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Die Ladoga gilt als eine der wichtigsten russischen Schriftgestaltungen der Sowjetzeit. Sie wurde ursprünglich 1968 von Anatoli Wladimirowitsch Schtschukin für Polygraphmash gezeichnet, der versuchte, eine kyrillische Werkschrift im Stile der Renaissance-Antiqua umzusetzen. Die Nutzung der breiten Federstriche und großzügigen Proportionen humanistischer Minuskeln verleihen der Schrift ihren luftigen Charme.

2010 wurde die Schrift von Viktor Charik digitalisiert und ist seitdem bei Paratype in den Schnitten Kursiv und Recta sowohl als Display- als auch Textschrift erwerbbar. Seit 2013 wird die Schrift überarbeitet und auch als fetter Schnitt angeboten, jedoch noch nicht in der reichhaltigen Fassung von 2010 was die Sprachen, (historisches) Kyrillisch, polytonisches Griechisch, Hebräisch mit vielen masoretischen Vokalisationen anbelangt. Dafür ist die neue Fassung auch als Webfont erhältlich.,

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