Zu Inhalt springen

Handschriftlicher Text aus einem Buch von Eduard Mörike

Hervorgehobene Antworten

Ich habe aus einer Bücherzelle das Buch Eduard Mörikes sämtliche Werke in sechs Teilen mitgenommen, es ist der erste Band. Herausgegeben wurde es von Rudolf Kraus im Hesse & Becker Verlag, Leipzig.

In dem Buch habe ich drei Seiten in Kurrentschrift gefunden, kann aber leider bis auf Eduard Mörike am Ende und dem Datum fast nichts lesen. Seit Stunden sitze ich jetzt an dem Text und hoffe, dass mir hier jemand weiterhelfen kann.

Vielen Dank

rebiimeow

IMG_4A62570D-BE2B-402D-BC0B-E251A47FD008.jpegIMG_8495.jpeg

Bearbeitet ( von rebiimeow)

Gelöst von Liuscorne

Ein eigenhändig von Mörike geschriebener Brief in einem Bücherzellenzufallsfund? Das wäre eine Entdeckung.

Die Handschrift ist nicht die sorgfältigste, die Seiten 2 und 3 sind spontan nur Lückentext, aber Seite 1 ist einigermaßen zusammenhängend (bei größerer Vertrautheit mit der Handschrift ergäbe sich vielleicht die eine oder andere Korrektur, aber wir bereiten ja keine wissenschaftliche Edition vor):

Verehrtester Freund!

Die versprochene Ausgabe von Arndts wahrem Christenthum habe ich trotz meiner Bemühungen nicht mehr auftreiben können. Allein ich zweifle auch bei näherer Erwägung, ob Sie in diesem Buche viel zu Ihrem Zwecke finden würden. Das E[ ], wovon ich Ihnen sagte und welches ich in Abschrift bei mir fand, leg ich auf alle Fälle bei.

Unterzeichnet: Von ganzem Herzen der Ihrige ... Cleversulzbach d: 5. Jun. [18]39

  • Ersteller

Danke für die Hilfe und es ist leider nur ein als Schreibprobe gedruckter Brief von Mörike. Mich hat trotzdem dessen Inhalt interessiert.

  • Lösung

Ich habe gerade mal online geschaut und tatsächlich eine elektronische Version einiger Bände der Mörike-Gesamtausgabe gefunden. Band 13 enthält die Transkription des Briefes. Zu meiner Überraschung genügt unsere Version von Seite 1 editorischen Standards, zu ergänzen ist nur "Echo" (es war mal wieder die einfachste Lesart …). Die Seiten 2 und 3, die bei mir spontan nur Lückentext waren, lauten:

Den mitfolgenden Spaß (das Verschen ist von mir, daß ich es nur gestehe) haben Sie die Güte, Ihrer verehrten Frau Gemahlin zu überreichen. Es ist immer eine schwache Erwiederung des mir nach Stuttgart übersandten Grußes, der mir so viele Freude machte. — Darf ich Sie bei Gelegenheit noch einmal an den bewußten Brief erinnern? Ich weiß wohl, er hat gar keinen Werth, nur Eines Umstands wegen thät ich noch gerne einen Blick darein, wenn er Ihnen beim Aufräumen Ihrer Papiere wieder vorkommen sollte.

Der Brief ist an Friedrich Notter gerichtet.

Erstelle ein Konto, um zu kommentieren

Wichtige Informationen

Wir setzen Cookies, um die Benutzung der Seite zu verbessern. Du kannst die zugehörigen Einstellungen jederzeit anpassen. Ansonsten akzeptiere bitte diese Nutzung.

Konto

Navigation

Browser-Push-Nachrichten konfigurieren

Chrome (Android)
  1. Klicke das Schloss-Symbol neben der Adressleiste.
  2. Klicke Berechtigungen → Benachrichtigungen.
  3. Passe die Einstellungen nach deinen Wünschen an.
Chrome (Desktop)
  1. Klicke das Schloss-Symbol in der Adresszeile.
  2. Klicke Seiteneinstellungen.
  3. Finde Benachrichtigungen und passe sie nach deinen Wünschen an.