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Welche Schrift ist das? (Schreibschrift)


stunned
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Empfohlene Beiträge

Hallo,

 

 

Der richtige Name ist nach meinen Kenntnissen Brush Script, auch wenn zwei oder drei Versionen der Brush Script nur Brush heißen..

 

Typeface: Brush Script

Designer: Robert E. Smith
Year: 1942
Publisher: Linotype, Adobe, Monotype ...
Design owner: ITC

 

MfG

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Hallo,

 

war einfach, ne? Danke :-))

 

Ja. Das ist eine der bekanntesten Schriften, welche eigentlich jeder mit Basiskenntnissen kennen sollte. Du bist noch Mauszubildender? :baeh:

 

MfG

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Bei CorelDraw hieß die übrigens lange Banff und gehörte als WFN-Schriftart schon bei Version 1.2 zum damals noch mageren Lieferumfang.

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ist mir klar, dass es sich um eine ziemlich alte schrift handeln muss.... (gehört zur Wiederherstellung eines ziemlich alten Logos - ca. ende 80er Jahre)

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Hallo,

 

ist mir klar, dass es sich um eine ziemlich alte schrift handeln muss.... (gehört zur Wiederherstellung eines ziemlich alten Logos - ca. ende 80er Jahre)

 

:tutor:

Die Schrift ist etwas älter und ich habe ja die Angaben schon gepostet. 1942 von Robert E. Smith im Auftrag von ITC geschnitten. Ab den 1950ern war die Schrift in Wirtschaftswunderschland sehr beliebt und hier in Karlsruhe findet man noch einiges an alten Leuchtreklamen aus den 1960ern und 1970ern mit der Brush Script. Man findet sie auch in alten Designs. Das Gegenstück dazu ist die Reporter Two von Carlos Winkow aus dem Jahr 1938. Beides sind rohe Pinselschriften aus der Zeit um 1940, aber der Verwendungszweck war jeweils ein anderer.

 

https://www.myfonts.com/fonts/bitstream/brush-script/brush-script/?meta=/93/Brush+Script/Brush+Script

 

Kommerzielle Anwendungen wie Werbung und zeitgenössisches Design das gefällig daherschleicht und trotzdem modisch wirken sollte.

 

 

Reißerisch und aggressiver, ideal für Krimis und revolutionäre Politik. Das Schreiben an der Wand ist in dieser Schrift gestaltet.

 

Der glatte Kommerz der Brush Script steht der reißerischen Aufmachung der Reporter Two gegenüber. Die beiden Schriften sind exemplarische Pinselschriften und so was wie Gegenpole in der Gestaltung. Ich würde das als Basiswissen deklarieren.

 

MfG

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Hallo,

 

Bei CorelDraw hieß die übrigens lange Banff und gehörte als WFN-Schriftart schon bei Version 1.2 zum damals noch mageren Lieferumfang.

 

Bei TeX/LaTeX gibt es diese Schrift als „BrushScriptX-Italic“ von Maurizio Loreti:

http://dante.ctan.org/tex-archive/fonts/brushscr/

 

So ziemlich jeder sollte eine Form der Brush Script bei seiner Software dabei haben. Jeder, aber auch wirklich jeder! :nicken:

 

MfG

 

Uwe Borchert

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Die lächerliche Reporter-Digitalisierung hat mit dem Original nur sehr wenig zu tun, es ist eher eine Fransen- als eine Pinselschrift.

 

Daß man solche Schriften »braucht«, glaube ich nicht. Man sollte Schreib- als Satzschriften nur selten verwenden, weil es sich dabei um meistens mehr und gelegentlich weniger unvollkommene Imitate handelt. Man beschäftige lieber Kalligrafen.

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Man sollte Schreib- als Satzschriften nur selten verwenden, weil es sich dabei um meistens mehr und gelegentlich weniger unvollkommene Imitate handelt. Man beschäftige lieber Kalligrafen.

 

 

Wir können diese häufig vorgetragene Faustregel im Jahr 2016 wirklich mal beerdigen. Sie ist schon generell fraglich, aber heute im Zuge der technischen Entwicklungen einfach überholt. 

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Hallo,

 

Die lächerliche Reporter-Digitalisierung hat mit dem Original nur sehr wenig zu tun, es ist eher eine Fransen- als eine Pinselschrift.

 

Daß man solche Schriften »braucht«, glaube ich nicht. Man sollte Schreib- als Satzschriften nur selten verwenden, weil es sich dabei um meistens mehr und gelegentlich weniger unvollkommene Imitate handelt. Man beschäftige lieber Kalligrafen.

 

Wirf einen Blick auf die Arbeiten aus den 1960ern und 1970ern. Für die einfachen Gebrauchsgrafiken waren diese Schriften angemessen. Nicht immer ist ein Kalligraf oder eine Kalligräfin im Budget und/oder der Zeitplanung vorgesehen.

 

Wir können diese häufig vorgetragene Faustregel im Jahr 2016 wirklich mal beerdigen. Sie ist schon generell fraglich, aber heute im Zuge der technischen Entwicklungen einfach überholt. 

 

Wenn ich mir die Entwicklung so ansehen ... war ab dem erfolgreichen Aufkommen des Fotosatz bereits das Hinwegsterben dieser Faustregel aus den alten Bleisatzzeiten zu beobachten. Seit OTF haben wir da auch noch eine ganz neue Zeitrechnung und die technischen Möglichkeiten sind weit über dem, was man so im Alltag ausreizen kann. Ich muss da gerade an das Video zu Liza von Underware denken, da sieht man das schon ganz gut.

 

Liza Pro auf Myfonts.com:

https://www.myfonts.com/fonts/underware/liza/

https://www.myfonts.com/fonts/underware/liza/gallery.html

Das Video bei Underware.nl:

http://www.underware.nl/fonts/liza_lettering/

 

MfG

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Die besten OTF-Ergänzungen können die Kalligrafie nicht ersetzen, denn der Kalligraf denkt beim Schreiben kontextuell. Kalligrafie hat etwas mit Denken und mit Schwingungen zu tun, das kann einem keine Typen-Ergänzung abnehmen. Außerdem fehlt allen digitalen Schreibschriften die gleichbleibende Strichstärke bei unterschiedlichen Schriftgrößen, die der handgeführte Pinsel und noch viel mehr die Feder aber stets beibehält. In dieser Hinsicht sind sogar Bleisatzschreibschriften den digitalen überlegen. Ich habe eine Anglaise in 60p im Kasten, die hat Haarlinien in derselben Stärke wie die Typen in 12p. Die digitalen Schreibschriften sind in großen Größen meistens klobig und in kleinen zu eng.

 

Daß es auch schlechter und billiger geht und meistens gemacht wird, ist auch mir bekannt. Selten setze ich auch Schreibschriften als Satzschrift ein, und dann mit Bedauern und schlechtem Gewissen. Es war schon immer eine Regel nur für Kenner und Genießer, daß man Schreibschriften nicht imitieren kann, es wurde ständig gemacht. Als Ersatz gab es aber auch Schreibschriften, die gar nicht so taten, als seien sie mit der Feder geschrieben. Schwungvollere Kursive sozusagen. Gibt es heute auch.

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Die besten OTF-Ergänzungen können die Kalligrafie nicht ersetzen, denn der Kalligraf denkt beim Schreiben kontextuell.

 

 

Und da irrst du dich. OpenType-Schreibschriften, die übrigens von Kalligrafen gemacht werden(!), haben keinerlei Limits, was kontextsensitive Eingriffe angeht. Das gilt nicht nur für jeweils perfekte Verbindung angrenzender Buchstaben, sondern einfach für alles. Der vollautomatische ausladende Schwung am letzten Buchstaben tauscht sich nicht nur beim 2. Auftreten automatisch aus, er prüft gegebenenfalls auch vorher, ob er nicht eventuell mit Ober- und Unterlänger anderer Buchstaben kollidieren würde. Nur als Beispiel. Oder um es kurz zu machen: Alles, was der Kalligraf schreiben kann, kann er heute auch in einen Font stecken. Isso. Wenn du das nicht wusstest, bist du einfach nicht auf dem neuesten Stand. Es gibt im visuellen Ergebnis keine zwingende klare Trennung in Kalligrafie und Satzschrift mehr. Der vom guten Kalligrafen erstellte OpenType-Font kann genauso gut oder besser sein, als was ein bestimmter lokaler Kalligraf vielleicht schreiben kann. Deine Faustregel ist also irreführend bis falsch. Der Kalligraf kann es nicht automatisch besser und der Font hat nicht automatisch einen Mangel. 

 

Ich verstehe auch den Grundgedanken bezüglich der Imitate nicht so ganz. ALLE Schriftstile sind Kinder der Handschrift. Auch unsere gewöhnliche Antiqua imitierte Handschrift und wurde dann Stil im wahrsten Sinne des Wortes – eine stilisierte Handschrift als Druckschrift. Schreibschriften sind da einfach ein anderer Stil, der über Jahrhunderte aber exakt die gleiche Berechtigung hatte. Nicht jeder Schrifteinsatz muss mit maximaler Individualität und Kontextsensitivität spielen, die die Kalligrafie theoretisch ermöglicht. Und auch Kalligrafie will dies umgekehrt ja nicht immer. Auch der Kalligraf schrieb und schreibt gegebenenfalls »wie gedruckt« – absichtlich und nicht als Mangel! Auch in diesem Punkt machst du eine Trennung auf, die so nicht wirklich existiert. 

 

Und ein letzter Punkt: Von welchen Anwendungen reden wir eigentlich? Die Einzelgestaltung als Kalligrafie oder Lettering vom Profi für ein gutes Buchcover oder ein Poster ist natürlich ganz wunderbar. (Könnte es ruhig wieder mehr davon geben.) Aber was ist mit der Schaugrößen-Schreibschrift für das Mode-/Koch-/Strick-Magazin oder die Website oder viele viele andere normale, typische Setzanwendungen. Da nach einem Kalligrafen zu rufen, der jede Überschrift einzeln anfertigt, ist natürlich vollkommen unrealistisch. Deine pauschalisierende Aussage macht da aber leider keine Unterschied.

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Du verstehst mich falsch. Mit kontextuell meinte ich keine Mathematik, sondern Gedanken. Sprachlichen Sinn. Wirkliche Schönschrift ist maschinell so wenig möglich wie Musik und Poesie. Gedanken lassen sich nicht »in einen Font stecken«.

 

Zur angesprochenen Strichstärke sagst du lieber nichts? Die Anglaise im Bleisatz muß wohl für jeden Schriftgrad zwischen 12 und 60 Punkt neu geschnitten worden sein, um in jedem Grad die Haarlinie als Haarlinie erscheinen zu lassen, in den kleinen Größen die Schleifen zu öffnen und in den großen zu verengen. Gibt es einen digitalen Font, der das bietet? Die Anglaise im Bleisatz bietet wenigstens das. Die Buchstabenanschlüsse sind natürlich oft Kompromisse. Immerhin ist das in einer so steifen Schrift noch halbwegs machbar, aber sie sieht nicht aus wie handgeschrieben. In der Handschrift, also der echten Kalligrafie, entscheidet das Unbewußte des Schreibers über die Qualität, man kann auch vom Wissen der Hand sprechen. In den Händen steckt Wissen, das den Typografen heute am Computer nicht zugänglich ist wie anderen Handwerkern, sofern sie nur Tasten drücken. Wenn ich mein Handwerk unterrichte, also Bleisatz, dann habe ich manchmal Schüler oder Studenten, deren Händen sehe ich an, daß sie Erfahrungen mitbringen. Wer vor dem Bleisatz einmal ein anderes Handwerk ausgeübt hat, zum Beispiel Tischlerei, faßt den Winkelhaken und die Lettern sofort anders an und macht viel weniger Fehler. Ich hatte mal einen 14jährigen Praktikanten, der diese Griffe nach dem ersten Erklären beherrschte. Ich war erstaunt. Die Erklärung: Er war im Tischtennis ein Meister, seine Hände waren trainiert. Auch der Bleisetzer hat im Schriftsatz seine eigene Qualität. Dadurch hat man beispielsweise später ermittelt, wieviele Setzer an einem mittelalterlichen Buch beteiligt waren. Der Handsetzer trifft oft nur mit seinen Händen typografische Entscheidungen, die dem heutigen Setzer abgenommen werden, etwa durch den Absatz-Setzer in In-Design. Gute digitale Setzer korrigieren, wenn diese Entscheidungen nicht gut genug sind, aber es ist ein anderes Arbeiten, wenn man korrigiert, als wenn man in einem Zug schafft. In der Handschrift steckt von diesem Wissen der Hände noch viel mehr als im Bleisatz, der gar nicht mehr so viele Möglichkeiten hat wie in Gutenbergs Zeit mit den verschieden breiten Typen. Die kalligrafische, die handwerkliche Qualität eines Schreibers oder Schriftmalers läßt sich nicht digital erzeugen. Der Mangel der digitalen Schreibschrift läßt sich nur immer besser bemänteln.

 

(Max Caflisch hatte für die automatischen Ersetzungen nur Spott übrig, und zwar nicht, weil sie zu seinen Lebzeiten noch nicht so toll waren, sondern weil er gut schreiben und lesen (sehen) konnte.)

 

»Isso« bedeutet vermutlich: »Das ist ganz einfach so.« Gegen diese Art »Argument«, ich würde es Aufstampfen nennen, läßt sich nichts vorbringen. Als Polemik finde ich das etwas dünn.

 

Den Unterschied zwischen Schriften, die so tun, als seien sie frisch geschrieben, und denen der Drucktypen zu erklären, erscheint mir müßig. Es geht bei der Kalligrafie erst einmal nicht um »maximale Individualität«. Das ist für digitalen Satz ohnehin ein unsinniger Gedanke. Es gibt keine individuellen Satzcomputer. Wir verstehen unter Kalligrafie, also Schönschrift, offenbar unterschiedliche Schriften. Ich spreche von mehr oder weniger sichtbarer Beseelung eines Gedankens, von dem schönen Zug des Wortes, von der Bewegung einer Hand; du verstehst darunter vielleicht eher systematische Vortäuschungen von »Echtheit«.

 

Ich spreche von allen Anwendungen. Kein Modemagazin, Kochbuch u. dgl. ist auf sog. Schreibschrift angewiesen. Daß geschriebene Qualität überall dort verlangt würde, ist in der Tat »unrealistisch«. Es ist Erstklassigkeit eigen, daß es sie nur als Ausnahme gibt.

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Die kalligrafische, die handwerkliche Qualität eines Schreibers oder Schriftmalers läßt sich nicht digital erzeugen.

Wie gesagt: Ob der Kalligraf eine Zeile schreibt – oder ob eben jener Kalligraf einen Font entwickelt der eben jene Zeile genauso setzt, wie er sie schreiben würde – es gibt dort nicht mehr diese klare Trennung, die du weiterhin verteidigst. Das kannst du gerne auf eine poetische Ebene heben (»beseelte Schrift«), mit Anekdoten und Autoritätsargumenten (»aber Caflisch sagt …«) unterfüttern. Das kratz meine diesbezüglichen Aussagen nicht im geringsten an. 

 

 

Gegen diese Art »Argument«, ich würde es Aufstampfen nennen, läßt sich nichts vorbringen. Als Polemik finde ich das etwas dünn.

 

Es ist weder Polemik, noch Aufstampfen. Es ist meine Erfahrung als Beobachter der Schriftszene und Schriftgestalter, der genau weiß, wie Typedesign technisch heute funktioniert. Wenn du es besser, nur zu: korrigiere mich! Aber Anekdoten aus der Bleisatz-Werkstatt sind dazu nicht geeignet.

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Du machst Erfahrungen als Bildschirmbeobachter, wie immer das gehen soll, ich erlebe nur ungeeignete Anekdoten. Geschenkt. Aber zur Strichstärke und den Größenbearbeitungen sagst du doch lieber nichts. Das wird jeder verstehen, der mit digitalen Schriften Handschrift in unterschiedlichen Größen imitieren will und ein Schriftbild bekommt, als würde der imaginierte Schreiber für jede Größe ein anderes Schreibgerät verwenden. Zumal bei Schriften mit Haarlinien ist es unmöglich, etwas anderes als ein mangelhaftes Imitat zu schaffen. Oder kannst du mir so etwas mit einer digitalen Schrift in guter Qualität zeigen?

 

Über deine Auffassung »Ob der Kalligraf eine Zeile schreibt – oder ob eben jener Kalligraf einen Font entwickelt der eben jene Zeile genauso setzt, wie er sie schreiben würde – es gibt dort nicht mehr diese klare Trennung, die du weiterhin verteidigst.« könntest du mal mit einem Kalligrafen sprechen, falls du an einer Erweiterung deiner Vorstellungen überhaupt interessiert bist und sie nicht nur als etwas betrachtest, an dem es nichts zu »kratzen« gibt.

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Aber zur Strichstärke und den Größenbearbeitungen sagst du doch lieber nichts.

Weil es für die Diskussion kaum relevant ist. Das Strichstärken-Thema ist eine generelle Frage von skalierende vs. nichtskalierende Fonts, nicht von gesetzt vs. geschrieben. Es liegt in der Hand der Schriftanwender skalierende Schriften in passenden Größen anzuwenden und etwa über gleichzeitige Verwendung mehrerer Größen zu entscheiden. Der Mangel, den du anprangerst, entsteht also nicht grundsätzlich, sondern wäre ein Ergebnis schlechter Designentscheidungen. 

 

… könntest du mal mit einem Kalligrafen sprechen, falls du an einer Erweiterung deiner Vorstellungen überhaupt interessiert bist und sie nicht nur als etwas betrachtest, an dem es nichts zu »kratzen« gibt.

Bitte nicht dieses Niveau. Diese unnötig verunglimpfenden Unterstellungen und Andeutungen, die sich nur aus absichtlichen Verdrehungen meiner Aussagen erklären, müssen wirklich nicht sein. 

Nur kurz:

A) Ja, ich spreche mit Kalligrafen und meine Aussagen sind ein Ergebnis solcher Gespräche. 

B) Bezüglich »Erweiterung der Vorstellung«: Hehe, sagt der richtige. ;-)  

C) Was das ankratzen angeht: Ärgerliche falsche Unterstellung! Die Aussage war nicht, dass an meinen Aussagen nichts zu rütteln wäre, sondern dass du sie auf der gleichen sachlichen Ebene widerlegen musst, die ich auch benutze. Ich habe sachliche Aussagen zum heutigen Typedesign gemacht. Es steht dir frei, diese zu berichtigen oder gar zu widerlegen. Aber weder ein Autoritätsargument, noch Anekdoten sind dazu geeignete Mittel. Das war eine Aussage zur Logik und Beweiskraft innerhalb von Debatten, nicht Ausdruck meiner vermeintlichen Sturheit. 

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Das Strichstärken-Thema ist eine generelle Frage von skalierende vs. nichtskalierende Fonts, nicht von gesetzt vs. geschrieben. Es liegt in der Hand der Schriftanwender skalierende Schriften in passenden Größen anzuwenden und etwa über gleichzeitige Verwendung mehrerer Größen zu entscheiden. Der Mangel, den du anprangerst, entsteht also nicht grundsätzlich, sondern wäre ein Ergebnis schlechter Designentscheidungen. 

 

Du kannst mir sicherlich ein paar digitale Spitzfederschriften mit Haarlinien nennen, die in verschiedenen Größen verfügbar sind, die Strichstärke dabei beibehalten und die Form von Schleifen und Innenräumen und die Proportionen von Ober-, Mittel- und Unterlängen anpassen und dazu für die deutsche Sprache allerlei Alternativzeichen enthalten wie mehrere sch-Versionen, sowohl klein als auch groß. Wenn möglich, ohne nachträgliche Glättung des Federstrichs. Also im Grunde das, was der Kalligraf mit der Spitzfeder schreibt.

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Die Frage stellt sich nicht bzw. ist kaum relevant, wenn du dir die Mühe machst, meine Aussagen wirklich zu verstehen. 

Das muß ich mir als Standardantwort für alle Lebenslagen merken.

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Also, ich finde diese Frage ebenfalls ausgesprochen interessant.

 

Mag sein. Ob sie interessant ist oder nicht, sagt aber nichts darüber aus, ob sie für die im Raum stehende Frage Relevanz hat oder nicht. 

 

 

Das muß ich mir als Standardantwort für alle Lebenslagen merken.

 

 

Und wieder nur Spott, statt sachlicher und belastbarer Argumente. 

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