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Hervorgehobene Antworten

Ich lese gerade in relativ großen Mengen für meine Eltern per KI alte Dokumente aus ...

Gemini spuckt hier Folgendes aus - also mit Vorbehalt:
Kütt Eleonora
ehefrau geb. Seifer Wäscherin
29 / XI 89 nach Pfarramtlicher bestätigg
Abgelichtet.c.19.11.1893 Abgang
5.8.87 arley 1891 Leidernachein Verz.23.795
Rache 279 m. Mrr Eltern Jakab Andreas u– Meurin hreiner masterchuute

Und als Einordnung / Kontext:

masterchuute

Es handelt sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um die Musterschule in Frankfurt am Main.

  • Einordnung: Die Musterschule war im ausgehenden 19. Jahrhundert eine weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Bildungseinstitution. In Meldekarten dieser Zeit wurden oft markante Punkte oder Institutionen als nähere Ortsangabe für den Wohn- oder Arbeitsplatz verwendet.

  • Bezug zum Dokument: Der Vater, Jakob Andreas Kütt, wird als „Schreiner“ geführt. Es ist möglich, dass er für die Instandhaltung der Musterschule tätig war oder die Familie im direkten Umfeld der Schule wohnte. In der Kurrentschrift des Dokuments ist das Wort als eine phonetische oder dialektale Schreibweise von „Musterschule“ zu interpretieren.

arley

Dieser Begriff lässt zwei wahrscheinliche Zuordnungen zu:

  1. Arheilgen (Darmstadt): Ein Ortsteil von Darmstadt, der in der Zeit der Industrialisierung eng mit Frankfurt vernetzt war. Viele Arbeiter aus dieser Region suchten Anstellungen in Frankfurt. In der Schreibweise des 19. Jahrhunderts wurde Arheilgen oft verkürzt oder dialektal wiedergegeben.

  2. Allerheiligen (Frankfurt): Das „Allerheiligenviertel“ ist ein historischer Teil der Frankfurter Altstadt. Da Eleonora Kütt als Wäscherin arbeitete, ist eine Anstellung oder ein Wohnsitz in diesem dicht besiedelten Viertel (nahe der Fahrgasse und der heutigen Allerheiligenstraße) sehr wahrscheinlich.

Leider

Dieser Vermerk bezieht sich auf den Ortsteil Leider in Aschaffenburg.

  • Einordnung: Der Eintrag „1891 Leider nach ein“ deutet auf einen Umzug oder eine Ummeldung in den Aschaffenburger Stadtteil Leider hin. Dieser Ort liegt direkt am Main und war im 19. Jahrhundert ein Zentrum für Handwerk und Gewerbe, das eng mit Frankfurt am Main verbunden war.

Herkunft der Familie (Kütt, Seifer, Meurin)

Die im Dokument genannten Nachnamen sind geografisch hochspezifisch:

  • Meurin, Kütt und Seifer sind typische Namen aus der Region Andernach / Mendig / Leutesdorf am Mittelrhein (Vordereifel).

  • Der Name Meurin ist insbesondere in Andernach durch die dortige Trass-Industrie (Vulkangestein) bekannt. Es ist anzunehmen, dass die Familie Kütt/Seifer aus dieser Region nach Frankfurt oder Aschaffenburg migriert ist, um dort als Schreiner bzw. Wäscherin zu arbeiten.

  • Ersteller

Der Beruf "Scheidung" macht im Gesamtzusammenhang keinen Sinn, weil erst 15 Jahre alt. Die Person war anschließend verheiratet mit einem Gastwirt

Vielleicht handelt es sich nicht um die Berufsbezeichnung, sondern um die Person, bei der die Anstellung bestand. Es könnte ein Herr Scheidig am Helmplatz 5 gewesen sein. Sowohl Name als auch Adresse finden sich im Fürth des späten 19. Jh., wenn auch nicht in Kombination.

Ich dachte zunächst, es könnte sich um eine Schneiderey handeln, bei der in der Eile nur ein paar Buchstaben weggefallen sind. 100 Jahre früher wäre die Schreibung mit y auch plausibel gewesen, aber nicht mehr 1889.

  • 2 Wochen später...

Die Antworten der KI sind totaler Käse.

Ganz oben unter ihrem Namen ist sie 1889 als Näherin ausgewiesen.

Im Adressbuch von Fürth von 1889 findet sich ein Georg Wolfgang Scheidig, Damenschneidermeister, Helmplatz 5. Bei dem wird sie gearbeitet haben.

Darunter, 1891 ist sie als Kleidermacherin ausgewiesen. 1895 zog sie weg, weil sie heiratete.

Die Eltern waren Schreinermeisterseheleute, d.h. der Vater hatte diesen Beruf.

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