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Typografie.info

Empfohlene Termine


  • 24 November 2018

    Drucken Sie bei diesem Tageskurs in der Pavillon-Presse im klassischen Hochdruck ihre persönlichen Weihnachts- oder Neujahrskarten – mit passenden historischen Klischees und Bleischriften aus dem Bestand der Pavillon-Presse. 


    Wann: Samstag, 24. November 2018 ab 9:30 Uhr
    Wo: Pavillon-Presse, Scherfgasse 5, 99423 Weimar
    Kosten:
    Standard: 30,– Euro Vereinsmitglieder: 20,– Euro ermäßigt: 20,– Euro  
    Weitere Infos und Anmeldung

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    Typografie-Veranstaltungen

  • 09 Mai 2018      10 Februar 2019

    ›Wie ein fruchtbarer Regen nach langer Dürre … ‹
    Buchkunst des frühen 20. Jahrhunderts in Deutschland
    Eine Ausstellung der Universitätsbibliothek Heidelberg
    9. Mai 2018 – 10. Februar 2019
    geöffnet täglich 10-18 Uhr
     
    Die Kritik an industrieller Massenfertigung, die Skepsis gegenüber dem Streben nach Gewinnmaximierung sowie nach einer möglichst billigen und schnellen Produktion von Konsumgütern geht in vielen Bereichen einher mit einer Rückbesinnung auf traditionelle handwerkliche Fertigungsmethoden. Das betrifft auch das Druckwesen und die Buchgestaltung und ist kein spezifisches Phänomen unserer Zeit: Sie artikulierte sich ähnlich schon vor über 100 Jahren in verschiedenen Reformbewegungen in Europa und den USA. So kam es in der Buchherstellung und -gestaltung zu zahlreichen Neuanfängen und Wiederentdeckungen, die maßgeblichen Einfluss auf die moderne Typographie hatten. Die Entstehung und Ausprägung der Buchkunstbewegung vor allem in Deutschland in der Zeit um 1900 bis in die 1930er Jahre ist das Thema der Ausstellung.
    Bis um 1800 unterschied sich die Ausstattung einer Druckerei und die Herstellung von Büchern nicht wesentlich von jener zur Zeit Gutenbergs: Das Papier wurde von Hand geschöpft, der Text im Handsatz gestaltet und die Bogen auf der Handpresse gedruckt. Erst rund 350 Jahre nach der Erfindung des Buchdrucks kam es zu grundlegenden Veränderungen in der Papier- und Satzherstellung sowie im Druck und in den Illustrationstechniken, die den Weg hin zur industriellen Buchproduktion und die Abkehr von der handwerklichen Fertigung unumkehrbar machten.
    Aufgrund der technischen Erfindungen konnten zwar der im Laufe des 19. Jahrhunderts enorm gestiegene Lesebedarf befriedigt und die Auflagenzahlen erheblich gesteigert werden. Die Kehrseite war jedoch eine weitgehende Verschlechterung der materiellen und typographischen Qualität der Bücher seit etwa der Mitte des Jahrhunderts; zudem gab es seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts in der Schriftgestaltung kaum noch neue, kreative Impulse.
    Die Entwicklungen wurden bereits in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts vor allem von Künstlern, Verlegern und Wissenschaftlern kritisiert; es formierten sich zunächst in England, später auch europaweit Erneuerungsbewegungen. Inspiriert durch die sozialreformerischen Schriften von John Ruskin und William Morris kam es in England im Rahmen des ›Arts and Crafts Movement‹ zur Gründung von Privatpressen, die sich in Bezug auf die Schriftwahl, die allgemeine typographische Gestaltung sowie die verwendeten Materialien und Techniken vor allem an deutschen und venezianischen Drucken der Inkunabelzeit orientierten und deren Bücher durch ihre durchdachte typographische Konzeption und die sorgfältige Ausführung neue Maßstäbe auch für kommerzielle Verleger setzte. Vor allem die Werke der von Morris 1889 gegründete Kelmscott-Press und der 1900 bis 1916 von Thomas James Cobden-Sanderson und Emery Walker betriebenen Doves-Press hatten europaweit einen prägenden Einfluss auf begeisterte Amateure, Kunsthandwerker und Künstler. So auch in Deutschland, wo die Situation des Buchdrucks bzw. -gewerbes in den Jahren um 1900 gleichfalls deutlich als Krise beschrieben wurde:
    »Der Rückblick auf die deutsche Buchkunst in den letzten vier bis fünf Decennien des neunzehnten Jahrhunderts gewährt ein trostloses und beschämendes Bild. In Angesicht der vielen Hässlichkeiten und der stumpfsinnigen Geschmacklosigkeiten, die sich in Deutschland auf unserem Gebiet in dieser Epoche entfaltet haben, die wir in ihrer Gesamterscheinung als die traurigste und korrupteste Zeit in der Kunstgeschichte bezeichnen dürfen, lässt sich im Buchgewerbe kaum noch von einer Kunst reden. Der mangelnde, ästhetische Sinn, die Anspruchs- und Bedürfnislosigkeit des grossen Publikums […] setzten dem keinen Widerhalt entgegen, dass das ganze Buchgewerbe der Industrie anheimfiel, die alles künstlerische Empfinden mit ihren Maschinen zerstampfte.«1
    Die Bemühungen von Verlegern, Künstlern und Schriftstellern um eine Reform des deutschen Buch-gewerbes waren zunächst Teil einer allgemeinen Erneuerung des Kunsthandwerks in den 1890er Jahren und fanden ihren ersten ›sichtbaren‹ Ausdruck in den Neugründungen literarisch-künstlerischer Zeitschriften wie Pan (1895), Jugend (1896), Simplicissimus (1896) und Insel (1899) in München und Berlin. Wenige Jahre später, 1901 bzw. 1907, erfolgten dann mit der Steglitzer Werkstatt in Berlin, der Janus-Presse in Leipzig und der Ernst Ludwig-Presse in Darmstadt die ersten Pressen-Gründungen in Deutschland, die auch in regem Austausch mit englischen Kollegen standen. Weitere bekannte Pressen sind die 1911 zunächst in Bremen gegründete, später in Bad Tölz bzw. München tätige Bremer Presse und die 1913 in Weimar gegründete Cranach-Presse. Der hohe ästhetische und qualitative Anspruch der Handpressen in Hinsicht auf die Typographie und die Ausstattung des Buches sollte sich aber nicht nur in den eigenen Werken niederschlagen, sondern er beeinflusste auch die Gestaltung des kommerziellen Gebrauchsbuches. Junge Verleger wie etwa Albert Langen, Eugen Diederichs, Kurt Wolff oder die Gründer des Insel-Verlags griffen die Impulse auf und versuchten sie in ihren Ausgaben umzusetzen. Darüber hinaus haben die Handpressen durch ihre intensive Auseinandersetzung mit Schrift und Buchgestaltung auch das allgemeine typographische Bewusstsein ihrer Zeit verändert und wirkten über die Vertreter der typographischen Avantgarde wie Paul Renner und Jan Tschichold auch auf die Anhänger der Neuen Typographie und des Bauhauses und damit bis weit ins 20. Jahrhunderts hinein.
     
    http://www.ub.uni-heidelberg.de/ausstellungen/buchkunst2018.html

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    Typografie-Veranstaltungen

  • 30 November 2018      01 Dezember 2018

    Zeitungen, Bücher, Magazine – Welche neuen Rollen wird Print in Zeiten der Digitalisierung einnehmen?
    FURE diskutiert die Printmedien der Zukunft und was diese leisten können. Welche Ideen und Möglichkeiten gibt es beim digitalen Lesen? Wie verändert sich dadurch unser Leseverhalten? Können wir uns als Designer/in darauf vorbereiten?

    Studenten: ab 25 Euro (Early Bird)
    Professional: ab 49 Euro (Early Bird)

    Tickets und nähere Infos:
    http://www.futureofreading.de

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    Typografie-Veranstaltungen

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  • Anstehende Termine

    • 09 Mai 2018 Bis 10 Februar 2019
      ›Wie ein fruchtbarer Regen nach langer Dürre … ‹
      Buchkunst des frühen 20. Jahrhunderts in Deutschland
      Eine Ausstellung der Universitätsbibliothek Heidelberg
      9. Mai 2018 – 10. Februar 2019
      geöffnet täglich 10-18 Uhr
       
      Die Kritik an industrieller Massenfertigung, die Skepsis gegenüber dem Streben nach Gewinnmaximierung sowie nach einer möglichst billigen und schnellen Produktion von Konsumgütern geht in vielen Bereichen einher mit einer Rückbesinnung auf traditionelle handwerkliche Fertigungsmethoden. Das betrifft auch das Druckwesen und die Buchgestaltung und ist kein spezifisches Phänomen unserer Zeit: Sie artikulierte sich ähnlich schon vor über 100 Jahren in verschiedenen Reformbewegungen in Europa und den USA. So kam es in der Buchherstellung und -gestaltung zu zahlreichen Neuanfängen und Wiederentdeckungen, die maßgeblichen Einfluss auf die moderne Typographie hatten. Die Entstehung und Ausprägung der Buchkunstbewegung vor allem in Deutschland in der Zeit um 1900 bis in die 1930er Jahre ist das Thema der Ausstellung.
      Bis um 1800 unterschied sich die Ausstattung einer Druckerei und die Herstellung von Büchern nicht wesentlich von jener zur Zeit Gutenbergs: Das Papier wurde von Hand geschöpft, der Text im Handsatz gestaltet und die Bogen auf der Handpresse gedruckt. Erst rund 350 Jahre nach der Erfindung des Buchdrucks kam es zu grundlegenden Veränderungen in der Papier- und Satzherstellung sowie im Druck und in den Illustrationstechniken, die den Weg hin zur industriellen Buchproduktion und die Abkehr von der handwerklichen Fertigung unumkehrbar machten.
      Aufgrund der technischen Erfindungen konnten zwar der im Laufe des 19. Jahrhunderts enorm gestiegene Lesebedarf befriedigt und die Auflagenzahlen erheblich gesteigert werden. Die Kehrseite war jedoch eine weitgehende Verschlechterung der materiellen und typographischen Qualität der Bücher seit etwa der Mitte des Jahrhunderts; zudem gab es seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts in der Schriftgestaltung kaum noch neue, kreative Impulse.
      Die Entwicklungen wurden bereits in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts vor allem von Künstlern, Verlegern und Wissenschaftlern kritisiert; es formierten sich zunächst in England, später auch europaweit Erneuerungsbewegungen. Inspiriert durch die sozialreformerischen Schriften von John Ruskin und William Morris kam es in England im Rahmen des ›Arts and Crafts Movement‹ zur Gründung von Privatpressen, die sich in Bezug auf die Schriftwahl, die allgemeine typographische Gestaltung sowie die verwendeten Materialien und Techniken vor allem an deutschen und venezianischen Drucken der Inkunabelzeit orientierten und deren Bücher durch ihre durchdachte typographische Konzeption und die sorgfältige Ausführung neue Maßstäbe auch für kommerzielle Verleger setzte. Vor allem die Werke der von Morris 1889 gegründete Kelmscott-Press und der 1900 bis 1916 von Thomas James Cobden-Sanderson und Emery Walker betriebenen Doves-Press hatten europaweit einen prägenden Einfluss auf begeisterte Amateure, Kunsthandwerker und Künstler. So auch in Deutschland, wo die Situation des Buchdrucks bzw. -gewerbes in den Jahren um 1900 gleichfalls deutlich als Krise beschrieben wurde:
      »Der Rückblick auf die deutsche Buchkunst in den letzten vier bis fünf Decennien des neunzehnten Jahrhunderts gewährt ein trostloses und beschämendes Bild. In Angesicht der vielen Hässlichkeiten und der stumpfsinnigen Geschmacklosigkeiten, die sich in Deutschland auf unserem Gebiet in dieser Epoche entfaltet haben, die wir in ihrer Gesamterscheinung als die traurigste und korrupteste Zeit in der Kunstgeschichte bezeichnen dürfen, lässt sich im Buchgewerbe kaum noch von einer Kunst reden. Der mangelnde, ästhetische Sinn, die Anspruchs- und Bedürfnislosigkeit des grossen Publikums […] setzten dem keinen Widerhalt entgegen, dass das ganze Buchgewerbe der Industrie anheimfiel, die alles künstlerische Empfinden mit ihren Maschinen zerstampfte.«1
      Die Bemühungen von Verlegern, Künstlern und Schriftstellern um eine Reform des deutschen Buch-gewerbes waren zunächst Teil einer allgemeinen Erneuerung des Kunsthandwerks in den 1890er Jahren und fanden ihren ersten ›sichtbaren‹ Ausdruck in den Neugründungen literarisch-künstlerischer Zeitschriften wie Pan (1895), Jugend (1896), Simplicissimus (1896) und Insel (1899) in München und Berlin. Wenige Jahre später, 1901 bzw. 1907, erfolgten dann mit der Steglitzer Werkstatt in Berlin, der Janus-Presse in Leipzig und der Ernst Ludwig-Presse in Darmstadt die ersten Pressen-Gründungen in Deutschland, die auch in regem Austausch mit englischen Kollegen standen. Weitere bekannte Pressen sind die 1911 zunächst in Bremen gegründete, später in Bad Tölz bzw. München tätige Bremer Presse und die 1913 in Weimar gegründete Cranach-Presse. Der hohe ästhetische und qualitative Anspruch der Handpressen in Hinsicht auf die Typographie und die Ausstattung des Buches sollte sich aber nicht nur in den eigenen Werken niederschlagen, sondern er beeinflusste auch die Gestaltung des kommerziellen Gebrauchsbuches. Junge Verleger wie etwa Albert Langen, Eugen Diederichs, Kurt Wolff oder die Gründer des Insel-Verlags griffen die Impulse auf und versuchten sie in ihren Ausgaben umzusetzen. Darüber hinaus haben die Handpressen durch ihre intensive Auseinandersetzung mit Schrift und Buchgestaltung auch das allgemeine typographische Bewusstsein ihrer Zeit verändert und wirkten über die Vertreter der typographischen Avantgarde wie Paul Renner und Jan Tschichold auch auf die Anhänger der Neuen Typographie und des Bauhauses und damit bis weit ins 20. Jahrhunderts hinein.
       
      http://www.ub.uni-heidelberg.de/ausstellungen/buchkunst2018.html
    • 29 Juli 2018 Bis 30 Dezember 2018
      Albert Kapr, einer der großen Typografen des 20. Jahrhunderts, wäre am 20. Juli 2018 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass widmet das Deutsche Buch- und Schriftmuseum dem Buchkünstler, Hochschullehrer, Rektor, Historiker und Autor eine Präsentation. Albert Kapr ist nicht nur ein herausragender Vertreter seines Faches, sondern steht zugleich für eine besonders produktive Phase in der Leipziger Typografiegeschichte.
      Die präsentierten Objekte aus dem reichen Schaffen Kaprs entstammen dem Nachlass des 1995 verstorbenen Künstlers, der im Museum aufbewahrt wird. Sie können seit der Integration der Museumssammlungen in das Portal der Deutschen Nationalbibliothek Anfang 2018 auch dort recherchiert werden.
      Die Ausstellung ist eine Kooperation mit der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Im Rahmen der Ausstellung haben sich Studierende der Hochschule mit Kaprs Text “Die Kunst des Bücherkaufens” auseinandergesetzt und präsentieren ihre ganz persönliche Auswahl bester und schönster Bücher.
       
      Eröffnet wird die Ausstellung mit einer Matinee am 29. Juli 2018 um 11 Uhr. 
      Montag bis Samstag 10–18 Uhr 
      Eintritt frei
       
      http://www.dnb.de/DE/DBSM/Ausstellungen/ausstellungenDBSM.html?cms_notFirst=true&cms_docId=289788
       
    • 21 September 2018 Bis 28 April 2019
      Ohne Zweifel Gutenberg? Die Erfindung des Buchdrucks in Europa und Asien
      Sonderausstellung im Gutenberg-Museum Mainz
      21.9.2018 –28.4.2019
       
      Um 1450 erfand Gutenberg den Druck mit beweglichen Lettern und revolutionierte damit die Medienwelt Europas. Allerdings hatte man schon 800 Jahre zuvor in China Texte im Holzschnitt reproduziert, und um 1050 formte der Chinese Bi Sheng bewegliche Lettern aus gebranntem Ton. Eine Weiterentwicklung stellten die Metalllettern dar, mit denen die Koreaner seit dem 13. Jahrhundert druckten. Indessen gibt es keinerlei Hinweise dafür, dass Gutenberg die asiatische Druckmethode kannte.  Vielmehr wurde die  Parallelerfindung unabhängig voneinander in Asien und Europa zu unterschiedlichen Zeiten gemacht. Die Ausstellung versucht, die Eigenarten der beiden Entwicklungen klar zu benennen. Dazu werden die technischen Details der asiatischen und europäischen Druckverfahren so exakt wie möglich dargelegt und gegenübergestellt, um einen unbefangenen Vergleich zu ermöglichen.
       
      http://www.gutenberg-museum.de
    • 22 Januar 2019
      Die Verbreitung einzelner serifenloser Schriften durch das deutschsprachige Schriftgießereigewerbe im 19. Jahrhundert
      Dan Reynolds (Hochschule für Bildende Künste Braunschweig)

      22. Januar 2019
      18.15 Uhr
      Haus Potsdamer Straße 33, Berlin
      Simón-Bolívar-Saal
       
      https://staatsbibliothek-berlin.de/service/schulungen/wissenswerkstatt/materialitaet/
    • 05 Februar 2019
      Über differenzierende Typografie und sichtbar gemachte gedankliche Welten in der Buchgestaltung
      Verena Gerlach, freie Gestalterin, Berlin

      5. Februar 2019
      18.15 Uhr
      Haus Potsdamer Straße 33, Berlin
      Simón-Bolívar-Saal
       
      https://staatsbibliothek-berlin.de/service/schulungen/wissenswerkstatt/materialitaet/
<p>Druckgrafisches Museum Pavillon-Presse in Weimar</p>
<p>Druckgrafisches Museum Pavillon-Presse in Weimar</p>
<p>Druckgrafisches Museum Pavillon-Presse in Weimar</p>
<p>Druckgrafisches Museum Pavillon-Presse in Weimar</p>
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