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Ausstellungstafel

Hervorgehobene Antworten

Hallo,

ich gestalte gerade eine Ausstellungstafel. Größe 1 m (breite) x 1,50 m (Höhe), Farbe 80% Schwarz. Schriftfarbe Weiß.

Ich habe als Titelschrift: Walbaum, regular 180 pt, Brotschrift: Myriad pro, regular, 40 pt (60 pt Zeilenabstand) und als Überschrift im Text die Brotschrift in der Bold-Variante.

Denkt ihr, dass dies gut lesbar ist?

muss man sehen. aber schau auf jeden fall, dass du ordentlich die laufweite erhöhst! weiße schrift auf dunklem grund überstrahlt, weshalb du – um dem entgegenzuwirken und die lesbarkeit zu erhalten – kräftig space reinbläst!

Hallo Jan,

 

das ist immer eine Frage der Entfernung.

Mir kommt das Verhältnis der Headline mit einer Versalhöhe von 45 mm zu 10 mm Brotschrift etwas viel vor, aber das kommt natürlich auch auf die Gestaltung an.

Ich drucke mir bei solchen Fragen immer ein Stück des Textes in 1 zu 1 aus und kucke, ob es in der Entfernung, aus der man es betrachtet gut lesbar ist.

 

Grüße

Andrea

 

Und auch nicht zu verachten ist die Lesehöhe: Wo beginnt der Textblock, wo endet dessen letzte Zeile.

Wenn man sich bei der Festlegung unsicher ist, kann auch ein Blick in die neuen DIN-Empfehlungen (Berechnung über Bogenmaß) Abhilfe schaffen.

 

40 pt klingt erstmal gar nicht so verkehrt, wenngleich ich zur Walbaum wahrscheinlich eine andere Textschrift gewählt hätte, aber das war ja nicht das Thema und ich kenne auch nicht die Rahmenbedingungen Deines Projektes. :-)

 

 

PS: Wir haben auch schon Ausstellungen mit ähnlich grauen Texttafeln gestaltet aber die negative Schrift auch etwas abgetönt. Das muss man aber auch etwas von den Lichtverhältnissen abhängig machen. 

  • Ersteller

Welche Schrift hättest du dazu genommen. Habe es jetzt mal mit einer anderen serifenlosen Schrift probiert.

 

Anbei noch ein Seitenmuster

tafel.pdf

Achso, das ist ja gar nicht die Walbaum sondern die Warnock. Da sieht die Sache natürlich wieder anders aus. :-) 

 

Walbaum und Franklin fände ich gar nicht so schlecht und Warnock mit Myriad funktioniert natürlich auch. :nicken:

 

:tuschel:Angesichts der vielen wunderbaren Fontexemplare, welche  in den letzen 10 Jahren so entstanden sind, empfehle ich persönlich auch gern mal Abwechslung, aber die Warnock ist ja immer noch recht erfrischend, wie ich finde. ;-) Aber das ist alles rein subjektiv. :-) 

  • Ersteller

Lesen müsste man können, aber bei der Schriftenflut, die die Satzprogramme bieten, ist das ja auch kein Wunder

Lauftext würde ich etwa 20 % größer und mit einem Hauch mehr Durchschuss machen, wenn der Leseabstand mehr als 50 cm sein soll.

wenn die beiden spalten zusammengehören, sollten sie näher aneinanderrücken. aber selbst wenn du die zweite spalte für eine 2. sprache nützen willst wäre mir da noch immer zu viel luft dazwischen.

Und noch eine Anmerkung am Rande: Der Abstand zwischen Headline und Fließtext ist enorm groß, den würde ich verringern. Zumal die fast aber nicht ganz gleichen Abstände der Headline zur oberen Formatgrenze und zum Beginn des Fließtextes wie eine gestalterische Unachtsamkeit wirken. Da würde ich die Größenverhältnisse noch mal unter die Lupe nehmen, wenn es mein Entwurf wäre. :)

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