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Hervorgehobene Antworten

vor 3 Stunden schrieb pixelpsycho:

die Qualität der Schriften von Tomo Fonts

Hmmm … dass die Inktrap der 2 im Vergleich so schmal ausfällt, lässt bei mir erste Zweifel aufkommen. 😬

vor 6 Stunden schrieb pixelpsycho:

Wurde hier schon mal was über die Qualität der Schriften von Tomo Fonts gesagt?

Die Website ist nicht sehr ergiebig: https://www.tomofonts.com/

In einschlägigen Kreisen war mal Thema, dass dieser Anbieter sich fleißig an den Markennamen anderer Foundries bedient. Je nach Jurisdiktion ist das nicht direkt illegal, wird aber als unkollegial aufgefasst. Klar: nur daran kann man noch nicht ablesen, dass die Schriften selbst schlecht sind. Doch ein Qualitätsmerkmal ist es per se auch nicht.

vor 19 Stunden schrieb D2C:

In einschlägigen Kreisen war mal Thema, dass dieser Anbieter sich fleißig an den Markennamen anderer Foundries bedient.

Nicht nur daran. Wenn ich mir die Reply anschaue und mit dem Original von Optimo vergleiche, wurde sich da nicht nur am Markennamen bedient. :shock:

Bearbeitet ( von StefanB)

vor 3 Stunden schrieb StefanB:

Wenn ich mir die Reply anschaue und mit dem Original von Optimo vergleiche, wurde sich da nicht nur am Markennamen bedient. :shock:

Das ist ja leider schon immer ein Problem und darum vermutlich kein großer Aufreger mehr. Schon seit jeher hatten Schrift-Nachahmer aber den Anstand oder eher Verstand, zumindest den Namen zu ändern. Der Bruch mit dieser »Konvention« war hier wohl das Novum.

Mal eine Frage zum Verständnis: Ich erinnere mich dunkel, dass früher™ auch schon mal geklagt wurde, wenn ein Schriftenname auch nur nahe an dem einer anderen Schrift war (selbst wenn die Schriften völlig unterscheidlich waren). Muss zu seinem Schutz der Schriftenname erst (gebührenpflichtig) angemeldet werden? Und wäre dieser ansonsten Freiwild? Gilt da außerdam nationals/internationales Recht zu beachten?

In »meiner« Welt wird ja qua Urheberei etwas (Originelles) zum geschützten Bild, Text* oder Namen – allerdings gehören anstehende Publikationen mit ihrem Titel rechtzeitig ins Titelschutzverzeichnis, damit da Klarheit herrscht (und irgendwer im Notfall sich abstimmen bzw. klagen kann).

*) Nicht, dass sich die Data-Mining-Clowns auch nur irgendwie daran halten würden.

vor 4 Stunden schrieb StefanB:

Nicht nur daran. Wenn ich mir die Reply anschaue und mit dem Original von Optimo vergleiche

Ich habe mir das mal angeguckt – das ist ernsthaft dreist. Und auf der Seite keine Testdrive-Möglichkeit oder was man so erwartet … nicht mal ein Stumpf von einem Impressum, damit man wüsste, mit wem man es zu tun hat. Auch bei Myfonts nicht … dafür aber u.a. gemalte Handschriftfonts, die mir doch auch recht bekannt vorkommen.

vor 1 Stunde schrieb Norbert P:

Muss zu seinem Schutz der Schriftenname erst (gebührenpflichtig) angemeldet werden?

Zitat

Markenschutz entsteht durch die Eintragung einer angemeldeten Marke in das Register des DPMA (Registermarkenschutz). Daneben kann Markenschutz auch durch Verkehrsgeltung infolge intensiver Nutzung eines Zeichens im Geschäftsverkehr oder durch allgemeine Bekanntheit entstehen.

Quelle: https://www.dpma.de/marken/markenschutz/index.html

Der Name einer Schrift ist auch nur eine Marke.

vor 1 Stunde schrieb Norbert P:

Gilt da außerdam nationals/internationales Recht zu beachten?

ianal: Ganz sicher. So ein Schutz kann sich nur auf den Geltungsraum des Registers erstrecken, es sei denn, es gibt superräumliche Abkommen wie »EU« oder dergleichen.

vor 1 Stunde schrieb Norbert P:

Mal eine Frage zum Verständnis: Ich erinnere mich dunkel, dass früher™ auch schon mal geklagt wurde, wenn ein Schriftenname auch nur nahe an dem einer anderen Schrift war (selbst wenn die Schriften völlig unterscheidlich waren). Muss zu seinem Schutz der Schriftenname erst (gebührenpflichtig) angemeldet werden? Und wäre dieser ansonsten Freiwild? Gilt da außerdam nationals/internationales Recht zu beachten?

Kurz:

1. Es kommt drauf an, und zwar wo.

2. Es kommt drauf an, und zwar wo.

3. Ja.

Lang:

Wenn du die Marke anmeldest, bist du zwar auf der sicheren Seite. Es ist dann eine registrierte Marke®. Allerdings musst du sie in jeder einzelnen Jurisdiktion anmelden, wo sie geschützt sein soll. Eine deutschlandweite Markenanmeldung schützt deine Marke nicht im Rest der EU (kann aber zumindest verhindern, dass jemand anderes die Marke EU-weit registriert), eine EU-Gemeinschaftsmarke schützt deine Marke nicht im Rest der Welt (und kann nicht verhindern, dass die Marke irgendwoanders ein legales Eigenleben führt). Diese vielen Anmeldungen gehen ins Geld und sind nur für große Unternehmen und Produkte mit weiter Verbreitung realistisch.

In manchen Jurisdiktionen wie den USA gibt es aber noch die unregistrierte Marke. Dass du auf diese Anspruch erhebst, kannst du mit dem Symbol ™ anzeigen. Damit kannst du schon einen gewissen Schutzgrad für deine Handelsmarke erreichen. Du kannst unter Umständen verhindern, dass jemand anderes die Marke registriert. In der EU und vielen anderen Gebieten gibt es aber keine unregistrierten Marken und das ™ hat keinerlei rechtliches Gewicht.

  • Ersteller
Am 15.10.2025 um 18:40 schrieb R::bert:

Vielleicht wäre solche auch noch mal eine Überlegung wert:

https://www.sharptype.co/typefaces/raum
https://ecal-typefaces.ch/typeface/parabole/

Besonders die Raum finde ich sehr reizvoll. Habe aber etwas Sorge, dass sie schon  zu experimentell ist und ein Stolperstein bzgl. Lesbarkeit sein könnte. Das ist natürlich gerade beim Thema Patienteninformation und bildgebender Diagnostik sehr unglücklich.

Die Schrift müsste quasi genug Charakter haben ohne das sich der Leser darüber wundert. Also weniger Werbung und mehr Information – die trotzdem optisch ansprechend sein soll. 🫤

  • Ersteller
vor 13 Minuten schrieb Diwarnai:

Damit fallen die Inktrap-Fonts ja wieder raus.

Hmm ... das würde ich nun unbedingt sagen. Ich finde da gibt es schon noch einen Unterschied in der Lesbarkeit. In meinen Augen sind Inktraps noch zumutbar bzw. teilweise so subtil das man sie in kleineren Graden „überliest“. 😉

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  • 2 Wochen später...
  • Ersteller

Doch nochmal zurück zu den Inktraps. Gerade zufällig gesehen – das ist die Whyte Inktrap von Dinamo. Gefällt mir vom Schriftbild her sehr gut. Was meint ihr dazu (auch wenn die Punkte eckig sind)?

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Bearbeitet ( von pixelpsycho)

Ich mag auch die eckig angelegten Inktraps nicht für das Thema. Da würde mir, Lesbarkeit hin oder her, als Display-Font die Raum nach wie vor mehr zusagen. Aber ich gebe zu, dass sie gewagter wäre. Ich würde sie aber für den angedachten Schaugrößen-Einsatz vertretbar finden.

Bearbeitet ( von R::bert)

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