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Hervorgehobene Antworten

Hallo, mir ist bekannt, dass man zwei Jahreszahlen mit einem Gedankenstrich verbindet (1927–1968) und kein Leerzeichen dazwischensetzt. Wie aber sieht das bei einem kompletten Datum aus, noch dazu mit ausgeschriebenen Monatsnamen:

18. April 1927 – 25. Dezember 1968 oder

18. April 1927–25. Dezember 1968 (sieht sehr falsch aus) oder nur

18. April 1927 bis 25. Dezember 1968?

In einem Text würde ich natürlich „bis“ schreiben, aber gibt es eine richtige Variante mit Strich für Tabellen und Ähnliches? Un wäre es anders, wenn der Monat als Zahl geschrieben wird?

Dankeschön!

Ich würde immer zu Variante 1 tendieren. Auch bei einem Datum, was nur aus Zahlen besteht: 15.5.2006 – 16.5.2006. Die Zahlenzwischenräume würde ich aber leicht spationieren.

Bei Tabellen ist es, glaube ich, unüblich ausgeschriebene Monatsnamen zu benutzen.

  • Ersteller

Muss wohl etwas präzisieren: Es geht ums Web, also technisch sinnvolle Varianten sind nur Leerzeichen oder keins. Und es ist keine richtige Tabelle, sondern mehr eine Aufzählung, Stichpunkte sozusagen, ein Name/Begriff + eine Angabe des Zeitraums.

... technisch sinnvolle Varianten sind nur Leerzeichen oder keins.

Ehm.

Technisch machbare Varianten ;-) sind

  • 1. ausschreiben
    2. Leerzeichen verwenden
    3. kein Leerzeichen verwenden

Prioritäten in dieser Reihenfolge.

Ohne Leerzeichen ziehen sich Jahreszahl und Datum irritierend zusammen, bei einer spationierungsfreien Anwendung würde ich das Leerzeichen vorziehen.

H.

@Eryakaas

Vonwegen technisch machbar...

Du kannst z.B. mit dem span-Element/CSS Abstände anpassen, ist halt mehr Arbeit - machbar für HTML/CSS. Flash "suckt" hier, vorallem wenn es um dynamische Texte geht.

Grüße

Richtig, Poms.

Vielleicht sollten wir noch erfahren, ob es sich um ein größeres,

dynamisch erzeugtes Projekt handelt oder eine kleine handgebastelte

Seite. Letztlich kann man den Text auch als gif/png/pdf ausgeben lassen,

wenn man will. Machen kann man eigentlich fast alles. Ist halt immer die

Frage, wieviel Aufwand man dem Kunden in Rechnung stellen kann.

Flash suckt bei dynamischen Anwendungen überhaupt ganz schön, da

gehen die Entwicklungskosten schnell sehr ins Geld. Und das Einbetten

von Schriften (was sicher die meisten hier prima finden) ist lizenzrechtlich

bei fast allen EULAs untersagt. Gibt einfach zuviele Flash-Cracker-Apps.

Einigermassen sicher bekommt man es nur durch dynamisches Verlinken

von Flash-Content in einen (sonst leeren) Flash-Container.

Gruß, H.

  • Ersteller

ok, ich such was raus, Variante 1 oder 2 ...

technisch machbar ist noch mehr, es gibt da extra Zeichen für kleinere Abstände (das werdet ihr selbst wissen). Die kriegt aber nicht jeder Browser hin, deshalb hatte ich technisch sinnvoll geschrieben ;-)

Es geht übrigens um die Wikipedia.

Besten Dank!

15. 6. 2005 – 25. 8. 2004

15.6.2005 – 25.8.2004

:? Ich würde zu Leerzeichen tendieren.

  • Ersteller

ich meinte nur die um den Strich herum. Hab übrigens bis geschrieben.

Dank an alle.

>kann (unter vielem anderen) auch kein Unicode

Das versteh’ ich unter „nicht machbar”. Sinnvoll sind eigentlich fast alle Lösungsansätze - sie verfolgen einen Sinn.

Schöner Link! Danke!

Okay, bei Kundenprojekten muss man zwangsläufig auf die (meisten) Limitierungen des technisch veralteten Internet Explorer (Version 6) eingehen.

Das heisst aber nicht, dass man z.B. auf das Formatieren von Telefonnummern u.ä. verzichten müsste, die statisch im Markup definiert sind (siehe Vorschlag mit dem span-Element). Hier sehe ich eher Faulheit bei vielen Webdesignern.

Aber bei Privatprojekten kann man (sollte man) sich der Möglichkeiten die die standardkonformen UA (Mozilla Firefox, Safari, Opera) bieten, auch bedienen – meine Meinung zum Thema Technische Machbarkeit. Ob nun Attributselektoren, Unicode und vieles mehr. Sorry, wir leben im Jahr 2006, auch wenn dies MS noch nicht mitbekommen hat.

Grüße

  • Ersteller

Ja, man kann auch fürs Web tolle Sachen machen, und ihr wollt es immer gern optimal haben ... das ist auch gut so, aber in dem Fall – Wikipedia – kommt es auf breiteste Benutzbarkeit an, und so suchte ich nach der einfachsten richtigen Variante. Jemand schrieb in der WP neulich so schön: „Man darf nicht immer von den Verhältnissen in einer deutschen Großstadt ausgehen“ und bezog sich damit auf verfügbaren Internetzugang (Geschwindigkeit) und andere technische Voraussetzungen. So einfach ist das nicht immer: Nimm doch was Modernes! Manchmal muss man nehmen, was man hat. Solchen Leuten will ich nicht wegen irgendwelcher Design-Feinheiten zumuten, kryptische Kästchen im Text zu finden.

Aber ich bin sicher, dass das die meisten von euch in solchen Fällen genauso sehen.

Schon wieder Wikipedia.

Heute hatte ich eine Diskussion mit meiner 18jährigen Tochter über Wikipedia. Für sie ist Wikipedia die Bibel geworden. Ich habe ihr am Beispiel der Wikipedia-Einträge über Hermann Ehrhardt nachgewiesen, wie oberflächlich und im wesentlichen unvollständig und sachlich falsch und zu Fehl-Interpretationen führend Wikipedia oft ist - und vor allem: wie temporär. Denn käme ich auf die Idee, den Beitrag zu korrigieren, gäbe es eine andere Wahrheit. Aber für wie lange? Bis zum nächsten Editier-Vorgang.

Zum Thema:

Meiner Tochter würde überhaupt nicht auffallen, ob die Angabe eines Zeitraumes mit Divis oder Bindestrich, mit Leerraum oder ohne, mit ausgeschriebenen Monatsnamen oder ohne dargestellt würde.

Georg

Meiner Tochter würde überhaupt nicht auffallen, ob die Angabe eines Zeitraumes mit Divis oder Bindestrich, mit Leerraum oder ohne, mit ausgeschriebenen Monatsnamen oder ohne dargestellt würde.

Hallo?! Das wird bei Euch nicht am Familientisch gepaukt?!

Meine Tochter besucht die FOS Sozialpädagogik. Das bedeutet, wir Familienmitglieder werden laufend analysiert. Sie hält mich für psychopathisch, wenn ich Ihr Taschengeld nicht überweise, weil sie ihr Zimmer nicht aufräumt und nennt mich manisch-depressiv mit ständig manischer Phase, wenn ich setze, drucke und dabei über meinen iPod mit angeschlossenem Booster (ja, ja, ich gebe an, na und?) mit meiner Musik das Haus beschalle. Ihr einziger Bezug zur Typographie: Ein von mir geschenktes T-Shirt mit der Aufschrift "Keine Macht für Niemand".

Dies ist ein Test: Wer kennt diesen Satz?

Georg

Ton Steine Scherben 1972

- ich gebe zu die Jahreszahl hab ich der Wikipedia nachgesehen ... wer weiß obs stimmt?

Ja, Rio Reiser, Gott hab' ihn selig.

Falsche politische Einstellung, aber ein mir ungeheuer sympathischer Mensch. Ein Zerrissener im positiven Sinne, der viel zu früh gestorben ist.

Georg

  • 4 Wochen später...

Das Vergessen von Typografischer Finesse oder nur halbwegs ordentlichem Satz ist im Internet ja immer noch Gang und Gäbe. Schade eigentlich, technisch wäre schon eine Ganze Menge möglich. Aber Typografie ist ja schon im Printbereich bei vielen Grafikern unpopulär – und im Netz findet sie noch weniger Beachtung. Schon aus Trotz benutze ich hauptsächlich ein Redaktionssystem, das Wert auf Typografie legt.

Ach ja zum Thema... :

Am besten "bis" ausschreiben im Datum, da du ja keinen Einfluss darauf hast wie die Zeilen umgebrochen werden. Und

"text text text 19.2.2006

– 21.2.2006 text text"

macht sich nicht gut. Und wenn es im Textfluss ausgeschrieben ist, würde ich im ganzen Auftritt ausschreiben.

Chris

Das Vergessen von Typografischer Finesse oder nur halbwegs ordentlichem Satz ist im Internet ja immer noch Gang und Gäbe.

Was die Neue Rechtschreibung alles an Hyperkompensationen hervorbringt …

  • 1 Monat später...

hallo liebe leser,

als "neuer" bin ich jetzt zu euch gestoßen und hoffe auf fachkundiges feedback!?

man ließt ja so einiges bzgl. der din5008 und deren umsetzung.

mich interessiert speziell die umsetzung einer copyright-angabe im footer einer website.

würdet ihr folgende angabe mit oder ohne leerzeichen schreiben:

© 2004 – 2006

vielen dank im voraus

newbie_2004

Der Duden hat in diesem Fall die typografischen Konventionen voll hinter sich und verlangt, der Erstreckungsstrich müsse ohne Leerraum gesetzt werden. Je nachdem, wieviel Fleisch der Halbgeviertstrich und die Zahlen mitbringen kann man über ein Sechzehntel- oder Achtelgeviert Spationierung reden. Im Netz würde ich auf jeden Fall kompress 2004–2006 setzen, egal, was andere gerade »ästhetischer« findet.

Gruß, Georg

Der Duden sagt dazu (in den Hinweisen für die Textverarbeitung):

Als, Zeichen für 'gegen' und 'bis' findet der Gedankenstrich Verwendung. Für 'gegen' (z.B. in Sportberichten) wird er mit Zwischenraum gesetzt.

Für 'bis' wird er ohne Zwischenraum (kompress) gesetzt."

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