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Schrift vom Filmplakat "Forbidden Planet"

Hervorgehobene Antworten

Moin moin,

ich suche nach dem Namen der Schrift von dem Filmplakat von "Fortbilden Planet".

Ich würde mich auch sehr freuen wenn jemand den Fachterminus für einen 'gebogenen' Schriftzug nennen kann.

Vielen Dank,

Ulrand

 

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Dies ist wieder so ein Fall aus einer Zeit, in der ein Druck-Lettern-Satz noch aus Blei bestand, und es technisch gar keine Möglichkeit gab, für so ein Plakat den Text derart zu verzerren. Also musste sich damals ein Grafiker hin setzen, und diesen verzerrten Schriftzug mit der Hand, einem Lineal und evtl. einem Zirkel zu zeichnen.

 

Man sieht es eigentlich daran ganz deutlich, dass dieser Schriftzug gleich in dieser Form gezeichnet wurde, da die Strichstärken der Buchstaben, unanhängig von der Höhe konstant sind. Streckt man einen Buchstaben in die Höhe, würden auch die vertikalen Striche des Buchstabens entsprechend gestreckt.

  • Ersteller

Vielen Dank für die Antwort, das ist mir gar nicht aufgefallen aber wenn man drauf achtet wird's ersichtlich.

Der Fachterminus für einen gebogenen Schriftzug wäre "Logo".

@carfonts: ich vermute, mit vertikal meinst du horizontal, oder? dann ergibt’s sinn.

 

Je nach Betrachtungsweise – beim E beispielsweise kann ich den gesamten Mittelstrich anschauen, der wäre dann horizontal. Oder ich schau nur die Höhe des Mittelstrichs an, das wäre dann vertikal. Das Ergebnis ist aber immer das Selbe ;-)

Der Fachterminus für einen gebogenen Schriftzug wäre "Logo".

 

 

Die Bezeichnung „Logo“ bedeutet soviel wie Zeichen oder grafisch gestaltetes Zeichen (für eine Firma, Institution etc.).

 

Im konkreten Fall handelt es sich nur um einen „verzerrten Schriftzug“ , wie ja Catfonts schreibt. Es wird kein Logo daraus, nur weil der Schriftzug gebogen ist.

Beides ist richtig

 

Was vor allem wieder eines belegt: die Relativität von „richtig“ und  demnach auch „falsch“ insbesondere auch in typografischem Kontext.

 

Die Bezeichnung „Logo“ bedeutet soviel wie Zeichen oder grafisch gestaltetes Zeichen (für eine Firma, Institution etc.). Im konkreten Fall handelt es sich nur um einen „verzerrten Schriftzug“ , wie ja Catfonts schreibt. Es wird kein Logo daraus, nur weil der Schriftzug gebogen ist.

 

 

Die Erläuterung "für eine Firma, Institution etc." beinhaltet auch Produkte, wie hier eben den Film. Und da – wie du ja richtig schreibst – Logo soviel wie (grafisch gestaltetes) Zeichen bedeutet, ist Logo nun mal der Fachterminus dafür.

 

Um als Logo zu fungieren, müsste ein Schriftzug nicht mal gebogen oder sonstwie bearbeitet sein, siehe Firmenlogos wie Siemens oder AEG oder Produktlogos wie "Windows 7", das es auch ohne Bildmarke gibt.

@carfonts: ich vermute, mit vertikal meinst du horizontal, oder? dann ergibt’s sinn.

Nein, mit vertikal meine ich vertikal, also in die Höhe gestreckt (in der Mitte) und gestaucht (also den Enden). Natürlich bekommt man eine Schrift auch schmaler, wenn man sie horizontal staucht, dann aber ist, in diesen Bogen hin zu bekommen auch noch eine vertikale Verzerrung nötig. Auch wenn die, besonders an den Enden des Textes schon einen horizontalen Anteil hat.

 

Aber mit horizontal und vertikal haben so manche ihr Problem. So nennt beispielsweise Corel den Vorgang, wenn ich alle ausgewählten Objekte horizontal auf eine Höhe bringe  - also quasi am Horizont ausrichte - vertikale Ausrichtung - wahrscheinlich weil die Objekte dann vertikal bewegt werden. Ebenso werden bei horizontaler Ausrichtung die Objekte an eine vertikale Linie ausgerichtet.

bertel schrieb:


 


 


Um als Logo zu fungieren, müsste ein Schriftzug nicht mal gebogen oder sonstwie bearbeitet sein, siehe Firmenlogos wie Siemens oder AEG oder Produktlogos wie "Windows 7", das es auch ohne Bildmarke gibt.


 


Es geht nicht um den formalen Aspekt, sondern um die Bedeutung und darum was ein Logo repräsentiert. 


 


Dass ein Logo auch aus drei abgesetzten Buchstaben bestehen kann, ist mir schon klar. 


 


Für mich zählt ein Logo zum Erscheinungsbild einer Firma, Person einer Institution etc. oder stellt eine Marke dar. 


 


Wenn nun ein Filmtitel als eigenständiger Schriftzug dargestellt wird, kann dies im weitesten Sinn sicher als Logo bezeichnet werden, trotzdem würde ich die Bezeichnung „Schriftzug“ vorziehen. 


 


Ziehe ich alleine das Kriterium der eigenständigen Gestaltung des Schriftzuges in Betracht, so würden demnach auch viele Buchtitel, Firmenbeschriftungen, Zeitungsköpfe etc. als Logo und nicht als Schriftzug bezeichnet.


 


Man könnte jetzt definieren was dann noch als Schriftzug zu bezeichnen ist, aber da würden wir uns im Kreise drehen.


Ziehe ich alleine das Kriterium der eigenständigen Gestaltung des Schriftzuges in Betracht, so würden demnach auch viele Buchtitel, Firmenbeschriftungen, Zeitungsköpfe etc. als Logo und nicht als Schriftzug bezeichnet.

Warum dieses entweder/oder?

 

Da gibt es die Menge der Logos, also individuell gestalteten Erkennungsmerkmalen einer Firma oder Institution oder sogar Einzelperson, einer Marke oder eines bestimmten Produkts, das beinhaltet Gestaltungen aus abstrakten Formen, bildhaften Elementen und / oder Buchstaben und ganzen Texten.

 

Und dann gibt es die Menge der Schriftzüge. Deren Elemente sind einzelne Buchstaben oder Ziffern, Buchstabenkombinationen, wie Abkürzungen, einzelne Worte, sowie kurze Texte, wie ein Firmenname oder der Name einer Person bis hin zu langen Texten, die ganze Bücher füllen.

 

Und da gibt es eben eine recht große Schnittmenge, bei der ein Schriftzug AUCH ein Logo ist. Hat ein Buchtitel durch seine Gestaltung einen Wiedererkennungs- und damit Logo-Charakter, wie es beispielsweise die Buchtitel-Gestaltung von Buch-Reihen sind, dann sind das auch Logos. So ist letztlich auch eine Unterschrft ein Logo, aber auch der Zeitschriftenkopf, ja sogar die Hinweistafeln eines Flughafens, für den eine extra dafür geschaffene Hausschrift verwendet wird auch Logos, da man an denen nicht nur den schnellsten Weg zum Gepäckband, sondern auch den bestimmten Flughafen erkennen kann (hat man das dazu nötige typographische Gespür) - hierdurch kann sogar ein einzelner Buchstabe innerhalb von langen Texten die Funktion eines Logos haben, wie beispielsweise das spezielle ß der (West- und neuen) Berliner Straßenschilder oder der BER Sans des Berliner Katastophen-Flughafens.

(bitte richtig zitieren, das obige "bertel schrieb: …" von catfonts hat Erwin Krump geschrieben, nicht ich.)

Lieber Catfonts, ich vermute, du hast meinen Beitrag, der sich im Grunde genommen inhaltlich mit deinem Beitrag deckt, nicht genau gelesen,  – ich schreib es nun nochmals:


 


Es geht NICHT um den formalen Aspekt, sondern um die Bedeutung und darum was ein Logo repräsentiert. 


 


Dass ein Logo AUCH aus drei abgesetzten Buchstaben bestehen kann, ist klar. 


 


Ich denke daraus geht schon hervor: Selbstverständlich kann ein Schriftzug auch ein Logo sein, ein Buchstabe oder ein Kritzel oder ein Fingerabdruck kann ein Logo sein. Auch ein Geräusch kann zum Logo werden. 


 


Ein Logo wird aber daraus erst, wenn es für das Erscheinungsbild einer Firma, einer Person einer Institution, einer Fernsehserie oder ähnlichem steht oder eine Marke darstellt.

  • Ersteller

Vielen dank für die vielen Antworten und für die Diskussion.

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