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Jugendstil, die zehnte & elfte: Wittelsbach und Habsburg

Hervorgehobene Antworten

  • Ersteller

Als nächstes habe ich die Habsburg ausgewählt, und zwar nur darum, weil sie ein sehr passendes Pendant zur Wittelsbach bildet, wie man schon im von mir zuallererst eingestellten Beispiel sieht. 

 

Wer mir jetzt unterstellt, daß die Habsburg nurmehr eine breite Wittelsbach ist und ich so auf die Schnelle das Dutzend vollkriegen will, weil mir so langsam der Dampf ausgeht, könnte nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein! 

 

Trotzdem wäre es unangebracht, einen weiteren Thread aufzumachen. Ich habe den Titel geändert, und mache hier weiter. 

 

Fontlab hat in der letzten Beta-version eine neue Funktion integriert, mit der man Glyphen nach belieben skalieren kann ohne die Strichstärke zu ändern. Leider klappt das noch nicht so gut, die Resultate sind noch sehr unbefriedigend. Zudem unterscheiden sich die Glyphen der Habsburg alle ein wenig von denen der Wittelsbach. Ich verbreitere also händisch. 

 

Habsburg_001.gif

Vom Namen her hätte ich ja eher was anderes erwartet, aber sie wirkt sehr gemütlich im Gegensatz zur schmalen Schwester. Vor Allem in den Versalien. Nur das gefräßige, eckige Pac-Man-e finde ich seltsam :-?

  • Ersteller
vor 3 Stunden schrieb Schnitzel:

Nur das gefräßige, eckige Pac-Man-e finde ich seltsam

Na, dann warte mal bis Du die Umlaute siehst!

 

Mit der Gemütlichkeit hast Du recht, besonders scheint mir  die Schrift für die Naturkostetikettierung geeignet zu sein. Oder auch für den Schriftzug einer Waldorfschule.

Mit den Namen mancher dieser Schriften tue ich mich auch schwer. Sie sind für meine Kundschaft schwer auszusprechen, und wenig einprägsam. Da es hier aber um Wiedererweckung, und nicht um Verwertung geht, fühle ich mich gebunden, die alten Namen beizubehalten. 

  • 2 Wochen später...
  • Ersteller

Fertig. Herrgott, das war eine Tortur. Es ist schon spät, hier nur mal ein Schmankerl mit beiden Schriften, nur zum angucken. Morgen mehr. 

i-Z87TTT7.jpg

  • Ersteller

Hier nun eine richtige Probe. Ich hatte Anfang des Monats angenommen, die fertige Wittelsbach einfach in die Breite ziehen zu können, um so, vielleicht mit einigen wenigen Justierungen, die Habsburg  zu gewinnen. Das war eine fatale Fehleinschätzung. Die Formen stimmen nur in den Ansätzen überein, unterscheiden sich bei näherer Betrachtung aber drastisch von denen der Wittelsbach.  Auch Spacing und Kerning konnte ich nicht extrahieren. Nichts stimmte, alles war verkehrt, und wurde auch nicht besser. Am Ende fing ich nochmal neu an, so wie ich es mit jeder anderen Schrift auch mache. Das führte schließlich zum Erfolg. Gestern Abend konnte ich dann den "fun part" machen: drei verschiedene Formen der Umlaute, die alle so in meinem Quellenmaterial gezeigt werden. Beim Erstellen der Probe fielen mir dann noch eine paar Fehler auf, die sind aber schnell behoben. Jetzt auf zum Endspurt!   

 

i-QwSNchK.jpg

  • Ersteller

Und zum guten Schluß stelle ich noch einmal die erste, hier gezeigte, Anwendung beider Schriften ein – diesmal aus meinen eigenem Gewächs gekeltert!

i-KvxW4Zp.jpg

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