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typen mit sz-ligatur


Marc Dm

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Marc Dm

liebe gemeinschaft,

 

diesmal bin ich auf der suche nach schrifttypen die eine ganz und gar wunderbare sz-ligatur im zeichensatz (anstellen des ß) aufweisen. im anhand als frisch geschlüpftes beispiel die euclid.

 

danke.

post-16999-0-72223600-1387231574_thumb.p

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Sebastian Nagel

Eigenwerbung Canapé (als Alternativform zum normalen ß)

 

02_canape_features.jpg

 

(tut nichts zur Sache, aber das lange s im ersten Wort ist da fälschlicherweise nicht die Swash-Variante sondern die manuell gesetzte normale Kursivvariante)

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catfonts

Gut, das ist ja mehr ein S-Z. Vielleicht muss das Versal-ſ doch reanimiert werden ;-)

re-animiert? ein Versal ſ hat es, mangels Notwendigkeit nie gegeben. Zudem müsste man dazu dann auch noch eine Einsatzregel erfinden. Da Worte ja mit dem "runden" S beginnen, müsste die ja dann umgekehrt, als die s/ſ Regel lauten:

 

Г ist eine 2 Form des S, entsprechend dem ſ zum s.

 

S ist das Anfangs-S, es steht auch nach einer Wortfuge, sonst wird im Versalsatz das Versal-Lang-S (Г) verwendet.

 

Und dann könnte man das Versal-ß aus einer Ligatur aus Г und S herleiten, bzw aus Г und Ʒ

 

:neenee::trost:

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Ralf Herrmann

re-animiert? ein Versal ſ hat es, mangels Notwendigkeit nie gegeben.

 

Also »nie« stimmt nicht ganz. http://www.typografie.info/3/page/artikel.htm/_/wissen/ehmcke-antiqua

Und »Notwendigkeit« ist relativ. Wenn man ſ als Morphemgrenzen-Kennzeichner für sinnvoll erachtet und es Versal-Satz (zumindest in Antiqua) gibt, dann wäre auch ein großes ſ als sinnvoll zu betrachten. 

 

ccs-1-0-05777800-1386064173.png

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catfonts

Nun ja, hier bin ich ja den umgekehrten Weg gegangen, um so ein "Langs-S" zu erfinden, und bin eben so zum Г gekommen.

 

Ich weiß, eigentlich ein kyrillisches G, aber wenn die unser H als N C als S und P als R missbrauchen  :baeh:  , warum wir das Г dann nicht als lang-S?

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Mueck

Wunderte mich übrigens auch über die Formulierung »sz-Ligatur statt ß«. Die Ausgestaltung der Glyphe ändert ja nichts daran, dass das Zeichen weiterhin ein ß ist.

Dabei haben wir doch erst kürzlich im Diskussionsfaden zum okkulten (Nicht-)Bindegedöns festgestellt, dass wir fein unterscheiden müssen zwischen ß als eigenständigem Buchstaben in der deutschen Orthographie, einer ſz-Ligatur für Nachtſzene und einer ſs-Ligatur für Wörter wie muſs in neuer Rechtschreibung, wobei wegen letzterer das ß sich ja auch eher am ſz orientieren sollte ...

;-)

Aber in der Tat: Wer ein Versal-ß für den Versalsatz als nötig erachtet, ist vom Versal-ſ nur noch einen kleinen Schritt entfernt ... ;-)

... allen komischen Biermarken wie Fürs-

tenberg oder seit neuestem auch Wars-

feiner zum Trotze ... ;-)

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Frakturfreak

Dabei haben wir doch erst kürzlich im Diskussionsfaden zum okkulten (Nicht-)Bindegedöns festgestellt, dass wir fein unterscheiden müssen zwischen ß als eigenständigem Buchstaben in der deutschen Orthographie, einer ſz-Ligatur für Nachtſzene und einer ſs-Ligatur für Wörter wie muſs in neuer Rechtschreibung, wobei wegen letzterer das ß sich ja auch eher am ſz orientieren sollte ...

 

 

Heyse hat für seine Grammatik mit der heute benutzten S-Schreibung eine solche ſs-Ligatur fertigen lassen:

 

heyse-sg01.jpg

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R::bert

Was heißt »könnte«, das tut man ja bereits …

 

Oder so: https://www.myfonts.com/fonts/fontfont/videtur/pro-regular/?meta=/240901/FUẞSOHLE/FF+Videtur+Pro+Regular

Edit: Ist das tatsächlich schon alles, was sich an Beispielen für die Gemeinen finden lässt?! Ich habe da irgendwie mehr erwartet, aber bisher auch nichts weiter finden können …  :-? Die kann man auch nicht so einfach über die Myfonts-Suche rausfischen wie beim Versaleszett, oder?

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R::bert
  • 3 Wochen später...
Kathrinvdm

Bei den Versalvarianten, die Ralf eingestellt hat, habe ich bei den unteren beiden spontan »Grütze« gelesen. Huch! :-?  

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<p>Druckgrafisches Museum Pavillon-Presse in Weimar</p>
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