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Betonte Tintenfallen ...

Hervorgehobene Antworten

Geht es euch auch so, dass es kaum einen Trend im Schriftenbereich gibt, der sich so schnell erschöpft hat wie die Inktrap-Fonts? Mittlerweile kann ich diesen Schriften gar nichts mehr abgewinnen. Die einzigen Veröffentlichungen der letzten 4–6 Jahre, die mir aus diesem Genre tatsächlich heute noch zusagen, sind die GT Flexa und die Whyte Inktrap.

vor 11 Stunden schrieb Microboy:

Hatten wir die AF Mona Mono schon?

Nein. Hab sie in die Liste aufgenommen.

 

vor 3 Stunden schrieb StefanB:

Geht es euch auch so

Ich hab meine Meinung zu Tintenfallen ja schon geäußert: als Werkzeug für den Satz in kleinen Punkten finde ich sie gut; als Schmuck haben sie mich nie wirklich angesprochen.

  • 2 Wochen später...
  • 2 Wochen später...
Am 18.2.2025 um 19:37 schrieb StefanB:

Geht es euch auch so, dass es kaum einen Trend im Schriftenbereich gibt, der sich so schnell erschöpft hat wie die Inktrap-Fonts?

Erinnerst du dich noch an Stencil-Fonts? Oder an Schriften mit »Vintage«-Textur?

vor 26 Minuten schrieb D2C:

Erinnerst du dich noch an Stencil-Fonts? Oder an Schriften mit »Vintage«-Textur?

Stimmt, die ganzen Kreide- und Pinselschriften, die vor 10 bis 15 Jahren mal en vogue waren. Die kamen meines Erachtens aber vor allem im semi-professionellen Bereich zum Einsatz. Den Inktrap-Fonts begegnet(e) man wiederum bei sehr vielen CD-Projekten namhafter Agenturen und Unternehmen.

vor 2 Stunden schrieb StefanB:

die ganzen Kreide- und Pinselschriften, die vor 10 bis 15 Jahren mal en vogue waren.

Sogenannte Geschenkbücher kommen immer noch nicht ohne aus – weil es bei der Zielgruppe auf Resonanz zu stoßen scheint. Insofern ist es (unterm Radar) wahrscheinlich langlebiger als fancy Inktrapfonts, die wohl einfach zu speziell/markant sind.

vor 10 Minuten schrieb Norbert P:

Sogenannte Geschenkbücher kommen immer noch nicht ohne aus – weil es bei der Zielgruppe auf Resonanz zu stoßen scheint. Insofern ist es (unterm Radar) wahrscheinlich langlebiger als fancy Inktrapfonts, die wohl einfach zu speziell/markant sind.

Nicht zu vergessen großte Teile des Packaging Designs; denn auch Wurstverpackungen, Milchtüten und Süßigkeitenpapier sehen durch Texturfonts oft aus, als sei die Zeit 2013 stehen geblieben – selbst wenn das Produkt selbst neu ist. Insofern könntest du mit deiner Einschätzung recht haben, @Norbert P.

vor 2 Minuten schrieb D2C:

Packaging Designs

Stimmt, ein Blick in den Kühlschrank bestätigt das ;-)

vor 25 Minuten schrieb D2C:

als sei die Zeit 2013 stehen geblieben

Das mögen wir auf der Sender-Seite so empfinden – aber ich frage mich, ob das auf der Empfänger-Seite ebenso gesehen wird? Wahrscheinlich nicht. Mir scheint eher, dass, was auf »unserer« Seite (irgendwie) zielgerichtet losgetreten wird, auf der anderen Seite allmählich einsickert, wie eine sanfte Welle am Ostseestrand. Und sich dann erstmal eine ganz Weile hält. Im schlimmsten Fall juckt es die Zielgruppe wohl nicht einmal.

vor einer Stunde schrieb Norbert P:

die wohl einfach zu speziell

Und fernab der Lebensrealitäten der Empfängerseite ist, denn wer kennt schon eine Tintenfalle? Mit Kreide hat jede*r schon mal gemalt… Der Mensch mag, was er kennt. Und Tintenfallen sind halt unsichtbar im tintigen Druck (oder gibt es historische Fundstellen?).

Vielleicht sieht man am Gebrauch von Tintenfallen (außerhalb der intendierten Funktion/Größe) auch gut wieviel Spielraum eine Agentur, ein Gestalter hat sich selbst zu verwirklichen. Wenn wir ehrlich sind verstehen das doch nur wir Schriften-Nerds. Der normale Verbraucher wird da eher mit den Achseln zucken und fragen was das soll, wenn man ihn darauf anspricht. 
Ich glaube auch dass Kreideschriften etc. da wohl eine ganz andere emotionale Wirkung auf Konsumenten/Rezipienten haben. 

Bearbeitet ( von R::bert)

vor 13 Minuten schrieb R::bert:

sich selbst zu verwirklichen

Für mich stellt sich das eher als Modetrend dar, so häufig wie ich derzeit über derartige Fonts stolper. Das ist eigentlich das genaue Gegenteil von Selbstverwirklichung.

 

  • Ersteller

Modische Typedesigner gestalten modische Typen.
So gesehen klingt es schon nach Selbstverwirklichung ... 

 

:-P

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