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schon gelesen? futura gefeuert (sz)

Hervorgehobene Antworten

Daß hier die Meldung über typographische Umwälzungen im IKEA-Katalog zu einer fundierten Erörterung lateinischer Zitate führt, ist mir wieder mal ein Lichtblick im sonst eher tristen Alltag. Als Zaungast geniesse ich Eure Expertise auf so vielen Gebieten; danke für die Erbauung.

Und da hätte ich eine Frage an die Sprachkundigen: Der kategorischen Aussage eines meiner geschätzten Lateinlehrer nach seien in allen Sprachen im Neutrum stets Nominativ und Akkusativ formgleich. Wie weit ist das gültig?

Ich glaube ja, dass das "Sie" aussterben wird ... :bandit:

Wirklich? Vor 5 Jahren hätte ich das vielleicht auch gesagt. Seit ich hier auf der Insel lebe, wo es ja diese Form nicht mehr gibt (nur noch sehr diffizil!) bin ich da viel empfindlicher geworden und würde mich umgehend Pachulkes Meinung anschließen! :twisted:

Irrtum! Das englische „You“ ist eigentlich die zweite Person in der Mehrzahl. In England wird also nur „gesiezt“, das „Du“ ist in wenigen Bereichen noch üblich:

Thou shalt not use trash fonts![/quote:1e0tih9a]

I tell thee, thou art not right at all. :D

Wenn man es ganz genau nimmt, wird sich geeuchzt, denn you ist ja ursprünglich 2. Person Plural Objektiv (So heißt doch jetzt die Mischung aus Akkusativ und Dativ), der Nominativ war mal Ye (nicht zu verwechseln mit der Fehlschreibung von þe, wo gerne das Thorn durch ein Y ersetzt wurde).

Es ist eigentlich merkwürdig als Deutscher kommt man wunderbar mit frühneuenglischer Konjugation klar, ist ja fast wie im Deutschen :).

Und da hätte ich eine Frage an die Sprachkundigen: Der kategorischen Aussage eines meiner geschätzten Lateinlehrer nach seien in allen Sprachen im Neutrum stets Nominativ und Akkusativ formgleich. Wie weit ist das gültig?

zumindest für die sprachen, die ich kenne, stimmt das (altgriechisch, latein und russisch).

ciao

phoibos

I tell thee, thou art not right at all. :D

Wenn man es ganz genau nimmt, wird sich geeuchzt, [...]

Darum hatte ich „gesiezt“ in Anführungszeichen gesetzt.

Wer zu seinen Kunden grundsätzlich »Du« sagt, ist bei mir ohnehin unten durch. Barbaren.

spiesser

spiesser

Das schriebe sich mit einem Versal-S vorne und einem scharfen s hinten: "Spießer"

:mrgreen:

spiesser

Das schriebe sich mit einem Versal-S vorne und einem scharfen s hinten: "Spießer"

:mrgreen:

oh mein gott, dieses Forum ist eine Brutstätte von kleinkarierten Grammar-Nazis.

Bestimmt ist euer Lieblingsbuch "Der Dativ ist dem Genetiv sein Tod".

Übrigens macht man die Anführungszeichen in deutsch auch nicht alle oben :tutor:

edit: und warum wird der smilie nicht angezeigt?

oh mein gott, dieses Forum ist eine Brutstätte von kleinkarierten Grammar-Nazis.

Ich würde die gelegentlichen bis regelmäßigen Hinweise auf orthographische Fehler in diesem Forum nicht so krumm nehmen. Sie sind in der Regel wohl nicht böse gemeint, sollen niemanden bloßstellen. Aber Schrift und Typographie und (Recht-)Schreibung haben schließlich miteinander zu tun. Da verstehe ich es als eine Art Basiskultur, wenn man grobe Schnitzer nicht einfach unkommentiert stehen lässt. Und manchmal ist es auch einfach ein bisschen lustig ("Die Datev ist dem Genitiv ihr Tod").

oh mein gott, dieses Forum ist eine Brutstätte von kleinkarierten Grammar-Nazis. Bestimmt ist euer Lieblingsbuch "Der Dativ ist dem Genetiv sein Tod".

Du darfst

a) hier gern ein bisschen weniger aggressiv auftreten :peng:

b) mich auch im Singular anreden, der Pluralis majestatis ist nicht nötig. Und wenn doch, dann bitte korrekt: „… ist Euer …“ :lol:

Hier nochmal was zum lesen, Euer S(!)pieß(!)igkeit

http://encyclopediadramatica.com/Grammar_nazi

Oh Gott, das macht’s nicht besser.

(Nur der Vollständigkeit halber: die korrekte Anrede wäre in diesem Fall „… Eure …“, nicht „… Euer …“) :schonklar::mrgreen:

spiesser … eine Brutstätte von kleinkarierten Grammar-Nazis.

… ist mir eine Ehre. :huhu:

Bestimmt ist euer Lieblingsbuch "Der Dativ ist dem Genetiv sein Tod".

Nein. Sick ist ein Realo, ein Häretiker, er schreibt zum Beispiel sog. »Neue Rechtschreibung«. Kein anständiger fundamentalistischer Grammar-Nazi gibt sich mit Sick ab.

… und warum wird der smilie nicht angezeigt?

das Smilie. :schonklar:

... und der Bruder vom Dativ ist der Genitiv, so korrekt wollen wir dann schon sein!

:wink:

Nicht so in Österreich, da wird die Form Genetiv bevorzugt.

Hier nochmal was zum lesen, Euer S(!)pieß(!)igkeit

http://encyclopediadramatica.com/Grammar_nazi

Oh Gott, das macht’s nicht besser.

(Nur der Vollständigkeit halber: die korrekte Anrede wäre in diesem Fall „… Eure …“, nicht „… Euer …“) :schonklar::mrgreen:

Und ich hab noch überlegt :(

… und warum wird der smilie nicht angezeigt?

das Smilie. :schonklar:

wer sagt das?

… und warum wird der smilie nicht angezeigt?

das Smilie. :schonklar:

wer sagt das?

Der Duden:

Bildschirmfoto.png[/attachment:332piuqw]

post-14085-1355407653,0928_thumb.png

Wäre nur halb so lustig, wenn sich nicht genau diejenigen über orthografische Ungenauigkeiten aufregten, die mal prinzipiell Schwierigkeiten mit dem Genus haben oder so einen Stuss wie zitieren mit "c" schreiben. 8)

Ich sehe schon, IKEA bewegt die Gemüter … :mrgreen::hammer:

Wäre nur halb so lustig, wenn sich nicht genau diejenigen über orthografische Ungenauigkeiten aufregten, die mal prinzipiell Schwierigkeiten mit dem Genus haben oder so einen Stuss wie zitieren mit "c" schreiben. 8)

Schöööön beobachtet :hammer::huhu::biglove:

Wäre nur halb so lustig, wenn sich nicht genau diejenigen über orthografische Ungenauigkeiten aufregten, die mal prinzipiell Schwierigkeiten mit dem Genus haben oder so einen Stuss wie zitieren mit "c" schreiben. 8)

Stuß?! :shock:

Ich citire Adelung:

Citiren, verb. reg. act. aus dem Lat. citare und Franz. citer. 1) Kraft habender Gewalt, oder auf eine verbindliche Art, vorladen. So läßt der Richter die Parteyen citiren, vorladen, ihnen vor Gericht zu erscheinen befehlen. Geister citiren, durch Beschwörungsformeln zu erscheinen nöthigen. 2) † Anführen. Eine Stelle aus einem Buche citiren, anführen. Daher die Citati?n, plur. die -en, in beyden Bedeutungen, die Vorladung, Anführung.

Adelung, Johann Christoph:

Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart. Bd. 1. Von A - E. - Leipzig, Breitkopf und Härtel, 1793 :hammer:

Ich bin mal wieder total von den Socken ob Eurer Wonne am kreativen Gedankenhopping! Ganz große Unterhaltung, Dankeschön, das hat mir meinen späten Feierabend ungemein versüßt. :huhu:

ich würde mich eher freuen wenn man beim thema bleiben könnte und dieses 'gelaber' ins OT verschieben könnte. in letzter zeit wird hier jedes thema zerquatscht, da macht es mir keinen spaß mehr die threads zu verfolgen. :blabla:

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