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Bewerbungsschriftart für wissenschaftlichen Bereich


EinJemand

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EinJemand

Hallo.

Ich kenne mich mit Typographie kaum aus und wollte meine Bewerbung gerne mit LaTeX setzen.

Nun suche ich eine passende Schriftart (ich habe vor mich bei einem industriechemischen Betrieb zu bewerben) und habe eine "große" Auswahl an Schriften ausgemacht, die ich nehmen würde und suche Hilfe beim Auswahlprozess ...

Hier zwei Listen der Schriften nach "eigener Beliebtheit" sortiert.

Die erste Liste enthält Schriften, die ich als Laie mit "Standardschriften" bezeichnen würde, die zweite Liste enthält "besondere" Schriften. (Die eventuell zu aufdringlich wirken würden ...)

  1. Iwona[/*:m:1x5qwre7]
  2. Biolinum[/*:m:1x5qwre7]
  3. Optima[/*:m:1x5qwre7]
  4. TeX Gyre Heros[/*:m:1x5qwre7]

  1. Tapir[/*:m:1x5qwre7]
  2. Universal[/*:m:1x5qwre7]

Was meinen denn die Profis so dazu?

(Soetwas wie Humanist geht garnicht, oder?)

PS.: Lassen sich irgendwelche Rückschlüsse über mich ziehen, durch diese Schriftvorschläge? Habe ich ein "gebrochenes Händchen" für passende Schriften?

OffTopic:

Ich hoffe auf solche Fragen demnächst verzichten zu müssen, wenn das Buch "Wegweiser Schrift. Erste Hilfe im Umgang mit Schriften: Was passt, was wirkt, was stört" angekommen ist und ich damit anfange. (War das Buch eine gute Wahl?)

mfg EinJemand :)

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Phoibos

für welchen wissenschaftlichen bereich? die unterschiedlichen disziplinen haben doch reichlich unterschiedliche schriftgewohnheiten.

und die humanist würd ich nicht mal nem mittelalter-dozenten vorsetzen. vielleicht einem lehrer im bereich mittelalterliche geschichte, der sonst comic sans einsetzt...

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Kathrinvdm
OffTopic:

Ich hoffe auf solche Fragen demnächst verzichten zu müssen, wenn das Buch "Wegweiser Schrift. Erste Hilfe im Umgang mit Schrift: Erste Hilfe im Umgang mit Schriften. Was passt, was wirkt, was stört" angekommen ist und ich damit anfange. (War das Buch eine gute Wahl?

mfg EinJemand :)

Generell sind alle Bücher von Hans Peter Willberg zu empfehlen. :) Für den Einstieg sind der „Wegweiser Schrift“ und „Erste Hilfe in Typografie“ goldrichtig, für den tieferen Einblick ist das Buch „Lesetypografie“ von Willberg und Friedrich Forssman toll.

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Uwe Borchert

Hallo,

PS.: Lassen sich irgendwelche Rückschlüsse über mich ziehen, durch diese Schriftvorschläge? Habe ich ein "gebrochenes Händchen" für passende Schriften?

Ja. Also mit Tapir oder Universal kannst Du Dich gut blamieren. Es bleiben also erst mal die ersten vier Schriften. Aber die drei Humanistischen (Biolenium, Optima und Iwona) erscheinen mir für Industrie und Chemie etwas zu *räusper* menschlich. (Besser wäre da die Computer Modern Bright AKA CMBR.) Bleibt also die TG Hero oder andere Helvetica-Ersatzschriften (Nimbus SansL). Ansonsten werfe eine Blick auf die Vera BT bzw Deja VU. Gibt es als Paket Bera für LaTeX.

PS: Die Auswahl Serifenlose ist für Chemie und Industrie IMHO richtig.

MfG

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Uwe Borchert

Hallo,

Ich würde mal schauen, wie das Unternehmen der Wahl denn selbst so auftritt, das ist schon mal ein Zeichen in welche Richtung es gehen könnte.

Der Singular ist hier leider fehl am Platz. Bei der aktuellen Lage am Arbeitsmarkt ist ein Pluralis Maximalis angesagt. :x Oder anders: Die Schriften müssen recht breit und universell ausgesucht werden.

http://www.typografie.info/typowiki/index.php?title=Hausschrift-Liste_Unternehmen-zu-Schrift

Ein kurzes Überfliegen der Liste legt mir die Neue Helvetica nahe. In diesem Fall die Nimbus SansL (URWPP) oder die TexGyre Hero. Für Online-Bewerbungen (PDF) ist die DejaVu/BT-Vera/Bera auch eine gute Wahl. Diese Bewerbungen werden häufig am Bildschirm vorselektiert. Ich weiß jedoch nicht ob sie im Bereich Chemie passt. Im Bereich Elektronik passt sie jedoch (wegen der Gewöhnung am Tahoma und Verdana?).

MfG

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bertel
Der Singular ist hier leider fehl am Platz. Bei der aktuellen Lage am Arbeitsmarkt ist ein Pluralis Maximalis angesagt. :x Oder anders: Die Schriften müssen recht breit und universell ausgesucht werden. …

Das ist genau der Fehler, den viele begehen: Eine Standardbewerbung, ohne auf das Unternehmen einzugehen. Was die HRs heute sehen wollen ist eine Beschäftigung mit dem Unternehmen, dessen Kunden usw. und eine daraus resultierende individuelle Bewerbung. :!:

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Uwe Borchert

Hallo,

Der Singular ist hier leider fehl am Platz. Bei der aktuellen Lage am Arbeitsmarkt ist ein Pluralis Maximalis angesagt. :x Oder anders: Die Schriften müssen recht breit und universell ausgesucht werden. …

Das ist genau der Fehler, den viele begehen: Eine Standardbewerbung, ohne auf das Unternehmen einzugehen. Was die HRs heute sehen wollen ist eine Beschäftigung mit dem Unternehmen, dessen Kunden usw. und eine daraus resultierende individuelle Bewerbung. :!:

Du hast meine Aussage vollkommen mis[s|t]verstanden. Du musst einfach nur den Eindruck richtig rüberbringen. So wie es halt in der Werbung und anderen Arten von Propaganda üblich ist.

Der Inhalt des Anschreiben ist wichtig , ebenso der Textsatz. Dieser sollte auch sehr sauber sein. Die Schrift darf nur nicht stören und ist deshalb nachrangig zu betrachten. Eine solide, neutrale Schrift reicht. KO-Kriterien lauern wo ganz anders!

*EDIT*

Nachtrag zum besseren Verständnis: Pluspunkte gibt es für den schriftlichen Inhalt und auch für den guten Satz. Für die ,,richtige Schrift'' gibt es keinen Bonus, nur Punktabzüge für die ,,falsche Schrift''.

*ENDE*

MfG

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bertel
… Du hast meine Aussage vollkommen mis[s|t]verstanden.

Nö.

… Nachtrag zum besseren Verständnis: Pluspunkte gibt es für den schriftlichen Inhalt und auch für den guten Satz. Für die ,,richtige Schrift'' gibt es keinen Bonus, nur Punktabzüge für die ,,falsche Schrift''. …

Doch, genau den Bonus gibt es. Nicht vordergründig, sondern unterschwellig. Das ist eben der Eindruck, den eine Bewerbung hinterlässt. Ob ein HRler den "guten Satz" honoriert, wage ich mal zu bezweifeln. Besonders in einem nicht-kreativen Umfeld.

Du kannst natürlich auch komplett aus dem Rahmen fallen, das muss dann aber perfekt gemacht sein (und somit noch wesentlich individueller) um nicht negativ auszufallen.

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Uwe Borchert

Hallo,

… Du hast meine Aussage vollkommen mis[s|t]verstanden.

Nö.

Doch.

… Nachtrag zum besseren Verständnis: Pluspunkte gibt es für den schriftlichen Inhalt und auch für den guten Satz. Für die ,,richtige Schrift'' gibt es keinen Bonus, nur Punktabzüge für die ,,falsche Schrift''. …

Doch, genau den Bonus gibt es. Nicht vordergründig, sondern unterschwellig.

Soweit stimmt`s noch ansatzweise.

Das ist eben der Eindruck, den eine Bewerbung hinterlässt. Ob ein HRler den "guten Satz" honoriert, wage ich mal zu bezweifeln. Besonders in einem nicht-kreativen Umfeld.

Das ist falsch! Es ist in erster Linie der saubere und korrekte Satz der positiv auffällt und den Bonus bringt. Ob dieser Satz mit einer (passenden) Helvetica, Univers oder Arial gesetzt wurde macht dann keinen richtigen Unterschied mehr. Wichtig ist da der Inhalt und das Gesamterscheinunsgbild durch den Satz.

Ganz grob: Wenn Du mit der Bewerbung und einer passenden Helvetica 100 Punkt hast gibt es für die Univers keinen Abzug, in den meisten Fällen nicht mal für die Arial. Abzüge gibt es für ganz andere Dinge. Da sind Alter, Herkunft und Geschlecht wichtiger.

Du kannst natürlich auch komplett aus dem Rahmen fallen, das muss dann aber perfekt gemacht sein (und somit noch wesentlich individueller) um nicht negativ auszufallen.

Da selbst die Grafiker in meinem Freundes- und Bekannten das nicht so ohne weiteres hinbekommen betrachte ich das als nicht sinnvoll. Es ist ineffizient und kann auch nach hinten losgehen. Der Bewerber kennt die Erwartungshaltung des/der Leser nicht wirklich. DIN 676 + DIN 5008 einzuhalten ist IMHO auf der sicheren Seite und macht weniger Arbeit als Kreativität.

MfG

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bertel
Das ist eben der Eindruck, den eine Bewerbung hinterlässt. Ob ein HRler den "guten Satz" honoriert, wage ich mal zu bezweifeln. Besonders in einem nicht-kreativen Umfeld.
Das ist falsch! Es ist in erster Linie der saubere und korrekte Satz der positiv auffällt und den Bonus bringt. Ob dieser Satz mit einer (passenden) Helvetica, Univers oder Arial gesetzt wurde macht dann keinen richtigen Unterschied mehr. Wichtig ist da der Inhalt und das Gesamterscheinunsgbild durch den Satz. …
So war das mal vor vielen, vielen Jahren.
Du kannst natürlich auch komplett aus dem Rahmen fallen, das muss dann aber perfekt gemacht sein (und somit noch wesentlich individueller) um nicht negativ auszufallen.
Da selbst die Grafiker in meinem Freundes- und Bekannten das nicht so ohne weiteres hinbekommen betrachte ich das als nicht sinnvoll. Es ist ineffizient und kann auch nach hinten losgehen. Der Bewerber kennt die Erwartungshaltung des/der Leser nicht wirklich. DIN 676 + DIN 5008 einzuhalten ist IMHO auf der sicheren Seite und macht weniger Arbeit als Kreativität. MfG

Da würde ich meinen Freundeskreis ändern … :mrgreen:

Klar, DIN 5008 ist immer toll, damit wirst du auch sicher aus der Masse herausstechen und dem HRler zeigen, dass du dich für genau dieses Unternehmen interessierst. :schonklar:

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Uwe Borchert

Hallo,

Klar, DIN 5008 ist immer toll, damit wirst du auch sicher aus der Masse herausstechen und dem HRler zeigen, dass du dich für genau dieses Unternehmen interessierst. :schonklar:

Ich hätte noch Duden dazu schreiben sollen, dann wäre es richtig gewesen. Mein Fehler. Der Rest der Aussage ist aber korrekt. Die Anwendung der geltenden Konventionen ist eine reine Formsache. Das Interesse am Unternehmen muss man verbal in den Text verpacken. Du versuchst gerade das falsche (und total ineffiziente) Werkzeug für diesen Zweck zu verwenden.

MfG

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bertel

Mir hat kürzlich ein leitender HRler eines bayerischen Automobilkonzerns etwas anderes erzählt, jenes habe ich versucht hier wiederzugeben. Wenn der gute Mann sich derart täuscht und seinen Job – deiner Meinung nach – falsch und ineffizient gestaltet, tut mir das leid für ihn. Allein, ich glaube nicht, dass es so ist.

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Uwe Borchert

Hallo,

Mir hat kürzlich ein leitender HRler eines bayerischen Automobilkonzerns etwas anderes erzählt, jenes habe ich versucht hier wiederzugeben. Wenn der gute Mann sich derart täuscht und seinen Job – deiner Meinung nach – falsch und ineffizient gestaltet, tut mir das leid für ihn. Allein, ich glaube nicht, dass es so ist.

Du hast ihn sicher missverstanden, genau so wie Du meine Ausführungen missverstanden hast. Die Identifikation mit dem Unternehmen wollte er verbal gezeigt bekommen. Den sauberen Satz sieht er und die Auswahl einer (!) richtigen Schrift auch. Aber er wird sehr sicher nicht wegen einer Univers statt Helvetica aussortieren. Er wird vielleicht sogar eine Arial nicht als negativ werten. (Wobei die Arial aber ein vermeidbares Restrisiko darstellt.)

MfG

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bertel
Du hast ihn sicher missverstanden, genau so wie Du meine Ausführungen missverstanden hast. Die Identifikation mit dem Unternehmen wollte er verbal gezeigt bekommen. Den sauberen Satz sieht er und die Auswahl einer (!) richtigen Schrift auch. Aber er wird sehr sicher nicht wegen einer Univers statt Helvetica aussortieren. Er wird vielleicht sogar eine Arial nicht als negativ werten. (Wobei die Arial aber ein vermeidbares Restrisiko darstellt.) MfG

Na sicher, du weißt ja offensichtlich besser, was er mir erzählt hat, was er wollte, was er wie sieht. :neenee:

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Uwe Borchert

Hallo,

Na sicher, du weißt ja offensichtlich besser, was er mir erzählt hat, was er wollte, was er wie sieht. :neenee:

Er wird mehr oder weniger den üblichen Standard vorgetragen haben? Der ist ziemlich fix in deren Köpfen und trotz massiver Inkonsistenz in weiten Bereichen berechenbar. Das was Du schreibst passt übrigens sehr gut dazu, wenn man die verschiedenen Wahrnehmungen und Wichtungen bei verschiedenen Positionen berücksichtigt.

MfG

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Kathrinvdm

Also, ich persönlich meine, dass die Wahl einer Schrift auch in einer designfremden Arbeitsumgebung eine relevante Wirkung hervorruft. Auch wenn der Personalentscheider eines Chemieunternehmens nicht vordergründig mit Schriftdesign zu tun hat, so kann er doch deren Wirkung wahrnehmen. Lesbarkeit, Lesefreundlichkeit und Attribute wie zum Beispiel „sachlich, freundlich, technisch, gewöhnlich, altmodisch, modern, …“ werden intuitiv erfasst und fließen in den Gesamteindruck des sich Bewerbenden mit ein. Das ist doch eine ganz menschliche Reaktion – warum sollte der Personalchef eines eher technisch orientierten Unternehmens nicht daran interessiert sein, einen – neben seiner fachlichen Eignung in Betracht kommenden – auch menschlich angenehm anmutenden Bewerber einzustellen, statt eines fachlich ebenso geeigneten Arial-Übeltäters? Ich überspitze etwas aber ich glaube schon, dass die Schrift eine nicht unwichtige Facette der Selbstdarstellung ausmacht.

Insofern gefällt mir Bertels Vorschlag, den Firmenauftritt zu analysieren und sich in der Bewerbung im Schriftduktus anzupassen, als praxisnah und gewitzt. Natürlich soll man kein Mimikry betreiben, aber eine angemessene Annäherung finde ich durchaus schlau. :)

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ThierryM

ich muss uwe hier zustimmen, dass meines erachtens eher guter satz (angenehme lesegröße, passender zeilenabstand, schöne kante usw.) als eine hervorstechende schriftauswahl gewürdigt wird. wenn sich der text ?üssig liest und typogra?sch transparent ist, dürfte das den besten eindruck machen. die meisten personaler werden, selbst unterschwellig, keinen unterschied zwischen gut gesetzter arial oder times new roman und ebensolcher thesans oder minion merken. die gefahr, mit einer durchschnittsschriftart für durchschnittlich gehalten zu werden, ist wohl geringer als die, mit einer extravaganteren schriftart irritation hervorzurufen. man kann natürlich glück haben, zufällig genau den nerv des lesers treffen und sich dadurch von einem sonst gleich quali?zierten mitbewerber absetzen, aber die wahrscheinlichkeit, das durch bloße schriftauswahl zu erreichen, halte ich für gering.

wovon ich abraten würde, ist, die hausschrift des unternehmens für bewerbungen zu verwenden – sofern es sich nicht um systemfonts handelt. das könnte anmaßend wirken.

bye

thierry

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CRudolph

Ich persönlich empfinde den Ansatz ja als völlig verkehrt. Eine gewisse Flexibilität ist natürlich erwartet, aber ich muß **mich** doch verkaufen. Ich würde immer zu einer Schrift greifen, von der ich das Gefühl habe, daß sie mich repräsentiert und ich gut mit ihr leben kann. Ganz davon abgesehen daß natürlich die Personaler auch nicht unbedingt viel mit dem CD der Firma am Hut haben müssen. In dem Sinne würde ich eher Uwe zustimmen: nicht das Layout meiner Bewerbung muß sich dem CD der Firma anpassen, sondern ich muß mich darüber informieren, worum es der Firma inhaltlich geht.

Aber das ist nur meine persönliche Meinung. :|

Christian

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Kathrinvdm
… guter satz (angenehme lesegröße, passender zeilenabstand, schöne kante usw.) …

Das setze ich bei einer Bewerbung natürlich ohnehin voraus, die Schrift an sich ist lediglich eine zusätzliche Facette. Selbstverständlich sollte sie weder zu extravagant sein noch identisch mit der Unternehmensschrift, das habe ich ja auch geschrieben. :)

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Kathrinvdm
… Ganz davon abgesehen daß natürlich die Personaler auch nicht unbedingt viel mit dem CD der Firma am Hut haben müssen. …

Da hast Du natürlich recht! Aber man kann am Erscheinungsbild einer Firma doch eine generelle Anmutung entnehmen, der man sich – wenn es dem eigenen Stilempfinden nicht wirklich zuwider läuft – annähern kann. Zumindest lässt sich erkennen, wie konservativ oder modern ein Unternehmen auftritt. :)

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CRudolph

Ja, aber soll ich dann »Bäumchen wechsel Dich« spielen? Wenn eine Firma ein sehr konservatives Erscheinungsbild hat, dann verfasse ich eine sehr konservative Bewerbung? Auch wenn ich mich selber als ganz und gar nicht konservativ empfinde? Und bei der nächsten Firma mache ich das dann ganz anders?

Meine Haltung mag beim heutigen Arbeitsmarkt vielleicht etwas blauäugig sein; ich habe es bisher aber noch nicht erlebt, daß jemand sich verrenkt hätte um eine Stelle in einem Umfeld zu bekommen, was nicht seiner Persönlichkeit entspricht, und dann dort dauerhaft glücklich geworden ist. Eine Bewerbung muß doch ausdrücken: »Das hier bin ich, dies ist was ich gut kann, die Firma braucht mich aus genau diesen Gründen, wenn ich ins Firmenprofil passe, dann lade mich ein, wenn nicht dann werden wir vermutlich beide nicht glücklich!«

Oder lebe ich hier irgendwie gerade völlig im akademischen Elfenbeinturm? :?

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