Jump to content
Typografie.info
Dieter Stockert

Hängender Einzug bei Textumfluss

Empfohlene Beiträge

Dieter Stockert

Ich bin nicht auf Eier-, sondern auf Lösungssuche, und zwar für folgendes Problem: Wenn ich ein Absatzformat mit hängendem Einzug habe, wird der Einzug nicht beachtet, wenn da ein anderer Rahmen, für den Textumfluss eingestellt ist, in die Quere kommt.

 

Einzug.png

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Ralf Herrmann

Man sieht ja an dem Bild auch, warum das so ist. Welches Ergebnis würdest du denn erwarten/wünschen? 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Þorsten
vor 1 Stunde schrieb Dieter Stockert:

Ich bin nicht auf Eier[…]suche

There’s your problem right there. :!:

 

Gerade eben schrieb Ralf Herrmann:

Welches Ergebnis würdest du denn erwarten/wünschen? 

War ich auch gerade dabei zu schreiben. :-?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Dieter Stockert

Erwarten würde ich, dass sich durch den eingestellten Textumfluss linker Rand, Einzug und Tabulatoren in dem »Verdrängungsbereich« entsprechend verschieben:

 

 

Einzug 2.png

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Dieter Stockert

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
haslingerDesign

Ich finde den Fehler optisch schöner als das was du erreichen möchtest. Du hast ja die Zahl schon in Bold.
Brauchst du da den "hängendem Einzug" überhaupt noch, weil sobald der Rahmen mit dem Text "kollidiert", ist die Lücke zwischen Rahmen und Text irgendwie zu groß meiner Meinung nach, sieht dann nicht gut aus...

 

Grüße und schönes Osterfest.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
HenningH

Ich bitte um Entschuldigung für diesen Offtopic-Einwurf: 

Ist die Verwendung von Klammern hinter Zahlen korrekt? Ich kenne hinter Zahlen nur Punkte („1.“) und Klammern nur hinter Buchstaben („a)“).

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Dieter Stockert

Statt der fetten Zahl könnte genauso gut ein beliebiges Aufzählungszeichen stehen. Und mir geht es hier darum, dass Gleiches gleich behandelt wird. Das mag im Einzelfall vielleicht schlechter aussehen, aber ich würde das zum Beispiel bei wissenschaftlichen Texten dann doch in Kauf nehmen, da gingen mir Inhalt und Konsistenz vor.

Zum Punkt nach der Ziffer: Hinter die jeweils letzte Ziffer kommt bei Gliederungen kein Punkt (und wohl eher auch keine Klammer, aber die setze ich manchmal trotzdem).

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Norbert P
vor 11 Minuten schrieb Dieter Stockert:

... Gleiches gleich behandelt wird. Das mag im Einzelfall vielleicht schlechter aussehen, aber ich würde das zum Beispiel bei wissenschaftlichen Texten dann doch in Kauf nehmen ...

Man klinkt ja ein Bild, ein weiteres Element etc. in der Regel nur aus ästhetischen Gründen in einen Textblock ein. Da jetzt dem ästhetischen Argument zu widersprechen mutet für mich ... hm ja, schwierig an. Dann müsstest du eigentlich so konsequent sein und alle Bilder separat vom Text stellen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Erwin Krump
vor 22 Stunden schrieb Dieter Stockert:

Und mir geht es hier darum, dass Gleiches gleich behandelt wird.

So sehe ich das auch.

 

Der hängende Einzug hat einen funktionellen Sinn. Deshalb kann man das m. E. nicht uneinheitlich behandeln. Es sieht dann so aus, als würde im laufenden Text eine „2“ vorkommen, die am Zeilenanfang steht. 

 

Sicher sollte man auch das gestalterische Problem, das sich ergibt, lösen. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Dieter Stockert
vor 22 Stunden schrieb Norbert P:

Man klinkt ja ein Bild, ein weiteres Element etc. in der Regel nur aus ästhetischen Gründen in einen Textblock ein.

Manchmal gibt es auch andere Gründe, zum Beispiel um Platz zu sparen oder weil die Abbildung einfach zu klein bzw. nicht gewichtig genug ist, um Textzeilen komplett zu verdrängen und für sich allein zu stehen, oder weil diese Art der Positionierung als »halbe Marginalien« zum gesamten Layoutkonzept passt oder …

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
bertel

Ich würde die Abbildung rechts ausrichten. Die Übersichtlichkeit, die du mit dem hängenden Einzug erreichst, machst du mit dem Einschub wieder zunichte.

  • Gefällt 2
  • sehr interessant! 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Schnitzel
vor 1 Minute schrieb bertel:

Ich würde die Abbildung rechts ausrichten. Die Übersichtlichkeit, die du mit dem hängenden Einzug erreichst, machst du mit dem Einschub wieder zunichte.

Genau das :nicken:

Du kannst ja im Raster festlegen, dass Bilder in das Textfeld hineinragen dürfen, wenn kein Absatzbeginn in Mitleidenschaft gezogen wird. Das macht den Satz komplizierter, das Lesen aber einfacher …

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Dieter Stockert
vor 6 Minuten schrieb bertel:

Ich würde die Abbildung rechts ausrichten. Die Übersichtlichkeit, die du mit dem hängenden Einzug erreichst, machst du mit dem Einschub wieder zunichte.

Wo Du Recht hast … Aber manchmal muss man irgendeinen Tod sterben. Und wenn das im ganzen Buch immer außen und nicht am Bund steht und es auch nicht gelingt, diese Textstelle auf eine rechte Seite zu bringen …

 

Im konkreten Fall habe ich jetzt auf die Aufzählungszeichen verzichtet und stattdessen Leerzeilen gesetzt.

 

Den bisherigen Antworten nach lässt sich vermuten, dass das Verhalten von InDesign in diesem Fall einfach so ist und es keine Funktion gibt, mit der man das ändern könnte. Schade. Ich finde, das Programm sollte einem hier zumindest die Wahl lassen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Dieter Stockert

Ich komme noch einmal auf das Thema zurück, nachdem ich eine interessante Beobachtung gemacht habe: Ändert man die Form eines Textrahmens, so passt InDesign den linken Absatzeinzug für alle Zeilen entsprechend an mit Ausnahme der ersten Zeile des Absatzes. Es sieht so aus, als ob InDesign den Einzug für die erste Zeile nicht als linken Rand, sondern als Tabulator betrachtet.

 

Übrigens stelle ich gerade fest, dass ich mit diesem Anliegen nicht allein bin:

https://indesign.uservoice.com/forums/601021-adobe-indesign-feature-requests/suggestions/33724438-option-to-have-list-indents-work-near-text-wrap-ob 

 

Left indent.png

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
bertel

… aber so setzt man doch keinen Text, höchstens experimentell … :shock::-|

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Norbert P
vor einer Stunde schrieb Dieter Stockert:

Einzug für die erste Zeile nicht als linken Rand, sondern als Tabulator betrachtet.

Wenn ich mich richtig erinnere, funktioniert das genau so: Der negative Einzug für die erste Zeile betrifft ja den Punkt, der darauf folgende Textanfang wird durch einen Tabulator von diesem abgetrennt. Die Tab.-Position bezieht sich aber "absolut" auf die eigentliche Textbreite.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Erwin Krump
vor 4 Stunden schrieb Dieter Stockert:

Im konkreten Fall habe ich jetzt auf die Aufzählungszeichen verzichtet und stattdessen Leerzeilen gesetzt. Aber das ändert nichts am grundsätzlichen Verhalten von InDesign. Ich finde, das Programm sollte einem hier die Wahl lassen.

Einerseits hängender Einzug, dann Texteinzug durch das Bild mit zusätzlich hängendem Einzug.

 

M. E. ensteht durch die vielen Einzüge ein unruhiges Bild.

 

Meist bringt eine vermeintlich platzsparende Lösung ohnehin nichts, da sich ja ein Druckbogen ergeben soll. Ein paar Seiten mehr fallen i. d. R. preislich nicht ins Gewicht.

 

Weniger platzsparend, aber ähnliche Anmutung wie deine Gestaltung, wäre z. B.:  das Bild etwas größer darstellen und neben dem Bild kein Text. 

 

Ist aber nur so dahingedacht und kein Lösungsvorschlag.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Dieter Stockert
vor 4 Stunden schrieb bertel:

… aber so setzt man doch keinen Text, höchstens experimentell … :shock::-|

Das Bild sollte ja nur das Verhalten von InDesign verdeutlichen. Probier doch mal aus, was passiert, wenn Du einen Einzug für die erste Zeile, für die Folgezeilen oder für beides einstellst. Je nachdem ob der linke Rand des Textrahmens unregelmäßig geformt ist oder Textumfluss durch ein anderes Objekt ins Spiel kommt, wird dieser mal berücksichtigt und mal nicht. Tabulatoren lässt InDesign dabei außen vor oder es setzt den Text auf einen Tabulatorwert, der nirgends eingestellt ist (wobei der Erstzeileneinzug anscheinend manchmal wie ein linker Rand, manchmal wie ein Tabulator behandelt wird). Es ist – nun ja – bemerkenswert.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Eckhard
vor 7 Stunden schrieb Dieter Stockert:

 

Übrigens stelle ich gerade fest, dass ich mit diesem Anliegen nicht allein bin:

 

Bist du nicht. Mir begegnete diese Problem und das seltsame Verhalten von InDesign, als ich Auzählungen an einer großen Kreislinie anordnen wollte. Der linke Textrand sollte nicht gerade sein, sondern ein leichten Bogen vollziehen. Hier gab es keine harten Kanten, wie bei eingeklinkten Abbildungen. Die Aufzählungen stehen zwar nicht übereinander, wären aber dennoch gut als solche zu erkennen. Leider habe auch ich keine Lösung gefunden, außer der, die Aufzählungen als normale kurze Absätze zu setzen. Auf den runden Rand wollte ich in dem damaligen, recht pfiffigen Broschüren-Layout nicht verzichten. Ich finde das Beispiel nicht mehr und habe das Prinzip verdeutlicht.

runder Rand.jpg

  • Gefällt 2
  • sehr interessant! 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Dieter Stockert

Ich habe heute eine Mail von Adobe bekommen, in der mitgeteilt wird, dass dieses Problem erneut »under review« ist. Mal sehen, was daraus wird.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
bertel

Der hängende Einzug wird über Tabulatoren definiert, die sich immer am Seitenrand ausrichten, nicht am Rahmenrand. Drum lös ich das in solchen Fällen über "Einzug links" und "First line indent"*. Ich hab’s grad mal in InDesign 2019 nachgestellt …

 

bildschirmfoto2019-112yjv8.png

 

* Da ich die ME-Version installiert und danach die Programmsprache wieder auf Deutsch gestellt hab, wird das Menü hier teils auf Englisch dargestellt. Keine Ahnung, wie das auf Deutsch benannt ist …

 

Nachtrag: Wie Eckhard weiter unten geschrieben hat, bringen bei ihm die selben Einstellungen ein abweichendes Ergebnis. Er hat natürlich völlig Recht damit, dass die Einstellung des Abstands den Einstellungen im Tabulatorfeld entspricht, meine obige Annahme von wegen Seitenrand vs. Rahmenrad ist also Quatsch :aschehaupt:. Erklären kann ich’s mir noch nicht, warum das bei mir funktioniert, übrigens auf 2 unabhängigen Rechnern. Spannende Gschicht, ich bleib dran …

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
JulieParadise
Am 2.4.2018 um 11:51 schrieb HenningH:

Ich bitte um Entschuldigung für diesen Offtopic-Einwurf: 

Ist die Verwendung von Klammern hinter Zahlen korrekt? Ich kenne hinter Zahlen nur Punkte („1.“) und Klammern nur hinter Buchstaben („a)“).

Offtopic-Antwort: Jein. Juristen etwa sortieren ihre Überschriftenebenen gern so: A, I. 1. a) (1) (a) ...

(Ich habs nicht erfunden:)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Eckhard
vor 9 Stunden schrieb bertel:

Der hängende Einzug wird über Tabulatoren definiert, die sich immer am Seitenrand ausrichten, nicht am Rahmenrand. Drum lös ich das in solchen Fällen über "Einzug links" und "First line indent"*. Ich hab’s grad mal in InDesign 2019 nachgestellt …

 

Das interssiert mich sehr, kann es aber nicht nachvollziehen. "Linker Einzug" 4,5 cm und "Erste Zeile einrücken" von –4,5 cm, faktisch alo "ausrücken" passierte doch auch bei ganz normaler Aufzählung. Was machst du anders, damit das Ergebnis so aussieht?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
bertel

Du hast Recht, siehe meinen Nachtrag. 

 

Ich habe keine Tabulatoren (1, 4) im Textrahmen verwendet, sondern Gevierte (2, 3, 5). Die Gevierte bewirken, dass der Abstand zwischen Aufzählungszeichen und Text nicht springt (wie er das bei einem Tab tut), wenn der Textrahmen nicht rechteckig ist. Ob man mit hängendem Einzug arbeitet (1, 2) oder mit "Einzug bis hierhin" (3) ist egal, das Ergebnis ist das selbe.

 

Wenn ein Rahmen mit Textumfluss dazukommt, wird’s komisch. Beim "Einzug bis hierhin" wird der Versatz addiert (3) oder ignoriert (4, 5). 

 

bildschirmfoto2019-11a1krb.png

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Diskutiere mit …

Du kannst jetzt schreiben und dich später registrieren. Wenn du bereits einen Account hast, melde dich an, um von deinem Account aus zu schreiben.
Hinweis: Dein Beitrag muss von einem Moderator zunächst freigeschaltet werden.

Gast
Auf dieses Thema antworten ...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Restore formatting

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Your previous content has been restored.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.


Typography.Guru—Lehrreiche Typografie-Videos auf YouTube …
Typography.Guru—Lehrreiche Typografie-Videos auf YouTube …
Typography.Guru—Lehrreiche Typografie-Videos auf YouTube …
Typography.Guru—Lehrreiche Typografie-Videos auf YouTube …
Typography.Guru—Lehrreiche Typografie-Videos auf YouTube …
Typography.Guru—Lehrreiche Typografie-Videos auf YouTube …
×
×
  • Neu erstellen...

Hinweis

Wie die meisten Websites, legt auch Typografie.info Cookies im Browser ab, um die Bedienung der Seite zu verbessern. Sie können die Cookie-Einstellungen des Browsers anpassen. Anderenfalls akzeptieren Sie bitte die Speicherung von Cookies. Weitere Details in der Datenschutzerklärung