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Hervorgehobene Antworten

Bundschwund ist schön.  :nicken:

 

Lieber Kollege Pachulke, haben wir dafür ein Regalplätzchen im Sprachpflegearchiv frei?

 

Du kannst ja mal nachsehen, ob sich da irgendwo ein geeigneter Platz findet. Schön ist es. :nicken:

Nennt sich das nicht Bundzugabe (bzw. Bundabnahme)?

Wenn es wirklich das ist, was pomeranz meint, dann kenn ich das unter Bundzuwachs oder Verdrängung.

Aber Bundzuwachs bezieht sich doch darauf, dass die Seiten eines dicken Magazins zu Mitte hin aus dem Cover herausstehen und das korrigiert werden muss beim anlegen der Seiten.

Ich zitiere mal Laserline

Was ist Bundzuwachs?

Spricht man in der Druckbranche vom "Bundzuwachs" ist damit der Effekt gemeint, der durch die Papierdicke beim Zusammenlegen und Binden einer Broschüre mit Rückenstich- oder Ringösenbindung verursacht wird. Faltet man viele Papierbogen ineinander, liegt nach dem Endschnitt durch den Buchbinder der Seiteninhalt der inneren Bogen dichter an der offenen Broschürenseite als bei den äußeren Bogen. Dieser Effekt kann bei einer geringen Seitenzahl vernachlässigt werden. Ab einem Seitenumfang von ca. 48 Seiten aber kann man das "Wandern" des Satzspiegels bemerken, so dass die Zugabe eines Bundzuwachses wichtig wird.

Wäre demnach nicht das gleiche wie Bundschwund … für letzteres kenne ich übrigens noch das schnöde Wort Bindekorrektur …

PS: Damit das hier nicht ganz offtopic (welches deutsche Wort empfiehlt die Sprachpflegegruppe denn für diesen Anglizismus) wird: Mir gefällt die version ohne Kopflinien gut. Die abgekanteten Linien haben für mich eine Klammerung ergeben, die keinen Sinn macht. Die lebende Kolumne als Klammer für den Haupttext ist ok, aber die Seitenzahl als übergeordnete Klammer zu den Marginalien fand ich fragwürdig …

Das find ich blöd, wenn auch adäquat … ich bleibe vorerst bei offtopic :-)

  • Ersteller

In der letzten Version habe ich ganz auf die Linie(n) verzichtet. Mich interessiert, wie euch der jetztige Satzspiegel gefällt.

 

PS: Und von Stefan und Schnitzel hätte ich bitte gern noch einen Kommentar zu den jetzt eingesetzten Schriftschnitten der Bernini Sans.

Ohne Linie wirkt es heller und luftiger – dem steht allerdings noch die fette Überschrift entgegen. Ob das gut ist oder nicht, müsste man evtl. bezüglich des Themas überlegen. Mir persönlich wirkt es zu schwer. Die Halbfette beim Unterkapitel finde ich okay.

Könnte man die Condensed noch so weit verdünnen/entbolden, dass Überschrift und Unterüberschrift in etwa gleichgewichtig wirken und sich nur in Größe und Weite unterscheiden?

Die Unterunterüberschrift finde ich jetzt wesentlich besser – sie gliedert sich ein, bleibt aber offensichtlich.

Ja, obwohl ...

... ich würd’s vielleicht ein klein bisschen sperren  :-?

  • Ersteller

Ich habe den Kapitelüberschriften nun etwas mehr Laufweite gegeben.

 

Mittlerweile bin ich zufrieden. Danke an euch alle für die Hilfe!

Die letzte Variante [satzspiegel8.pdf] gefällt mir persönlich auch am besten. Ich fänd es schöner, wenn Kapitelname, Unterkapitelname und Unterunterkapitelname die gleiche Weite (Narrow) hätten, aber da wird es dann wohl Schwierigkeiten mit längeren Kapitelnamen geben. Also, alles in allem eine gute Lösung.

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