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Um welche Schiftart handelt es sich? (Lidl)

Zur besten Antwort springen Gelöst von Uwe Borchert,

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Uwe Borchert

Hallo,

 

diese Kassen haben Nadeldrucker mit speziellen, aus diese zugerichtete Schriften. Dabei ist das kleine i im Lidl sehr untypisch für diese Schriften, welche man unter dem Suchbegriff Dotmatrix oder Bitmap/Pixel allgemein finden kann. Möglicherweise ist das Lidl eine Pixelgrafik und nicht aus den Buchstaben der Schrift? Hier mal freie Schriften zum durchwühlen:

 

http://www.dafont.com/de/bitmap.php?fpp=100

http://www.abstractfonts.com/category/29/Pixel-Bitmap

 

Diese reichen durchaus für den einen oder anderen Witz aus. Mein Favorit dafür ist Fake Reciept von Ray Laraby (1999):

http://typodermicfonts.com/fake-receipt/

 

Hier einige Download-Adressen ohne Registrierung:

http://www.dafont.com/de/fake-receipt.font

http://www.abstractfonts.com/font/10779

 

<EDIT>

Bei Myfonts gibt es OTF und TTF, bei den Seiten ohne Registrierung liegen nur die TTF aus.

<ENDE>

 

Zitat aus dem Readme zu den Lizenzen:

 

This font includes a license that allows free commercial use: sometimes referred to as a desktop license. This allows you to install the font on a computer and use it to create posters, web graphics, game graphics, t-shirts, videos, signs, logos and more. Read the license agreement for details.

 

MfG

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Gast bertel

Das sind üblicherweise Schriften, die der Druckerhersteller in seinen Drucker implementiert hat. Wenn du eine ähnliche suchst, wirst du sicher bei Pixel- oder Bitmapschriften fündig, dein Beispiel ist 5x7 groß.

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catfonts

Mei ne allererste digitale Schrift war so ein Pixel-Zeichensatz für einen digitalen Schnellschreiber der Firma Gould Instruments. Wir hatten damals aus dem 60 000 Mark gerät, das original Zeicghensatz-ROM ausgebrutzelt, und statt dessen einen IC-Sockel auf die Hauptplatine gelötet. In diesen konnte dann deer neue, selbst programmierte EPROM gesteckt werden.

 

Dann habe ich mich über das Hex-Dump des Original-Zeichensatz-ROM her gemacht, und die Bits so lange in unterschiedlichster Logik auf Karopapier gekritzelt, bis ich die Original-Schriift hatte, den eine Doku lieferte der Hersteller dazu nicht. Anschließend habe ich dann die eigene Schrift mit deutschen Umlauten, ß und einihen speziellen Formelzeichen, die dann möglichst logisch an Stelle der in den USA eher benötigten Zeichen, die damals noch hier zu Lande eher unbekannt waren gesetzt. Dann habe ich meinbe Skizzen wieder in Bytes übersetzt, und diese dann an einem AIM-65 eingetippt, an dem das EPROM-Programmiergerät saß.

 

Das war noch Schriftgestaltung zu Fuß...

 

 

Übrigens ein Fund, als ich nach dem alten Rechner suchte, auch wenn das etwas OT ist:

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