Jump to content

Vermutlich sehr alte Bleisatzschriften zum Identifizieren


gutenberger
Zur besten Antwort springen Solved by Taurec,

Empfohlene Beiträge

Liebe Experten,

mit diesen Schriften (aus vermutlich den Anfangsjahren des 20. Jahrhunderts) komme ich nicht wirklich zu einem Ergebnis bezüglich Schriftnamen, Gestalter, Herkunft ...

Es sind alles Bleisatzschriften in nicht wirklich tollen Zuständen, die aus verschiedenen Druckereien stammen, vorwiegend im süddeutschen Raum. Die erste ist möglicherweise die "Riedingerschrift", 3 und 5 vermutlich irgendwas aus der Ecke Ehmke/Belwe/Klinger und die 6 vermutlich irgendwas mit extraschmal und Anzeigenschrift oder so ...
Mehr kriege ich nicht raus. Freue mich über jeden Hinweis und sage schon mal vorab ein kräftiges Danke!

web-Schriftenkonglomerat.jpg

Link zu diesem Kommentar

Nummer 6 ist die „Enge halbfette Bauersche Fraktur“ der gleichnamigen Bauerschen Gießerei zu Frankfurt am Main.

Ich bitte die Bildqualität zu entschuldigen … die ist dem hastigen Genuß einer halben Flasche Kerner Spätlese geschuldet!

 

bauer.jpg

Link zu diesem Kommentar

Danke! Ich bin beeindruckt, besonders natürlich vom Herrn Taurec! Aber wenn noch jemand was anderes rausbekommt, freue ich mich sehr. 

Link zu diesem Kommentar

Hallo,

 

ich habe Nr. 8 einer Schriftensuchmaschine (whatfontis.com) vorgeworfen. Das Ergebnis war schon recht nahe:

 

Gmünder Antiqua:

https://www.myfonts.com/fonts/rmu/gmuender-antiqua-pro/

http://www.identifont.com/show?3N17

 

Das ist aber nur ein Remake:

Designer: Ralph M. Unger

Year: 2015

Publisher: RMU Typedesign

 

Ich habe keine Angaben über die Bleisatzvorlage gefunden, außer der Verweis auf eine Bleisatzvorlage.

 

MfG

Link zu diesem Kommentar

Danke! Da steht doch aber, dass der Herr Unger die "Imprimatur" (von Bauer) als Vorbild hatte und das scheint sie mir auch wirklich zu sein ... Bleibt als spannendste Frage die Nummer 3 und das Rätsel um den schmalen Schnitt der Eldorado ...

Link zu diesem Kommentar
  • Beste Antwort
Am 17.2.2021 um 04:47 schrieb gutenberger:

Danke! Da steht doch aber, dass der Herr Unger die "Imprimatur" (von Bauer) als Vorbild hatte und das scheint sie mir auch wirklich zu sein ... Bleibt als spannendste Frage die Nummer 3 und das Rätsel um den schmalen Schnitt der Eldorado ...

Und ich wusste doch, dass ich Nummer 3 irgendwo schonmal gesehen habe: es ist die Hölzl Medieval der Stempel AG. Siehe Schriftmuster!

Hölzl Medieval.jpg

Link zu diesem Kommentar

Diskutiere mit …

Du kannst jetzt schreiben und dich später registrieren. Wenn du bereits einen Account hast, melde dich an, um von deinem Account aus zu schreiben.
Hinweis: Dein Beitrag muss von einem Moderator zunächst freigeschaltet werden.

Gast
Auf dieses Thema antworten ...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Restore formatting

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Your previous content has been restored.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.

<p>Graublau Sans Pro von Georg Seifert — ein MyFonts-Bestseller</p>
<p>Graublau Sans Pro von Georg Seifert — ein MyFonts-Bestseller</p>
<p>Graublau Sans Pro von Georg Seifert — ein MyFonts-Bestseller</p>
<p>Graublau Sans Pro von Georg Seifert — ein MyFonts-Bestseller</p>
<p>Graublau Sans Pro von Georg Seifert — ein MyFonts-Bestseller</p>
<p>Graublau Sans Pro von Georg Seifert — ein MyFonts-Bestseller</p>
×
×
  • Neu erstellen...

Hinweis

Wie die meisten Websites, legt auch Typografie.info Cookies im Browser ab, um die Bedienung der Seite zu verbessern. Sie können die Cookie-Einstellungen des Browsers anpassen. Anderenfalls akzeptieren Sie bitte die Speicherung von Cookies. Weitere Details in der Datenschutzerklärung