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Postkarten-ABC zum Sammeln oder Verschenken …

Einordnung der Schriftklasse für die Schriftart „Graphique“ nach DIN 16518

Zur besten Antwort springen Gelöst von Thomas Kunz,

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vor einer Stunde schrieb Phoibos:

Du könntest statt dessen harte Links nutzen oder andere Verlinkungen, die hier aufgeführt werden. Aber ich vermute, dass ist nicht der Apple-Style of Work 😄

Was hat das mit Apple zu tun? Ich glaube das ist eine eher grundsätzliche Haltung, wie ich mit dem Werkzeug „Computer“ arbeite. Für mich ist es wirklich nur ein Werkzeug wie ein Hammer. Und wenn ich einen Nagel in die Wand schlagen will, setze ich mich auch nicht erst damit auseinander aus welchem Material der Stiel besteht und was ich theoretisch noch alles damit machen könnte. Deswegen bin ich auch ganz bei WEIẞ und sage, wenn’s das Programm gut macht, soll’s doch das Programm machen … würde ich bei Windows/Linux/etc genauso sehen.

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Ich lege Fonts nur an einer Stelle ab und zwar in einen Ordner, der benannt ist nach dem Schriftnamen (und evtl. einen Zusatz für die Foundry, wie z. B. LT, MT, FF). In diesen Ordner kommen auch die Rechnung, der Zahlungsbeleg und die Lizenzdokumente. Es gibt keine Doppelablage oder Hardlinks.

 

Als Software nutze ich

  1. FontExpert
    In FontExpert klassifiziere und tagge ich meine Schriften. Dort hinterlege ich auch Informationen zur Foundry, zum Schriftdesigner, zum Veröffentlichungsjahr etc. So ist zum Beispiel die von R::bert genannte Ingeborg insgesamt einer Klasse zugewiesen und der schattierte Schnitt trägt zusätzlich ein Schildchen mit der Aufschrift schattiert.
  2. FontBase
    In FontBase habe ich einmalig einen Watched Folder angelegt, der automatisch meine Schriftsammlung einliest. Hier klassifiziere und tagge ich gar nichts. Das Programm dient nur dazu, die nicht aktiven Fonts zu aktivieren, wenn ich ein InDesign-Dokument öffne. Das läuft zuverlässig und problemlos im Hintergrund ab, und ich kenne keine andere Software, die so schnell auf Versionswechsel von InDesign reagiert. (Früher habe ich dafür Linotypes FEX genutzt, aber die Windows-Version wurde schon jahrhundertelang nicht mehr gepflegt.)

In der Vergangenheit wollte ich allerdings schon mehrfach den Fontmanager wechseln, weil andere Programme bestimmte Dinge besser können (beispielsweise zeigt FontExpert Colorfonts nur in S/W und kann mit Variablefonts gar nichts anzufangen). Einen Wechsel habe ich jedoch stets verworfen, da mir vor der Arbeit graut, alle Tags im neuen Programm erneut vergeben zu müssen. Leider gibt es für sowas kein Austauschformat, wie es zum Beispiel bei Literaturverwaltungsprogrammen üblich ist. Wäre der Wechsel einfacher, würde ich wahrscheinlich zu MainType wechseln.

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Ich wollte nur aufzeigen, dass R::berts Ansatz keine zwingende Einschränkung bedeutet. 


Und mit Apple-Style of Work meine ich, dass es der Philosophie Apples entspricht, dass die Anwender*innen möglichst wenig mit der zugrunde liegenden Technik  zu tun haben sollen, da es wohl als zu ablenkend gedacht wird. Und vielleicht eine kleine Spitze gegen den iTunes-Ansatz 😉

  • Gefällt 1
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Wünschenswerte fände ich, wenn ich in meinem jeweiligen Fontordner eine txt-Datei ablegen könnte, in der alle den jeweiligen Font beschreibenden Tags aufgelistet sind. Diese txt-Datei müsste dann von der genutzten Fontmanagement-Software ausgelesen und dem Font als Tag zugewiesen werden können.

 

Auf diese Weise wäre man nicht so abhängig von der Software und könnte auf die Informationen auch zugreifen, wenn die Software nicht weiterentwickelt wird.

  • Gefällt 2
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