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Jugendstil, die Sechste: Maria Theresia Versalien. Hat jemand Material?

Hervorgehobene Antworten

  • Ersteller

Hmmmm....Das ist schick und eigenwillig. Der Bauch gefällt mir, aber der spitze Ellenbogen ist doch arg aggressiv, wenn er so nach links oben zeigt. Ich versuche mal eine Mischform.

 

  • Ersteller

Heute habe ich einen schönen Auftrag für zwei kleine Hausschriften an Land gezogen.

Leider ist hier also leider bis etwa Weihnachten Funkstille, dann geht's weiter! 

  • 2 Monate später...
  • Ersteller

So, meine beiden Hausschriften sind gut vom Stapel gelaufen. Vorzeigen darf ich sie leider nicht, aber Ihr könnt sie wohl bald im nächsten "Fantastic beasts and where to find them" Film beäugen. Jetzt geht's hier weiter! 

Ich weiß ja nicht, ob Du die Zwei weiterhin als zu lösendes Problem ansiehst, aber mich sprang beim Anblick der Schrift und Deiner nachempfundenen Zahlen eine Form wie die untenstehende an:

MTh2.png

Was hältst Du davon?

 

PS: Kann man die Größe der Bilder beeinflussen? So erscheint mir das um einiges aufdringlicher, als es mir als Neuling zusteht...

Am 12.11.2019 um 17:21 schrieb Oliver Weiß:

MTC03.png

Diese Schrift hat ein sehr charmantes Popo-W. Nur mal so nebenbei bemerkt … :ilovetype:

  • Ersteller

Na vielen Dank, Kathrin. Jetzt kann ich's nicht mehr anders sehen  ಠ益ಠ 

 

... und wehe wenn M mal genau über W zu liegen kommt...

vor 7 Stunden schrieb Oliver Weiß:

Jetzt kann ich's nicht mehr anders sehen

Doch, als Dekolleté.

  • Ersteller

Gerade schlage ich mich mit den Akzenten herum. Das Ä ist als einziges vorgegeben. Die anderen sind leicht passend gemacht. Wie funktioniert das aber unten rum, wenn Unterlängen doch tabu sind?

Hier drei Versuche:

1) C verkleinert um für die Cedilla Platz zu machen. 

2) C mit Unterlänge

3) Dazu kommt es besser nicht...

 

Was meint Ihr?

 

Untitled.jpg

  • Ersteller

Das scharfe S ist eindeutiger. Oder zeigt der Zipfel vielleicht etwas zu sehr nach oben? Germandbls.jpg

Auch scheint das A mir etwas zu mickrig zu sein. 

ẞ finde ich überzeugend, Ç ist - äh - originell, aber ganz witzig, doch mit dem Ä-Muppet habe ich so meine Probleme.

Was? Gerade die A-Varianten sind doch fantastisch! Und das Ä muss man einfach nur knuddeln. :biglove:

vor 2 Stunden schrieb Þorsten:

muss man einfach nur knuddeln.

Ja, es ist sehr niedlich – aber ich kann da immer nur ein Gesicht sehen, der Buchstabe will sich einfach nicht einstellen :cry:

Wenn jetzt noch ein Å dazukommt, das nach der selben Art wie die anderen A mit diakritischen Zeichen gestaltete ist, hat die Schrift passend zum Popo-W einen Mann der sich für die Prostatauntersuchung vorbeugt.

 

Beim Ç finde ich die gewöhnliche Version (normale Versalgröße, Cedille nach unten hängend) die beste. Die eingeklappte Cedille finde ich zu ungewöhnlich. Die Variante mit dem verkleinerten C könnte für Compresssatz als Alternative taugen.

 

Das ẞ finde ich sehr gelungen. Das T könnte noch ein bisschen die Arme trainieren; die sind ganz schön mickrig. 

vor 2 Stunden schrieb Norbert P:

der Buchstabe will sich einfach nicht einstellen

Im Kontext wird das schon, da bin ich sehr zuversichtlich.

vor 2 Stunden schrieb Thomas Kunz:

Die eingeklappte Cedille finde ich zu ungewöhnlich.

Da müsste man mal Menschen fragen, deren Primärsprache »untenrumme« Diakritika enthält (am besten gleich auch noch Polen, Rumänen usw. usf.). Wenn wir Titelumlaute haben (und die Ungarn Titelakuts, die in der Beschilderung dort sehr populär sind), warum sollte es dann nicht auch Titel-Ogoneks und -Cedilles geben? Der Bedarf wäre ja prinzipiell derselbe, oder? :-?

Blitzschnell in Photoshop: Die Umlautpunkte nicht rund und verschieben. Die Form könnte sich aus der Serifenform ableiten. Meine sind nur kopiert und eingefügt. An der Form müsste man natürlich noch arbeiten.

 

Beste Grüße

A_Umlaut.jpg

Wunderbar! Und das Gefäß steht sogar schon mittendrin, da, wo aus welchen Gründen auch immer das L abhanden gekommen ist. ;-)

Ohne Kontext und Hintergrundwissen zu Experimentierbestrebungen im Jugendstil jetzt nicht wirklich. Da wäre eine Alternativform (wie bei R etc.) sicher hilfreich.

vor einer Stunde schrieb Þorsten:

Primärsprache

Nun, nicht Primärsprache, aber es ist im polytonischen Griechisch guter Standard, dass ein Iota subscriptum bei einer Versalie zum adscriptum wird, also beweglich ist.

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