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Typothemen und Begriffe rund um den Buchstaben H

Hervorgehobene Antworten

Hallo,

für ein Uni-Projekt suche ich 8 Begriffe oder Themen die mit dem Buchstaben H beginnen. Es können Schriften, Schriftgestalter oder Merksätze sein. Wir sollen ein Typografie-Index erstellen und die Begriffe möglichst visualisieren und darstellen. Am liebsten wäre mir, wenn ich 8 Begriffe zusammenbekomme die typografische Regeln erklären. Jemand eine Idee?

Zwei Sachen habe ich schon gefunden:

Helvetica & Hurenkind

Grüße Markus

Bearbeitet ( von Makke)

… Zwei Sachen habe ich schon gefunden: Helvetica & Hurenkind …

Hilflosigkeit beim korrekten Einsatz des kaufmännischen Und wäre ein Thema mit einem H: "Helvetica & Hurenkind" sind nicht zwei Sachen, sondern nur eine. Solange du die beiden mit einem kaufmännischen Und verknüpfst. "Helvetica und Hurenkind" dagegen wären zwei Sachen. :tutor:

"Hervorhebung von Text", auch Auszeichnung genannt, wäre ein schönes und schier unerschöpfliches Thema.

Schau mal in typokurz, das bietet einen wunderbaren und schnellen Einblick in die Regeln.

Bearbeitet ( von bertel)
typokurz angefügt.

Echt, Leute, „Hurenkind“ ist doch kein Fachbegriff oder Terminus. Das war eher eine Art Schimpfwort für pfuschiges Arbeiten, genau wie „Zwiebelfisch“ oder „Schusterjunge“. Als Fachbegriff würde ich Dinge wie Petit, Geviert o.ä. ansehen.

Echt, Leute, „Hurenkind“ ist doch kein Fachbegriff oder Terminus. Das war eher eine Art Schimpfwort für pfuschiges Arbeiten, genau wie „Zwiebelfisch“ oder „Schusterjunge“. Als Fachbegriff würde ich Dinge wie Petit, Geviert o.ä. ansehen.

Hurenkind ist ebenso ein Fachbegriff, eben für pfuschiges Arbeiten.

Echt, Leute, „Hurenkind“ ist doch kein Fachbegriff oder Terminus. Das war eher eine Art Schimpfwort …

Die Logik erschließt sich mir nicht. Ein Fachbegriff bezeichnet einen feststehenden Begriff innerhalb eines bestimmten Fachbereiches. Das trifft auf Hurenkind, Zwiebelfisch, Schusterjunge usw. doch exakt zu – damals und heute.

Hochuli, Jost – Buchgestalter und Fachbuchautor aus der Schweiz

Hausschrift – primär verwendete Schrift eines Unternehmens

Halbgeviert

Handschrift

Hochgestellte Ziffern

Halbfett

Headline

Bearbeitet ( von Kathrinvdm)

Ich meine etwas anderes. Die genannten Bezeichnungen werden hier vor allem von den eher jüngeren Forumsteilnehmern fast wie echte Bestandteile des Setzervokabulars aufgefasst. Bei meiner Gautschfeier habe ich mich „losgesagt von all falschem Brauch und Hudelei“, und dazu gehört für mich auch eine präzise Sprachanwendung. Vergesst bitte nicht, in welcher Tradition unser Berufsfeld immer noch steht. In früheren Zeiten waren Schriftsetzer mit fünf Farben versehen und durften das Schwert tragen. Das wäre so, als ob die Mediengestalter von heute mit Laserschwertern bewaffnet wären. ;-)

Was wäre denn deiner gegautschten Meinung nach der präzise Fachterminus für Hurenkind?

@Lars: Auch die typografische Sprache entwickelt sich weiter und manche Begriffe veralten, andere kommen hinzu … Das ist doch regelmäßig Thema in unserer wunderbaren Sprachpflegegruppe. Für mein Empfinden sind die von Dir kritisierten Begriffe wunderbar anschauliche Sprachbilder für verschiedene typografische Sachverhalte und werden sogar vom geschätzten Herrn Willberg in den Glossaren seiner Bücher geführt. Für mich spricht nichts dagegen, das Hurenkind hier, im Kontext dieses Threads, in die Liste der typografischen H-Wörter aufzunehmen. :-)

Bearbeitet ( von Kathrinvdm)

http://typolexikon.de/h/index.html

Historie und Gautschfeiern hin oder her. Heute(!) sind diese Begriffe selbstverständliche Fachbegriffe in der Typografie. Sie stehen in jedem Typo-Buch, jeder Design-Student lernt sie. Und die Dinge, die sie beschreiben kommen im Alltag eines Designers vor – daher kann man sie auch nicht als »böse Schimpfwörter« aus der Vergangenheit einfach ignorieren und gar nicht benennen. Im englischen sind die entsprechenden Begriffe übrigens »Witwen uns Waisen«. Auch nur unwesentlich besser.

Nein. Für mich besteht da immer noch ein Unterschied. Genauso wenig ist „Schaftstiefelgrotesk“ ein korrekter Begriff. Weder sind das Groteske noch wurden sie jemals von einer der Schriftgießereien so benannt. Das ist meinetwegen Fachchinesisch unter Kollegen, aber das sind keine Termini.

Also, bisher habt ihr die hier genannt:

Helvetica

Hochuli, Jost

Hausschrift

Halbgeviert

Handschrift

Hochgestellte Ziffern

Halbfett

Headline

Hieroglyphe

Holzletter

Das wären jetzt zehn Begriffe, von denen ich auch meine, sie sind ganz klar und eindeutig Fachvokabeln. Wobei der (geschützte) Name einer Schrift eigentlich auch kein Fachbegriff ist, sondern ein Markenzeichen.

Ich habe eingangs auch noch

Hervorhebung

genannt

Das ist ein schönes Spiel! :-P Ich finde, das spielen wir jetzt für alle Buchstaben durch (Mit aussagekräftigen Erläuterungen zur jeweiligen Bedeutung) und füttern dann Ralfs Wiki damit.

Es können Schriften, Schriftgestalter oder Merksätze sein.

Und es werden acht verschiedene Begriffe gebraucht. Von „Macke“. Job erledigt. Dann geht Helvetica ja doch. Aber nicht Hurenkind. Vielleicht gibt’s bald mal ’ne digitale Belohnung? Etwa ein eigenhändig geschossenes Blumenbild aus dem Schrebergarten Deiner Großmutter? Ich mein’ ja nur. Zeig’ doch mal, was bei Euch da so rauskommt.

O tempora – o mores!*

* Oh Zeiten, oh Sitten!

Lars, dein korrekter und gegautschter Terminus für Hurenkind steht noch aus. … :!:

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