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"Fafner" von Schelter & Giesecke. Suche Proben / Anwendungsbeispiele


Oliver Weiß

Empfohlene Beiträge

Jugendstil, die vierte. Wie schon die Radium ist auch Fafner etwas eigenwillig bis irritierend, aber trotzdem interessant. Mir haben es besonders die großen Umlaute angetan. Die angehängten Proben aus der 1912 Hauptprobe von S&G lieferten fast alle Zeichen. Es fehlen nur F, J, Q, X, Y, j, p, q, x, y. 

Hat jemand u.U. Bilder, die diese Zeichen enthalten? Besonders p und q, denn die anderen ergeben sich mehr oder weniger von selbst. 

 

 

Fafner01.jpg

Fafner02.jpg

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Vielen Dank, Bertel! Ich bin inzwischen reichlich mit Material versorgt und verschwinde jetzt in der Versenkung bis es was zu zeigen gibt!

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  • 2 Wochen später...

Schön! Allerdings fallen die runden J und ß schon sehr aus dem Rahmen. Wären da vielleicht von der Vorlage abweichende Alternativformen sinnvoll? Und vielleicht auch eine für das Original-T?

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vor 3 Stunden schrieb Þorsten:

Allerdings fallen die runden J und ß schon sehr aus dem Rahmen

Nicht wahr? Ich weiß nicht, was sich der Zeichner dabei gedacht hat. Das Original-T ist schon drin, das hat man aber wohl aus gutem Grund bald abgeändert, denn der Haken unten verwirrt ungemein.

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Zitat
vor 33 Minuten schrieb Oliver Weiß:

Da besteht absolut Interesse! Beide Schriften sind auf meiner Tanzkarte. Könnte ich davon Proben erhalten?

 

Sicher doch, sobald ich die Lettern habe mache ich nen sauberen Druck von allen Zeichen. 

Die Japonia von W. Woellmers kommt da auch noch hinzu. Evt. habe ich ja noch mehr Sachen im Bestand die dich interessieren könnten.

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Hier stehe ich jetzt an einem Scheideweg. Die Umlaute der Vorlage sind m. E. sehr gelungen. Ich überlege, ob ich die restlichen Akzente auch so versenken soll, oder besser nicht. Beim A wäre das schwierig.

Dies betrifft übrigens nur die Großbuchstaben, aber da ich auch Osteuropäische Sprachen unterstütze wäre das trotzdem ein Haufen Mehrarbeit. Hat jemand vielleicht eine Idee? 

 

 

 

 

Screen Shot 2019-09-12 at 1.33.44 PM.png

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Wunderschöne Ansätze für Ä, Ö, Ü! Was Á etc. angeht, habe die Ungarn damit große Erfahrung. Im Ungarischen gibt es ja folgende Buchstaben mit Diakritika: Á, É, Í, Ó, Ö, Ő, Ú, Ü, Ű. Die tauchen häufiger auf als Umlaute im Deutschen und da besonders in Beschilderungen mit knappem Platz in der horizontalen sehr häufig Versalsatz verwendet wird (und auch sehr viele Wörter mit Á … Ű beginnen), werden »versenkte« Diakritika sehr oft verwendet.

 

Im Á wird der Strich dann oft asymmetrisch rechts neben das A gesetzt. Ein handwerklich fürchterliches Beispiel, das nichtsdestotrotz das Prinzip illustriert:

hu-building-signage-typo-422194.jpg

Im Prinzip würde es reichen, für Á und À dein Ä zu nehmen und jeweils den linken bzw. rechten Punkt zu löschen. (Da hättest du natürlich noch keine Lösung für Â, Ǎ, Ā etc.) Oder, noch besser, du nimmst einen der »versenkten« Diakritika deines Ö oder Ü und versenkst den rechten rechts ins A, den linken links ins A.

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vor 12 Stunden schrieb Oliver Weiß:

Schon klar, Ralf. Mir geht es darum, wie ich die Akzente am ästhetischsten in den Großbuchstaben versenken kann. Hier drei Ideen für Agrave:Screen Shot 2019-09-12 at 3.45.20 PM.png

Der mittlere Entwurf gefällt mir am besten. Werden die Akzente an den Ecken eigentlich alle noch abgerundet? Manchmal sind diese bei Dir rund (Ä), manchmal nicht oder nur minimal (Ü). Hier bei evtl. auch mal auf den Grad der Rundung achten.

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Danke Euch für die Tips! Ich probiere sie mal aus. Die ungleichen Rundungen sind so in der Vorlage. Ich werde aber wohl alle Ecken leicht und gleichmäßig runden, denn das augenblickliche Druckbild ist sehr scharfkantig und abweisend.

 

Noch klarstellen sollte ich, daß Ä, Ö, Ü nicht auf meinem Mist gewachsen sind, sondern den Anstoß gaben.

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Wenn ich die Sache auf einem kleinen Bildschirm, sprich "Handy" anschaue, dann bemerke ich, daß ich Aacute nicht aus einem gespiegelten Agrave machen kann. Auch ist bei Aring der Ring zu mickrig, und bei Acircumflex sind die Arme des A oben zu dünn. 

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Ich sehe es eher umgekehrt (so sind die Geschmäcker!)

 

Mir gefallen die As vom Ansatz allesamt sehr gut (vielleicht muss bei den Breiten der Lücken noch ein bisschen justiert werden), aber bei ẞ und ß sitzt mir der Übergang vom oberen zum unteren Bogen jedesmal zu hoch. Es gibt doch genügen Buchstaben, die ziemlich genau in der Mitte der Versalhöhe »was haben«. Warum sollten dort nicht auch die beiden ẞ/ß-Bögen beginnen bzw. enden können?

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<p>Elfen-Fraktur – eine außergewöhnliche Schnurzug-Fraktur</p>
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