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Die Breitkopf-Fraktur wurde Mitte des 18. Jahrhunderts von Johann Gottlob Immanuel Breitkopf geschaffen und zählt zu den meistverwendeten Frakturschriften ihrer Zeit. Dies wiederholte sich 150 Jahre später, nachdem die Schrift Ende des 19. Jahrhunderts wiederentdeckt und von verschiedenen Gießereien (Klingspor, Berthold, Ludwig & Mayer, Stempel, Ludwig Wagner) neu aufgelegt wurde. »Die Breitkopf ist jene Schrift, die der allgemeinen Vorstellung von einer Fraktur am nächsten kommt.« schrieb Albert Kapr über die Schrift.

Es existieren heute zahlreiche Digitalisierungen der Breitkopf-Fraktur. Nachfolgend eine Auswahl:
  • Eine mit über 500 Glyphen recht umfangreiche Digitalisierung gibt es von Profonts
  • Zwei Strichstärken hat die Version von MacCampus
  • Klassische Umlaute mit übergestelltem e und ein rundes r bietet Delbanco.
  • Eine kostenlose Version gibt es bei den Lindenthal-Schriften

Original-Schriftmuster der Schriftgießerei Gebr. Klingspor

Original-Schriftmuster der Schriftgießerei Gebr. Klingspor

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