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Neues Layout der Printausgabe: Ab Montag erscheint die SZ in dezent anderem Gewand

Hervorgehobene Antworten

zugegeben, da s hat charakter aber der ist bei den anderen buchstabenformen nicht konsequent durchgezogen.

ich weiss nicht was an dem alten s verkehrt war, das s hätte man nicht extra ändern müssen. jetzt sieht es aus wie ein fremdkörper, irgendwie humanistische form aber dieser wurde bei den restlichen buchstaben nicht konsequent durchgezogen. wie kathrin schon schrieb, es wirkt 'zögerlich'.

Doch, es gibt neben einem einstöckigen g noch zwei Versionen der komplexen Form. In Deinem Beispiel sieht man nur die Andere »für die Lauftexte«. (Siehe Fontblog-Kommentar von Henning Skibbe, einem der beiden verantwortlichen Schriftgestaltern.)

Doch, es gibt neben einem einstöckigen g noch zwei Versionen der komplexen Form. In Deinem Beispiel sieht man nur die Andere »für die Lauftexte«. (Siehe Fontblog-Kommentar von Henning Skibbe, einem der beiden verantwortlichen Schriftgestaltern.)

vielleicht verstehe ich diesen kommentar falsch, aber der sagt meines erachtens: es gibt ein ›g‹ mit schlichtem strich für die fließtexte (= sz text). die headline-antiqua (= sz serif) hat ein anderes ›g‹ mit tropfenförmigem ohr. das heißt: die abbildung, die sich explizit auf die sz text bezieht und ein ›g‹ mit tropfen zeigt, deckt sich nicht mit der verwendung in der zeitung.

Ich finde das ›s‹ guckt sogar fast grummelig ...

vielleicht verstehe ich diesen kommentar falsch, aber der sagt meines erachtens: es gibt ein ›g‹ mit schlichtem strich für die fließtexte (= sz text). die headline-antiqua (= sz serif) hat ein anderes ›g‹ mit tropfenförmigem ohr. das heißt: die abbildung, die sich explizit auf die sz text bezieht und ein ›g‹ mit tropfen zeigt, deckt sich nicht mit der verwendung in der zeitung.

Stimmt, so könnte man das auch sehen. :-?

zugegeben, da s hat charakter aber der ist bei den anderen buchstabenformen nicht konsequent durchgezogen. ich weiss nicht was an dem alten s verkehrt war, das s hätte man nicht extra ändern müssen.

Ich sehe es genau anders herum. Hätte man das ‚s‘ so gelassen, wäre es ein Fremdkörper. Schließlich ist das a, c, e, … auch nicht mehr so „ausgespannt“. Aber jetzt, wo ihr das sagt, sehe ich auch, dass es noch ein klein wenig unbeholfen zurückschreckt. :-)

Der Gesprächsbedarf für ein Interview steigt.

Doch, es gibt neben einem einstöckigen g noch zwei Versionen der komplexen Form.

Ist so etwas bei den Produktionsbedingungen einer Tageszeitung nicht Blödsinn?

Ich bin trotzdem vorsichtig, ein falsches ‚g‘ in der Abbildung zu unterstellen. Wie gesagt, das müsste man einfach noch mal erfragen.

was soll man da erfragen? ich schaue in die zeitung, sehe ein anderes ›g‹ als in der abbildung und gehe davon aus, dass es (versehentlich) eine nicht finale fassung des buchstaben in die abbildung, nicht aber ins blatt geschafft hat. wenn sie ihren lesern zeigen wollten, wie die schriftart, die sie ab sofort jeden tag im fließtext sehen werden, im detail aussieht, ist das jedenfalls nicht ganz geglückt.

Ist so etwas bei den Produktionsbedingungen einer Tageszeitung nicht Blödsinn?

seh ich eigentlich auch so, die SZ ist ja kein werbblättchen oder wird in einer hinterhofdruckerei gedruckt aber die werden sich schon was dabei gedacht haben.

Ist so etwas bei den Produktionsbedingungen einer Tageszeitung nicht Blödsinn?

Ich versteh die Frage nicht ganz … was befürchtest du, dass passieren könnte?

  • Ersteller

Ich vermute, Dieter fragt sich, ob solche Feinheiten beim Druck auf Zeitungspapier überhaupt rauskommen. Aber das haben die am Redesign Beteiligten sicherlich mit Andrucken auf Originalpapier getestet. Schätze ich. Aber das können wir ja zum Glück im Interview alles fragen. :-)

Das wär’ möglich … vielleicht meint er auch, dass es in der Hektik gar nicht möglich ist, die verschiedenen Formen jeweils korrekt einzusetzen. Aber er wird mich sicher aufklären ;-)

Sowas regelt man doch mit Formatvorlagen, in denen man einstellt, welche Variante verwendet werden soll. Würde ich zumindest machen.

… vielleicht meint er auch, dass es in der Hektik gar nicht möglich ist, die verschiedenen Formen jeweils korrekt einzusetzen.

Genau das habe ich mich gefragt.

Genau das habe ich mich gefragt.

Die Frage ist auch berechtigt. Glücklicherweise kann das über Formatvorlage, GREP, etc. automatisiert werden.

Sowas regelt man doch mit Formatvorlagen, in denen man einstellt, welche Variante verwendet werden soll. Würde ich zumindest machen.

Genau davon bin ich auch die ganze Zeit ausgegangen. Und offensichtlich wird es auch so gemacht:

Das ‚g‘ mit dem Haken/Tropfen …

… ist über Opentype anzusteuern, wird aber nur in den Headlines eingesetzt.

:-)

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