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Melior von Hermann Zapf

Daten zur Schrift

Hermann Zapf

Foundry: Linotype

erschienen: 1952

Vertrieb: Kommerziell

Art: serif

Formprinzip: Antiqua statisch

Schriftbewertung

Stimmen: 3

Beitragsbewertung

Ende der 1940er-Jahre führte Hermann Zapf im Auftrag von Linotype Lesbarkeitsstudien für eine neue Zeitungsschrift durch. Es entstand die Idee einer möglichst bandartigen Zeilenwirkung, die durch den Einsatz der »Superellipse« erreicht wurde. Dabei werden die Bögen möglichst weit in die Ecken der gedachten Buchstabenbegrenzung gepresst. Dies wurde das charakteristische Merkmal der Melior-Antiqua. Die Schrift erschien 1952 und wurde im gleichen Jahr von der Hannoverschen Zeitung als Satzschrift eingeführt.

Linotype bietet die Schrift heute als Viererfamilie (normal, kursiv, fett, fett-kursiv) mit bis zu 387 Glyphen (Pro-/Com-Version) an.

Download-Links für die Melior

Download von myfonts.com

Download von linotype.com

Statistik/Quellen

Aufrufe: 4797

Ralf Herrmann Von Ralf Herrmann

Alphabetgeschichten, Eine Chronik technischer Entwicklungen von Hermann Zapf, Linotype.

Hermann Zapf, Ein Arbeitsbericht. Maximilian-Gesellschaft Hamburg.

Fontlisten mit dieser Schrift

1950er-Jahre-Schriften

Melior ist/war Hausschrift von:

Deutscher Bundestag


bearbeitet von Ralf Herrmann


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