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Verzerrung von Text wie im Beispiel-Logo - Adobe Illustrator

Hervorgehobene Antworten

Hallo Leute,

 

ich würde gerne dieses Logo nachbauen.

 

 

A-Better-Sleeping-Dogs-Logo.jpg

 

Allerdings verzweifle ich bei dem Text und ich kriege es einfach nicht hin.

 

Ich habe mir auch schon diesen Thread durchgelesen.

http://www.typografie.info/3/topic/26338-verzerrung-von-text-ohne-perspektivischen-effekt-adobe-illustrator/

 

Aber es hat auch nicht geholfen.

 

Ich hoffe mir kann einer hier bitte helfen.

 

Vielen Dank im Voraus.

Gelöst von Gast bertel

  • Lösung

Da alle Linienstärken gleich sind, kannst du das – wie Ralf schon sagt – nicht mit einer Verzerrung herstellen. Ein Workaround wäre, die Buchstaben mit einer Mittenlinie zu versehen, jene zu verzerren, und nachher erst Kontur und Effekte zuzuweisen.

sofern dich die fallenden/steigenden mittellinien aber nicht stören bekommst du das ganz einfach hin, indem du dir ein objekt für die verzerrung zeichnest, dieses über die schrift legst und beides mit verzerrungshülle > mit obersten objekt erstellen erstellst.

 

qn8kdf.png

 

eventuell kannst du das als ausgangsbasis nehmen und dann die horizontalen nacharbeiten.

Ich frage mich wirklich, warum immer wieder zu solchen Logos stundenlang nach genau dier Schrift gesucht wird, um dann daran zu scheitern, diese Buchstaben entsprechend zu verzerren. Welch eine Zeitverschwendung!

 

Gerade wenn es sich um eine derart konstruierte Schrift handelt, und weniger ala 10 unterschiedliche Buchstaben im Logo stehen, ist so wtwas doch in wenigen Minuten komplett selbst gezeichnet (nun ja, mit seinem Vektor-Grafikprogramm muss man schon umgehen können, aber das muss man ja ohnehin, will man ein Logo nachbauen)

 

Ich habe das mal durchgespielt: Die reinen Buchstaben haben nachzuzeichnen gerade einmal 15 Minuten gedauert, richtig arbeit war daann die Schattiereri, so dass ich mir dann 120 Minuten für das ganze Logo gegönnt habe.

 

Ich will ja keine schlafenden Hunde :-) wecken, aber für ne angemessene Spende kanst du das Logo als Vektordatei haben.

 

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Ich frage mich wirklich, warum immer wieder zu solchen Logos stundenlang nach genau dier Schrift gesucht wird, um dann daran zu scheitern, diese Buchstaben entsprechend zu verzerren. Welch eine Zeitverschwendung!

 

Es hat doch gar niemand nach der Schrift gesucht. Sizzors wollte Hilfe, wie er es selbst nachbauen kann, weil er eben an der Verzerrung scheitert. Dein Nachbau sieht schon prima aus, allerdings hast du die Hälfte der Schatten vergessen, jeweils die linken oberen Kanten weisen im Original einen Wechsel auf.

  • Ersteller

Bertel hat es exakt getroffen, mir ging es lediglich um die Verzerrung.

 

Dennoch bin ich durch die Antworten auf eine zufriedenstellende Lösung gekommen!

Es hat doch gar niemand nach der Schrift gesucht. Sizzors wollte Hilfe, wie er es selbst nachbauen kann, weil er eben an der Verzerrung scheitert. Dein Nachbau sieht schon prima aus, allerdings hast du die Hälfte der Schatten vergessen, jeweils die linken oberen Kanten weisen im Original einen Wechsel auf.

Weiß ich, nur ist es nicht vergessen, sondern einfach noch nicht gemacht, um erst einmal ein wenig die Kirche im Dorf zu lassen. 30 Minuten mehr, und die sind nachgeliefert.

 

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Meine Herangehensweise wäre aber auch die von catfonts gewesen: Gar nicht über Verzerrungen eines Fonts nachdenken, sondern einfach den Vector nachbauen. Zumal dann, wenn man so eine gute Vorlage hat, die man sich in den Hintergrund legen kann.

Meine Herangehensweise wäre aber auch die von catfonts gewesen …

 

Wenn man weiß, wie man die Aufgabe anpacken muss, ist es leicht. Aber genau das wusste Sizzors doch nicht, darum hat er hier Hilfe gesucht. Die Frage war also völlig berechtigt.

Die Frage war also völlig berechtigt.

 

Das bestreite ich nicht. Aber catfonts Hinweis auf einen anderen Lösungsweg halte ich auch für berechtigt.

Ich sehe das hier und im Mediengestalter-Forum einfach zu oft: Da bekommt jemand den Auftrag, ein Logo, das nur noch auf Papier oder als Pixeldatei vor liegt, nach zu bauen. Oft nur eine Hand voll einfacher Buchstaben, oder gar ein altes Logo aus einer Zeit, in der praktisch gar keine andere Möglichkeit war, als das Logo frtei zu zeichnen. Nicht selten auch in einer bewusst einzigartigen Schriftart, die sich höchstens entfernt an eine Schrift aus irgend einem Schrftmusterbuch angelehnt ist.

 

Also macht sich der arne Mensxch daran, den verwendeten Funt zu finden, er zerpflückt die Grafik, wenn er denn diesen Weg kennt, in Einzelbuchstaben, um damit WhaTheFont und WhatFontIs zu füttern - natürlich oft erfolglos. Dann blättert man sich durch seine Font-Sammlung. Und wenn die dann auch noch alfabetisch sortiert ist, ist da schon mal ein bis 2 Tage verloren, bevor man hier aufgibt, und seine Suche auf diverse Font-Download und Kauf-Seiten ausdehnt, bis man dann verzweifelt sich an Fachleute wendet, die dann auch oft eine geraume Zeit in ihren Fonts graben, um wenigstens ähnliches zu bieten.

 

Hat man dann endlich etwas vergleichbares gefunden, ist es nicht selten erforderlich, die Buchstaben dann doch noch zu ändern. Und wenn dann, wie in diesem Logo einige Striche gerade, andere schräg verzerrt sind (bei gleichzeitig gleicher Strichstärke der Zeichen, ist es meist, aufgenend von einem Zeichen aus einem Font oft auch noch fummeliger, diese Verzerrung sauber hin zu bekommen, oft deutlich schwerer, als die Buchstaben direkt zu zeichnen. Kommen dann auch noch solche Schatteneffekte hinzu, muss man ohnehin wissen, wie man das zeichnerisch hin belommt, das macht dann auch keine Automatik.

 

Daher edben mein genereller Rat bei fast allen Logos: Zuerst sollte man sich fragen: kann ich das zeichnen, ist die Antwort Ja, dann sollte man das auch tun, selbst wenn man der Meinung ist: Den Font kenne ich doch... Nach einem Font zu suchen, lohnt eigentlich nur, wenn mehr Text darin gesetzt werden soll.

 

Möchte man jedoch einen Font benutzen, dann ist es besser, das Logo rund um den stilistisch passendsten Font herum neu zu gestalten und es evtl zu modernisieren.

Oft nur eine Hand voll einfacher Buchstaben, oder gar ein altes Logo aus einer Zeit, in der praktisch gar keine andere Möglichkeit war, als das Logo frtei zu zeichnen. Nicht selten auch in einer bewusst einzigartigen Schriftart, die sich höchstens entfernt an eine Schrift aus irgend einem Schrftmusterbuch angelehnt ist.

 

Das sagt dir aber eben alles deine Erfahrung. Der Mediengestalter um die 20 weiß das wahrscheinlich nicht und man kann ihm auch nicht vorwerfen, dass er die entsprechende Berufs- und Lebenserfahrung noch nicht hat. Er hat ja gerade erst angefangen, diese Dinge zu lernen. 

Ich will es ja auch niemanden vorwerfen, den langen Weg zu gehen, sondern eben denen, die in eine Zeit herein geboren sind, in der alles, was mit Schrift zu tun hat, sich mit Computerfonts erledigen lässt, und daher dies als die einzig gängige Lösung ansehen nur den Tipp geben, zuerst die Sache so zu durchdenken: Kann ich das schneller selber Zeichnen, als ich meine Schriftensammlung durchsuche, dann zeichne ich es lieber gleich direkt, oder Pause die Vorlage im Grafikprogramm durch.

 

Und wenn ich diesen Weg durch meine Lebenserfahrung als den für mich besseren erkannt habe, dann ist es doch bestimmt nicht verkehrt, andere daran teilhaben zu lassen, oder?

 

Wenn mein letzter Post wie ein Vorwurf klang, fühle ich mich missverstanden, ich habe lediglich meine Beobachtung wieder gegeben, denn auch hier im Forum habe ich in den letzten Tagen einige dieser Fälle beobachtet, wo für wenige Buchstaben ein Font gesucht wird, obwohl sich dies leicht, selbst von einen Vektorgrafik-Anfänger direkt nachzeichnen ließe. Ich finde die Unterstützung, die diesen gegeben wird ja auch nicht schlecht, indem man Fonts vorschlägt, aber letztlich entspricht das Ergebnis dann trotzdem oft nicht dem Wunsch des Fragestellers. Und wenn ich sehe, dass da ein Font verwendet wurde, den ich kenne, dann werde ich mich auch nicht zurückhalten, den zu nennen, und dann wettern: "Wohl zu faul zum Nachzeichnen? das ist doch in Null-Komme-Nichts gemacht" sondern ich werde die Schriftart auch nennen.

Ich verstehe gerade auch nicht wo das Problem ist. Im Grunde haben doch alle drei (bertel, catfonts, Pachulke) mehr oder weniger den gleichen Ansatz vorgeschlagen: nämlich das Teil via Pfadwerkzeug statt Verzerrungshülle nachzubauen – nur über verschiedene Wege. Kann man das nicht einfach so stehen lassen? Wo kommt jetzt plötzlich wieder das Trennende her?

Ich will es ja auch niemanden vorwerfen, den langen Weg zu gehen, sondern eben denen, die in eine Zeit herein geboren sind, in der alles, was mit Schrift zu tun hat, sich mit Computerfonts erledigen lässt, …

 

Dann les dir bitte noch mal den Ursprungspost durch: Genau jenes, was du monierst, wollte Sizzors nicht tun. Warum also die ganze Aufregung?

Dann les dir bitte noch mal den Ursprungspost durch: Genau jenes, was du monierst, wollte Sizzors nicht tun. Warum also die ganze Aufregung?

 

Dann les dir bitte noch mal die Folgeposts durch: Genau jenes, was ich moniere, wird Sizzors da empfohlen: ...manuell Buchstabe für Buchstabe angepasst... (was vermuten lässt, dass man mit fertigen Buchstaben anfängt, die dann angepasst werden sollen, oder:

 

sofern dich die fallenden/steigenden mittellinien aber nicht stören bekommst du das ganz einfach hin, indem du dir ein objekt für die verzerrung zeichnest, dieses über die schrift legst und beides mit verzerrungshülle > mit obersten objekt erstellen erstellst.

 

...

 

eventuell kannst du das als ausgangsbasis nehmen und dann die horizontalen nacharbeiten.

Um die Verwirrung noch zusätzlich zu bereichern: Mit Hilfe eines brauchbaren autotracing-tools liese sich diese Vorlage sicher schneller als in zweieinhalb Stunden in eine gute Vektordatei wandeln.

... für den der gerne rumspielt. Wer auf ein ökonomisches Ergebnis bedacht ist fährt besser mit autotracing. (daß man um manuelle Nacharbeit nicht rumkommt ist schon klar)

Sofern die Vorlage nicht extrem hoch aufgelöst ist (und wann ist sie das schon), scheitert Autotracing an Schrift einfach fast immer. Das System ist einfach zu »dumm«, um die Entstehung der Kurven (z.B. wechselnde Strichstärke) zu verstehen und entsprechend sinnvoll auszuführen. Im Ergebnis ist der manuelle Aufbau nicht selten zeitlich ökonomischer als ein schlechtes Autotracing-Ergebnis zu »reparieren«. 

... für den der gerne rumspielt. Wer auf ein ökonomisches Ergebnis bedacht ist fährt besser mit autotracing. (daß man um manuelle Nacharbeit nicht rumkommt ist schon klar)

 

Ich weiß ja nicht, was für Auto-Tracing-Werkzeuge Du zur Verfügung hast, aber bei der Art des Logos ist Auto-Tracing + Nachbearbeitung wahrscheinlich aufwendiger als gleich manuell bauen.

 

 

edit: Ich hatte Ralfs Eintrag übersehen, der ja in der Sache schon dasselbe gesagt hat.

Mein Güte, was sind wir kompliziert …

 

Einfach das Manual hier herunterladen und die Titelseite in Illustrator öffnen. Dann braucht man nichts nachbauen, sondern hat das originale Vektorlogo. Ich hab da mal was vorbereitet …

 

SleepingDog_PC_ENG.pdf

 

Ich kann dir das .ai schicken, kann es nur leider nicht hier im Forum hochladne.

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