tradiert.
(Hervorhebung von mir)

Bitte ordentlich zitieren, ja ...? ;-) Herrschaft übt in einem Rechtsstaat nur der aus, der dazu auch berechtigt ist. Die Nachfahren von Adeligen sind dazu bei uns nicht mehr berechtigt. Ergo sind sie auch nicht mehr adelig. :bow:

Das könnte man aber auch verstehen als: „die in der Regel Herrschaft ausübt oder ausgeübt hat“. Adel wird heute einfach nicht mehr so verstanden. Jedenfalls sehe ich das so (und neben mir viele andere, siehe Auflagen von Blitz-Illu uä.). Du darfst es natürlich anders sehen.* :-D

*) Ich bin ja tolerant.

Das könnte man aber auch verstehen als: „die in der Regel Herrschaft ausübt oder ausgeübt hat“. Adel wird heute einfach nicht mehr so verstanden. Jedenfalls sehe ich das so (und neben mir viele andere, siehe Auflagen von Blitz-Illu uä.). Du darfst es natürlich anders sehen.* :-D

*) Ich bin ja tolerant.

:schmunzel: Ich auch :-D Ich denke nicht, dass es an unserem Recht und den daraus folgenden Konsequenzen irgendwas an Interperetationsspielraum gibt, aber wenn jemand den Adel (oder Religion, oder Fußball ;-)) braucht, dann soll er damit glücklich werden ... ;-)

Weil es in beiden Vorkommen gleich gesetzt sein müsste. Also zweimal nur der Stern oder zweimal Stern mit Klammer.

Naja, es ist doch auch üblich die Klammer nur bei der Fußnote zu setzen. Man muß sie ja nicht zur eigentlichen Fußnotenmarke zählen; sie hat da meiner Meinung nach eine Funktion wie der Doppelpunkt, trennt also das Sternchen als Fußnotenmarke von der Fußnote.

Ich habe Lars aber so verstanden, daß nur bei Fußnotenziffern die Klammer stehen sollte, bei Sternchen dagegen nicht.

… Ich habe Lars aber so verstanden, daß nur bei Fußnotenziffern die Klammer stehen sollte, bei Sternchen dagegen nicht.

Jetzt wo du es sagst verstehe ich es auch so. Ob das ein Muss ist, weiß ich nicht. Ich hab jedenfalls noch nie ein Sternchen mit Klammer gesehen oder gesetzt.

Ich hätte es intuitiv genau so wie Joshua gemacht – zumindest hier im Netz. Das Sternchen alleine am Zeilenanfang kann ja in so einem Kontext alles heißen und z.B. für einen Bullet Point stehen. Die Schreibung *) ist für mich ganz klar eine Fußnotenkennzeichnung. Funktioniert für mich also problemlos und mir fällt kein plausibler Grund ein, warum man diese Form explizit verbieten sollte.

Die Schreibung *) ist für mich ganz klar eine Fußnotenkennzeichnung. Funktioniert für mich also problemlos und mir fällt kein plausibler Grund ein, warum man diese Form explizit verbieten sollte.

Also, ich kann nur sagen, dass mir so etwas in 30 Jahren Satz & Typo noch nie untergekommen ist. Übrigens finde ich, man sollte den Gegenheiten des Mediums entsprechend möglichst *gut* "setzen". Es ist immerhin möglich, kursiv und halbfett zu schreiben. Und es sieht doch schon viel schöner aus, wenn man statt des Zoll-Zeichens echte Anführungsstriche nimmt („Wort“) und statt des Divis einen Halbgeviertstrich (Alt--): –

Ich werde mal sehen, ob ich irgendwo ein gedrucktes Beispiel finde. Ich dachte bisher das sei so selten nicht. (Kann mich natürlich irren.)

Und es sieht doch schon viel schöner aus, wenn man statt des Zoll-Zeichens echte Anführungsstriche nimmt („Wort“) und statt des Divis einen Halbgeviertstrich (Alt--): –

Das " ist nicht das Zollzeichen, siehe mein Beitrag hier: :tutor:

http://www.typografie.info/2/showthread.php/24735-Schriftenprobleme?p=128505&viewfull=1#post128505

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